Nach Wahldebakel: FDP-Chef Rösler kündigt Rücktritt an

FDP-Chef Philipp Rösler hat nach dem Debakel der Liberalen bei der Bundestagswahl im Parteipräsidium seinen Rücktritt vom FDP-Vorsitz angekündigt. Dies berichtet "Spiegel Online" am Montag und beruft sich dabei auf Angaben von Teilnehmern. Demnach habe im FDP-Präsidium Einigkeit darüber bestanden, dass der gesamte Bundesvorstand der Partei geschlossen zurücktreten solle. Rösler hatte bereits am Sonntagabend angekündigt, politische Verantwort

AfD-Vize betrachtet Wahlergebnis nicht als Scheitern

Der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland, betrachtet das Wahlergebnis seiner Partei in Höhe von 4,7 Prozent nicht als Scheitern. "Ich glaube, wenn eine Partei nach einem halben Jahr fast in den Bundestag kommt und einen Parteiaufbau und einen Wahlkampf in der Form hinlegt, dann sind 4,7 Prozent geradezu ein Traumergebnis", sagte Gauland am Montag im "Deutschlandfunk". Glücklich zeigte sich der stellvertretende AfD-S

Künast: Grüne haben im Wahlkampf zu viele Angriffspunkte geboten

Laut der Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, Renate Künast, hat ihre Partei im Wahlkampf zu viele Angriffspunkte geboten. "Wir haben zum Beispiel die zentrale politische Aufgabe einer Energiewende, die wir am besten können, nicht nach vorne gestellt", sagte Künast im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" (Montagausgabe). Jetzt heiße es, "möglichst wenig wehmütig zu analysieren, warum wir unsere Themen nicht nach vor

Nach Wahl in Hessen: Schäfer-Gümbel legt sich nicht fest

Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel legt sich nach dem Ergebnis der Landtagswahl nicht fest. "Das ist ein schwieriges Ergebnis, das hat sich kein Mensch gewünscht. Es wird keine schnellen Lösungen geben", sagte der Fraktions- und Landesvorsitzende der SPD in Hessen mit Blick auf die ausgebliebenen Mehrheiten von Schwarz-Gelb und Rot-Grün in hr-info. Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis kommen CDU (38,3 Prozent) und FDP (5,0 Proz

Kubicki fordert radikalen Neustart der FDP

Schleswig-Holsteins FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki, der auch Präsidiumsmitglied seiner Partei ist, hat einen radikalen Neustart bei den Liberalen nach der verlorenen Bundestagswahl gefordert. Die Freidemokraten seien "thematisch falsch aufgestellt" gewesen und hätten "falsches Personal" für den Wahlkampf angeboten, so Kubicki im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung" (Montagausgabe). "Ich fürchte, beides trifft zu." Kubicki

Grüner Europapolitiker macht Trittin für Wahlschlappe verantwortlich

Nach dem schlechten Wahlergebnis wird bei den Grünen bereits über die Schuldfrage diskutiert: Der Grünen-Europaabgeordnete Werner Schulz macht Spitzenkandidat Jürgen Trittin für das schlechte Ergebnis verantwortlich. "Trittin hat sich zu Lasten der Grünen profiliert, hat die Finanzpolitik im Wahlkampf in den Vordergrund geschoben, weil er unbedingt Finanzminister werden wollte. Wichtige Themen wie Klimawandel und Energiewende wurden sträflich vernachl&auml

Union verpasst absolute Mehrheit um fünf Sitze

Nach der Bundestagswahl stehen spannende Koalitionsverhandlungen an: Die Union verpasste am Ende doch die absolute Mehrheit um fünf Sitze, die FDP bleibt erstmals seit Gründung der Bundesrepublik außerhalb des Parlaments. Auch die Euro-kritische AfD verpasste den Einzug in den Bundestag knapp. Der Bundeswahlleiter veröffentlichte in der Nacht das vorläufige Endergebnis. Demnach kommt die Union auf 41,5 Prozent, die SPD auf 25,7 Prozent, die FDP auf 4,8 Prozent, die Gr&u

FDP zittert sich in den hessischen Landtag

Die Hessen-FDP hat in der Wahlnacht den Hochrechnungen der Umfrageinstitute doch nochmal ein Schnippchen geschlagen: Entgegen der Prognosen erreichte sie bei der Landtagswahl in Hessen schließlich überraschend 5,0 Prozent und zieht damit denkbar knapp in den Landtag ein. Für eine schwarz-gelbe Mehrheit reicht es aber trotzdem nicht. Die CDU kommt in Hessen auf 38,3 Prozent, die SPD auf 30,7 Prozent, die Grünen auf 11,1 Prozent, die Linke auf 5,2 Prozent. Die AfD verpasste de

Satire-Partei „Die PARTEI“ bekommt 78.357 Stimmen

Die satirische Partei "Die PARTEI" hat ihr Wahlziel von "100 Prozent plus X" knapp verfehlt. Die unter anderem vom ehemaligen Chefredakteur des Magazins "Titanic", Martin Sonneborn, gegründete "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative" bekam bundesweit 78.357 Stimmen. Das entspricht einem Stimmenanteil von 0,2 Prozent. Damit konnte die Partei mit Wahl-Slogans wie "Bla Bla, blablabla&q