IW-Konjunkturumfrage und -prognose: Neue Jobs in Sicht

Nach einer Wachstumsdelle im vergangenen Winterhalbjahr nimmt die
Konjunktur in Deutschland wieder Fahrt auf. Das ist das zentrale
Ergebnis der Frühjahrsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft
Köln (IW) unter rund 3.000 Unternehmen. Die Befragungsergebnisse
untermauern die aktuelle IW-Konjunkturprognose, nach der die deutsche
Wirtschaft 2013 im Jahresdurchschnitt um ¾ Prozent und 2014 um gut
1 ½ Prozent wächst. Der Frühjahrsumfrage zufolge beur

Neue OZ: Kommentar zu Tarife / Luftverkehr

Bewährte Streikkultur

Zigtausende Fluggäste der Lufthansa werden heute darunter leiden
müssen, dass sich die Gewerkschaft Verdi und der Konzern im
Tarifstreit für rund 33 000 Techniker und Servicekräfte noch nicht
einigen konnten. Der Ausstand wird die Airline nach eigener Schätzung
einen zweistelligen Millionenbetrag kosten. Das ist bitter, im
gewohnten Prozedere bei Tarifauseinandersetzungen aber nicht neu und
hinnehmbar.

Denn bisher sind Tarifverhand

Schwäbische Zeitung: Es nützt nichts – Kommentar

Der Streit um Lohnerhöhungen und
Arbeitsbedingungen der 33000 Techniker und Serviceleute tut der
Lufthansa doppelt weh: Dieses Streiks wegen erwartet das Unternehmen
einen zweistelligen Millionenschaden, und auch das Image leidet unter
dem flächendeckenden Ausfall. Tausende Passagiere bleiben heute
enttäuscht auf ihren Koffern sitzen. Im besten Fall ergattern sie ein
Ticket für die überfüllte Bahn. Sie haben zu Recht eine Wut.

Der Streik führt zu Ä

Stuttgarter Nachrichten: Hoeneß

Es war recht dumm von Hoeneß, so lange mit der
Selbstanzeige zu warten. Die Schlinge für Schwarzgeldsünder zieht
sich schon seit einigen Jahren immer enger zusammen. Offensichtlich
hat Hoeneß allerdings bis zuletzt darauf spekuliert, ungeschoren
davonzukommen. Hoeneß hatte darauf gesetzt, dass das Steuerabkommen
mit der Schweiz zustande kommt. Dies hätte für ihn drei Vorteile
gehabt. Erstens wäre seine Steuerhinterziehung gegen Zahlung einer
Abs

WAZ: Strompreisbremse ist Geschichte – Kommentar von Ulf Meinke

Ob Peter Altmaiers "Strompreisbremse" noch Chancen
bei der Wahl zum Wort des Jahres hat? Politisch jedenfalls ist das
Projekt des Umweltministers gescheitert, bevor es Wirklichkeit wurde.
Was bleibt, sind Schuldzuweisungen. Vor der Bundestagswahl gönnt sich
weder das eine noch das andere Lager den Erfolg. Nichts geht mehr.
Die Politik blockiert sich selbst. Dass Altmaiers Vorhaben
unvollendet bleiben würde, war absehbar. Warum auch sollte ihn der
politische Gegner f&uuml

WAZ: Energiekonzern Steag steigert Gewinn

Deutschlands fünftgrößter Energieerzeuger Steag hat
seinen Gewinn deutlich gesteigert. Wie die Zeitungen der WAZ-Gruppe
(Montagausgaben) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichten,
erhöhte der Konzern das Ergebnis nach Steuern im vergangenen
Geschäftsjahr auf 184,8 Millionen Euro – das sind 179,9 Millionen
Euro mehr als im Vorjahr. Der Umsatz ist um 289 Millionen Euro auf
rund 2,78 Milliarden Euro zurückgegangen.

Die sieben Stadtwerke aus dem Ruhrgeb

Weser-Kurier: Streit um Giftmais landet vor Gericht

Bremen/Brake. Über die Entsorgung von 10.000 Tonnen
vergiftetem Futtermeis in Brake ist eine gerichtliche
Auseinandersetzung entbrannt. Der Hamburger Importeur wehrt sich nach
Informationen des Bremer "Weser-Kurier" juristisch gegen die
Anordnung des Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg, den mit der Chemikalie
Aflotoxin B 1 belasteten Futtermais als Sondermüll zu verbrennen; er
möchte das Getreide als Energieträger für Biogas verwerten. Ein
Sprecher des Verwalt

Der Tagesspiegel: IG-Metall-Vize verteidigt Lohnforderung: Deutschland hat keine Krise

Detlef Wetzel, zweiter Vorsitzender der IG Metall,
hat die Tarifforderung der größten deutschen Gewerkschaft bekräftigt
und mit der Ertragslage der Firmen begründet. "Deutschland hat keine
Krise", sagte Wetzel dem "Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Das am
vergangenen Freitag vorgelegte Angebot der Arbeitgeber sei
"indiskutabel und fordert den Konflikt heraus. Wir sind bereit für
diesen Konflikt." Warnstreiks werden für Anfang Mai v

Neue OZ: Kommentar zu Banken / Commerzbank

Der Bank fehlt die Vision

Der Unmut unter Aktionären der Commerzbank ist verständlich. Sogar
Mitarbeiter stießen ihnen zufallende Papiere zuletzt postwendend ab,
was nicht von großem Vertrauen in ihr Unternehmen zeugt.

Die Kapitelvernichtung betrifft aber bei Weitem nicht alle
Anleger. Die wenigsten dürften tatenlos zugeschaut haben, wie das
Papier von Ständen jenseits der 30 auf gut einen Euro durchgereicht
wurde. Wegen starker Schwankungen ließ