Zwei Tage vor der Bundestagswahl hat nun auch noch das Meinungsforschungsinstitut Emnid einen Vorsprung von Schwarz-Gelb vor Rot-Rot-Grün von einem Prozentpunkt ermittelt. Für die Umfrage im Auftrag von "Bild am Sonntag" wurden vom vergangenen Samstag bis Freitagvormittag 2.047 Bundesbürger befragt. Damit handelt es sich um die aktuellste Umfrage vor der Wahl. Laut Emnid kommen CDU/CSU auf 39 Prozent (unverändert im Vergleich zur Vorwoche) und die FDP auf 6 Prozent.
In Halle in Sachsen-Anhalt haben Unbekannte ein professionell gemachtes Plakat verbreitet, das vermeintlich für die FDP wirbt. Darauf zu sehen: Spitzenkandidat Rainer Brüderle mit verstohlenem Blick und der Aufschrift: "Die Belange der Frauen fest im Blick". Außerdem ist ein FDP-Logo und der aktuelle Wahl-Slogan "Nur mit uns" zu lesen. Das Plakat ist derart professionell gemacht, dass es so mancher Passant für echt halten könnte. "Es handelt sic
Der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen und Vorsitzende des CDU-Landesverbandes, David McAllister, hat sich gegen die Zweistimmen-Kampagne der FDP gewandt. "Wir wollen beide Stimmen für die CDU", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Wir wollen als CDU/CSU stärkste Fraktion werden, mit deutlichem Abstand vor der SPD, und das Potenzial voll ausschöpfen. Wer möchte, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt, der sollte
Das Regierungslager aus Union und FDP und alle Oppositionsparteien sind nach einer neuen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe) gleichauf. Die Union kommt demnach auf 39,5 Prozent. Das ist etwas mehr als in der Vorwoche. Die FDP erreicht nach sechs Prozent in der Vorwoche jetzt 5,5 Prozent. Die SPD verbessert sich um einen Punkt auf 27 Prozent. Die Grünen verlieren zwei Prozentpunkte und sind mit neun Pro
Der chinesische Dissident Liao Yiwu hat Probleme mit Nichtwählern. "Leute, die nicht zur Wahl gehen, kann ich nicht verstehen," sagte der chinesische Dichter, Dissident und Musiker im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagausgabe). Menschen, die in Zufriedenheit und Glück lebten, könnten das Glück nicht schätzen, so der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels: "Dass sie einmal entscheiden könnten – von
Zwei Tage vor der Bundestagswahl liegen die schwarz-gelbe Regierung und die rot-rot-grüne Opposition in der Gunst der Wähler mit jeweils 45 Prozent gleichauf. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage für "RTL Aktuell". Danach kommen im Erhebungszeitraum vom Montag nach der Bayern-Wahl bis zum gestrigen Donnerstag die Union auf 40 Prozent und die FDP auf fünf Prozent. Im Vergleich zur letzten Forsa-Umfrage verbessern sich CDU und CSU damit um ein
FDP-Chef Philipp Rösler hat die Zweitstimmenkampagne seiner Partei verteidigt. "Wir werben um die Zweitstimme wegen unserer Inhalte. Die haben Deutschland in den letzten vier Jahren stark gemacht", sagte Rösler im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagausgabe). "Wir stehen für solide Haushalte, keine neuen Schulden, Entlastungen der Mitte, gegen Bevormundung. Wir wollen den Menschen Freiräume schaffen und erhalten." Zudem
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD und Mitglied im Kompetenzteam von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, Manuela Schwesig, hat das Vorhaben der SPD bekräftigt, Kinderrechte in das Grundgesetz aufnehmen zu wollen. "Die SPD fordert schon seit langem, dass Kinder im Grundgesetz ausdrücklich als Träger von Grundrechten benannt werden und nicht nur im Rahmen der Elternrechte", sagte Schwesig am Freitag in Berlin. Die SPD werde im Falle eines Wahlsiegs zudem "mass
Wenige Tage vor der Bundestagswahl sind viele Deutsche noch immer unsicher, welche Partei sie am Sonntag wählen sollen: In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage geben 31 Prozent der Befragten zu, sich noch nicht festgelegt zu haben. Weitere 16 Prozent sind sich lediglich "relativ sicher", wem sie ihre Zweitstimme geben werden. Damit weiß fast die Hälfte aller Deutschen noch nicht genau, wen sie am Sonntag wählen soll. "Ganz genau" wissen 39 Prozent
Die ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und Gerhard Schröder (SPD) haben die Deutschen dazu aufgerufen, an der Bundestagswahl am kommenden Sonntag teilzunehmen. In der Wahl-Sonderausgabe der "Bild-Zeitung", die am morgigen Samstag bundesweit an 41 Millionen Haushalte gratis verteilt wird, schreibt Alt-Bundeskanzler Kohl, wählen zu gehen sei "für jeden Bürger zuerst und vor allem Verantwortung und Verpflichtung zugleich". Es gehöre "zu den