PHOENIX widmet sich am Montag, 24. September 2012, um
12.00 Uhr dem THEMA "Arm und Reich".
Hans-Ulrich Stelter spricht im Bonner PHOENIX-Studio mit dem
Politikwissenschaftler Professor Christoph Butterwegge von der
Universität Köln sowie Hilmar Schneider, Direktor für
Arbeitsmarktpolitik beim Institut zur Zukunft der Arbeit.
Die Dokumentation "Schön reich – Steuern zahlen die anderen"
(WDR/2009) ergänzt das THEMA.
Mit den renommierten Politikern Wolfgang Bosbach (CDU) und Alexander Noll (FDP), aber vor allem mit dem früheren Berliner Finanzsenator, späteren Bundesbankvorstand und Bestsellerautor Thilo Sarrazin (SPD), Rolf Baron von Hohenhau (Präsident des Europäischen Steuerzahlerbundes) sowie den beiden Chefökonomen Thomas Fricke (von der Financial Times Deutschland) und Malte Fischer (von der WirtschaftsWoche) bot fairvesta seinen geladenen Gästen beim diesjährigen Pa
Dass beide Hersteller bereits jetzt ankündigen,
dass sich ihr Geschäft schlechter entwickelt als geplant, ist
durchaus zu begrüßen – und allemal besser als eine Politik des
Durchwurstelns. Denn je früher ein Unternehmen sich auf eine
Veränderung einstellt, desto moderater können die Einschnitte
ausfallen. Beide Hersteller haben zwar inzwischen eine hohe
Flexibilität erreicht, die es ihnen erlaubt, schnell auf schwankende
Märkte zu reagieren –
Ob von Saarbrücken nach Hamburg, von Nürnberg nach Bremen oder
Münster/Osnabrück nach Stuttgart: Auf ihrem Heimatmarkt ist das
Streckennetz der größten deutschen Fluggesellschaft Lufthansa löchrig
geworden. Es gibt starke Stränge, doch die führen nach Frankfurt und
München. Von dort aus macht die Kranich-Linie mit ihren
Bündnispartnern das große weltweite Geschäft.
Nein, die Lufthansa meint es nicht gut mit Berlin.
Sie wird nun nicht, wie es das Management erwogen hatte, ihr
Tochterunternehmen für Deutschlandflüge in der Stadt ansiedeln. Also
wird es auch nichts mit einer guten Nachricht, die einige in Berlin
so gut gebrauchen könnten. Der Regierende Bürgermeister Klaus
Wowereit zum Beispiel, dessen Popularität gerade von einem leer
stehenden Flughafenterminal aufgefressen wird. Oder Frank Henkel,
Innen- und amtierender Wirt
Sprunghaftigkeit wird ab jetzt in Talanx
gemessen. Hin und her und her und hin. Gerade erst war der Börsengang
hin, jetzt soll er wieder her. Hauptsache, die Richtung stimmt?
Glaubwürdigkeit geht bei diesem Hannoveraner Schlingerkurs verloren.
Wenn der Vorstand des drittgrößten Versicherers der Republik neben
dem operativen Geschäft eines kann, dann das: verblüffen. Erst mit
einer "Intention to Float" überraschen, dann, schon sehr weit im
Proze
Wenn sich hier nicht mal der Ausdruck großen
Selbstbewusstseins ins Gegenteil verkehrt: Das Rückgabeangebot von
Opel für Neuwagen mag ja eine nette Werbeidee nach dem Motto sein:
Wer einmal drin sitzt, steigt nicht mehr aus. Ob die Aktion aber die
abstürzenden Verkaufszahlen abbremst, ist doch stark zu bezweifeln.
Ein Auto ist etwas anderes als ein paar Schuhe vom Versandhändler.
Wer sich ein neues Auto kauft, weiß vorher sehr genau, ob es ihm
gefällt.
Die Schlichtung im Tarifstreit des
Kabinenpersonals der Lufthansa hat noch gar nicht begonnen, schon
droht sie zu scheitern. Denn die Ankündigung, eine neue
Billigfluglinie zu etablieren, die weit mehr als die bisherige
Tochter Germanwings tut, verunsichert die Mitarbeiter und macht die
Gewerkschaft Ufo rebellisch. Die Lufthansa geht mit dem Zeitpunkt der
Ankündigung ein extrem hohes Risiko ein. Die Schlichtung könnte rasch
platzen. Sich anschließende flächendecken
Die Bankenaufsicht in Europa neu zu
ordnen, ist überfällig. Das zeigen die Krisen in Irland wie in
Spanien, die von maroden Banken auf die Staaten übergegriffen haben.
Doch diese elementar wichtige Reform darf nicht übers Knie
gebrochen werden. Der Zeitdruck, der entstanden ist, weil die neue
Aufsicht Voraussetzung dafür sein soll, die wackligen spanischen
Banken möglichst rasch mit bis zu 100 Milliarden Euro zu
rekapitalisieren, muss von diesem Projekt ge
70 Prozent der Onliner in Deutschland nutzen
Social Media-Angebote – im Vergleich zu 2011 ein Zuwachs um sechs
Prozentpunkte. Wer über ein großes Einkommen verfügt, besucht
deutlich mehr Kanäle als Geringverdiener. So sind 64 Prozent der User
mit einem Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro in Foren
unterwegs. Von denen mit unter 1.000 Euro sind es gerade mal 50
Prozent. Das sind Ergebnisse des "Social Media-Atlas 2012" vom IMWF –
Institut für Ma