Die Anzeichen für eine Kapitalerhöhung bei
ThyssenKrupp verdichten sich. Die Eigenkapitalquote des Konzerns ist
auf 11,4 Prozent abgesunken, wie Konzernsprecher Alexander Wilke der
in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Mittwochsausgabe)
bestätigte. Damit hat der Konzern inzwischen die niedrigste
Eigenkapitalquote im Dax. Wie die Zeitung weiter berichtet,
akzeptieren die Banken bei dem aktuell mit über fünf Milliarden Euro
verschuldeten Konzern Thyssen
Torsten Oletzky, Vorstandschef des
Versicherungskonzerns Ergo, bleibt im Amt. Das berichtet die in
Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Mittwochsausgabe) unter
Berufung auf Konzernkreise. Der Aufsichtsrat des Unternehmens habe
gestern Abend entschieden, dass der Vertrag des 46-jährigen Managers
verlängert werde. Um die Personalie hatte es wegen der Affären bei
Ergo in den vergangenen Monaten große Diskussionen gegeben.
Einmal mehr erliegt Anton Schlecker seiner Unwilligkeit oder
seinem Unvermögen, die öffentliche Debatte über den Niedergang seines
Drogerie-Imperiums mitzugestalten. Sie dreht sich um seine Familie
und ihn selbst. Dennoch bleibt er still und unsichtbar. Wie im
vergangenen Jahr nach der Pleite, als der Patriarch seinen Kindern
die bittere Aufgabe überließ, vor die Öffentlichkeit zu treten.
Wieder bestimmen andere die Debatte, der Insolv
Zyperns Parlamentarier haben versagt. Sie
verweigern sich einer Sonderabgabe auf Sparguthaben. Die
Volksvertreter nehmen allen Ernstes die Pleite ihres Landes in Kauf,
um ein paar tausend Anleger – unter ihnen zwielichtige Oligarchen aus
Russland – vor einem Solidarbeitrag zu bewahren. Europas Geldgeber
dürfen jetzt nicht nachgeben. Nur wenn auch der aufgeblähte
Bankensektor und das russische Schwarzgeld zur Sanierung Zyperns
beitragen, darf es Rettungsmilliarden geben. Ein halss
Es war also doch noch etwas da: Die Familie
Schlecker gibt rund 10,1 Millionen Euro frei. Das Geld fließt der
Insolvenzmasse zu – ein Topf, aus dem Tausende Gläubiger vielleicht
einen klitzekleinen Teil ihres Geldes wiedersehen. Diesen Kompromiss
haben der Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz und die Schlecker-Familie
geschlossen, um ein langwieriges und kostspieliges Gerichtsverfahren
zu vermeiden.
10,1 Millionen Euro sind ein riesiger Batzen Geld. Den meisten von
uns würd
Was die Abgeordneten des zyprischen Parlaments
gestern Abend geritten hat, als sie die Abstimmung über das
Hilfsprogramm zu einer Demonstration des Unmuts über die Euro-Partner
machten, ist unklar. Es sei eine "Frage der Ehre", gegen das
Hilfsangebot zu stimmen, wurden gleich mehrere Abgeordnete zitiert.
Keiner hatte danach die Courage, dem Programm zuzustimmen. In Worten:
keiner. Klar ist, dass das zyprische Parlament ein gewaltiges Risiko
eingegangen ist. Denn wer sich
Die Deutsche-Bahn-Tochter DB Regio ficht die
geplante Vergabe von Teilen des Schienennahverkehrs im Raum Halle an
den Konkurrenten Abellio an. "Die Bahn hat einen Nachprüfungsantrag
gestellt", sagte Klaus Rüdiger Malter, Geschäftsführer von
Sachsen-Anhalts Nachverkehrsgesellschaft Nasa, der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe) . Die zweite
Vergabekammer am Landesverwaltungsamt in Halle wird die anvisierte
Vergabe nun überpr&
Die IG-Metall-Mitglieder unter den Opelanern in
Bochum sollen am Donnerstag über den vorliegenden Entwurf eines
Sanierungstarifvertrags abstimmen. Das bestätigte der Bochumer
Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel den Zeitungen der WAZ
Mediengruppe (Mittwochausgaben). Einenkel will gegen die Annahme
stimmen. Die IG Metall in Nordrhein-Westfalen gibt keine
Abstimmungsempfehlung ab. In Bochum sind knapp 90 Prozent der
Belegschaft in der IG Metall. Für die Annahme würde
2020 – der Wandel hat schneller stattgefunden, als
dieser allgemein erwartet worden war. Auch in der Medienbranche.
Zuerst war der klassische Handel als Werbekunde weitgehend
ausgefallen, nachdem er zuvor selbst massiv von neuen
Online-Konkurrenten unter Druck geraten war. Die neuen Anbieter
zeigten sich als nicht sehr werbefreudig. Sie vermieden weitgehend
die klassischen Medien und viele Medienhäuser saßen auf enormen
Fixkosten, die sie nicht mehr weiter reduzieren konnten. R
Bonn/Berlin, 19. März 2013 – Michael Meister (CDU)
hat die Alternativlosigkeit des Rettungspaketes für Zypern betont und
Kritik daran zurückgewiesen. Er habe den Eindruck, dass aus
zypriotischer Sicht immer noch nicht verstanden worden sei, mit
welchen Konsequenzen die Sparanleger und das Land rechnen müssten,
wenn man dieses Hilfspaket zurückweise: "Es wird in einer Insolvenz
des Bankensektors und einer Insolvenz des Staates enden. Ich weiß
nicht, wie m