Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat vor Verwechslungsgefahren durch Umfrageveröffentlichungen am Wahltag gewarnt. "Die täglichen Wasserstandsmeldungen der jeweils neuen Ergebnisse bis zum Wahltag halte ich nicht für eine Errungenschaft", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Nach Lammerts Ansicht sollten sich Veröffentlichungen sogar am Wahltag "von selbst verbieten". Er verwies darauf, dass eine "Ve
CSU-Chef Horst Seehofer hat der FDP nahegelegt, ihre Leihstimmenkampagne zu beenden. "Ich rate uns allen, sich in den letzten Stunden vor der Bundestagswahl mit dem politischen Gegner auseinanderzusetzen und sich nicht gegenseitig die Stimmen streitig zu machen", sagte der bayerische Ministerpräsident in seinem ersten großen Interview seit der Landtagswahl der "Welt". "Es gibt in Deutschland ein ausreichendes liberales Wählerpotenzial von deutlich üb
Die Vize-Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat die Möglichkeit einer Koalition mit SPD und Grünen noch nicht abgeschrieben. "Je besser unser Ergebnis, desto größer ist die Chance, dass die SPD zur Besinnung kommt und sich daran erinnert, was sozialdemokratische Politik von Bebel bis Brandt einmal ausgemacht hat", sagte Wagenknecht im Interview mit "Handelsblatt-Online". "Ich hoffe, dass sich in der SPD irgendwann die durc
CDU und CSU haben eine blockierende Haltung der SPD-geführten Länder und Baden-Württembergs im Kampf gegen Zwangsprostitution beklagt. Die SPD wolle "den Fehler von Gerhard Schröder nicht eingestehen", sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Krings. Das von der Regierungskoalition verabschiedete Gesetz schreibe eine effektivere Überwachung von Prostitutionsstätten vor. Dies solle auch dem Kampf gegen Zwangsprostit
Das ZDF hat am Donnerstag ein letztes Mal Umfragewerte vor der Bundestagswahl veröffentlicht. Das Ergebnis: CDU/CSU 40,0 Prozent, SPD 27,0 Prozent, FDP 5,5 Prozent, Linke 8,5 Prozent, Grüne 9,0 Prozent, AfD 4,0 Prozent, Sonstige 6,0 Prozent. Ein Wert für die Piraten wurde nicht separat ausgewiesen. Damit hätte die bisherige Koalition eine hauchdünne Mehrheit. Nach Angaben des ZDF wurden für die Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen 1.369 Personen am Mittwoch und Donne
Linken-Fraktionschef Gregor Gysi geht für die Zeit nach der Bundestagswahl "mit größter Wahrscheinlichkeit" von einer großen Koalition aus: "Wenn die SPD-Linke ihre Forderung für eine große Koalition schon jetzt formuliert, hat auch sie kapituliert und man kann mit größter Wahrscheinlichkeit von einer großen Koalition ausgehen", sagte Gysi dem "Tagesspiegel" (Freitagausgabe) zur Verabredung von SPD-Linken, einen Ford
Vor der Bundestagswahl am 22. September hat der Bundeswahlleiter möglichen Doppelwählern gedroht. Es könne sein, dass eine Person beispielsweise nach einem Umzug mehrere Wahlbenachrichtigungen erhalte. Trotzdem dürfe jeder Wahlberechtigte nur einmal abstimmen. "Wer mehrfach wählt oder wer wählt, ohne wahlberechtigt zu sein, begeht Wahlfälschung und macht sich strafbar", so der Bundeswahlleiter. Es drohten dann eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jah
Im Auftrag des SWR programmierte
Bundestagswahlsuche von DiOmega ermöglicht detaillierten Blick auf
die Wahlergebnisse in Kreisen, Städten und Gemeinden
Merkel oder Steinbrück? Schwarz-Gelb, Rot-Grün oder große
Koalition? Wenn am Sonntag um 18 Uhr die Wahllokale schließen,
beginnt die mit Abstand spannendste Phase der Bundestagswahl 2013.
Während im TV und Radio die ersten Hochrechnungen der Stimmen aus der
ganzen Bundesrepublik bekannt werden, biete
Der Vorsitzende der hessischen FDP, Jörg-Uwe Hahn, geht davon aus, dass die Alternative in Deutschland (AfD) bei der Landtagswahl in seinem Bundesland am Sonntag keine Rolle spielen wird. Hahn verortet die AfD allenfalls auf Bundesebene: "Die AfD bedient ausschließlich Bundesthemen und wird deshalb in Hessen keine Rolle spielen", sagte Hahn "Handelsblatt-Online". Zugleich begrüßte Hahn, dass Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine Koali
Bundespräsident Joachim Gauck hat die deutschen Bürger zum Wählen aufgerufen. "Unsere Demokratie lebt davon, dass wir eine Stimme haben und diese Stimme nutzen. Sie lebt davon, dass Bürger andere Bürger auf Zeit damit beauftragen, die öffentlichen Dinge zu regeln. Und sie lebt davon, dass die Gewählten ihren Auftrag ernst nehmen", sagte Gauck in einem am Donnerstag veröffentlichen Wahlaufruf. "Demokratie ist gemeinsames Handeln von allen, di