Ausgabe vom 11.09.2012 Wer für eine neue Offensive im sozialen
Wohnungsbau plädiert, muss nicht schwelgen in Reminiszenzen an die
goldenen 20er Jahre. Vom Wirtschaftsboom bis 1929 sollten damals die
kleinen Leute profitieren: hinein in hellere Wohnungen. Das Ergebnis
waren unter anderem die heute zum Weltkulturerbe zählenden Siedlungen
der Berliner Moderne. 2012 muss der soziale Wohnungsbau nicht mehr
Menschen aus dunklen Löchern holen.
Zu den Eigenheiten der sozialen Marktwirtschaft
gehören die Montan-Mitbestimmung und die darin verankerte
Zusammenarbeit von Unternehmen und IG Metall. Traditionell hat die
Gewerkschaft das Recht, den Arbeitsdirektor von Thyssen-Krupp zu
stellen. Dass man das nicht nur bei Metallern, sondern auch bei
Thyssen-Krupp als Erfolgsmodell sieht, sagt viel aus über den Wert
der Mitbestimmung. Gegen die Arbeitnehmer ist kaum etwas zu bewegen,
mit ihnen aber viel. Wenn nun Oliver Burkhard
Der Nachfolger von Oliver Burkhard als Chef der IG
Metall in NRW soll aus den Reihen der Metaller in Nordrhein-Westfalen
kommen. "Ich bin optimistisch, dass eine sehr gute Lösung aus NRW
gefunden wird", sagte Detlef Wetzel, Zweiter Vorsitzender der IG
Metall, den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Dienstagausgaben). Damit
stellte er klar, dass Frankfurt keinen Funktionär aus ihrer Zentrale
nach NRW entsenden wird. Den Vorschlag macht zwar NRW, entscheiden
muss aber der Bundesvor
CSC (NYSE: CSC) hat
heute die Unterzeichnung eines Master-Service-Vertrages über IT-
Applikations-Dienste mit der Zurich Insurance Group, einem der
weltweit größten Erstversicherer, mitgeteilt. Der Vertrag ersetzt die
bestehende Vereinbarung aus dem Juli 2004 und deckt
Applikations-Wartung und Entwicklungsdienste in der Schweiz, Kanada,
Deutschland, Italien, Großbritannien und den USA ab.
Der Vertrag hat eine Laufzeit von sieben Jahren mit einer
Verlängerungs
Bonn/Tübingen, 10. September 2012 – Der
Wirtschaftswissenschaftler Joachim Starbatty erhofft sich durch die
Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum ESM am Mittwoch eine
Änderung an der Ausgestaltung der Pläne der Bundesregierung: "Ich
denke, dass die Richter das Budget-Hoheitsrecht noch mal festklopfen
und auch die finanziellen Belastungen irgendwie für Deutschland
absichern." Wichtig seien Korrekturen,"damit finanzpolitischer
Unvernunft Grenzen
Norbert Barthle, haushaltspolitischer Sprecher
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, zeigt sich hoffnungsvoll, dass das
Bundesverfassungsgericht den Kurs der Bundesregierung zum ESM
bestätigen wird. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass nach dieser
Entscheidung der Prozess der Konsolidierung und Stabilisierung der
Eurozone weiter vorangetrieben werden kann." Ein Urteil gegen die
Verfassungsmäßigkeit des ESM wäre "widersprüchlich", so Barthle. "Ich
k
Vodafone Stiftung Deutschland stellt Studie zur sozialen
Ungleichheit beim Studienzugang vor // Umfassende historische
Untersuchung zur Wirkung der Bildungsreformen seit den 1960er Jahren
// Bildungsexpansion und Maßnahmen zur Öffnung des Hochschulzugangs
leisteten nur sehr geringen Beitrag zum Abbau sozialer Ungleichheit
// Hochschulbildung noch immer sozial selektiv // Junge Menschen aus
bildungsfernen Schichten kommen vor allem über berufsbildenden
Bereich zur Studi
Die Vario-Produktwelt wurde unlängst der intensiven Prüfung einer ihrer unabhängigen Vertriebsgesellschaften unterzogen. Der Vertrieb machte die Zusammenarbeit von einem positiven Urteil abhängig. Geprüft wurden formale Aspekte wie auch wirtschaftliche. Formal betrachtet handelt es sich um ein Nachrangdarlehen, das kein Produkt im Sinne des Paragrafen 1 Kreditwesengesetz ist. Um es Kunden anzubieten, bedarf es damit auch keiner Zulassung als Finanzinstitut, Vermögen
Mittelstand kann biszu 45 Mrd. Euro im Einkauf sparen // Potenzial in Deutschland fünfmal so hoch wie Gesamtausgaben der Mittelständler für Forschung und Entwicklung.
Die Klage des CSU-Bundestagsabgeordneten Peter
Gauweiler gegen die neuen EZB-Entscheidungen trifft einen
empfindlichen Punkt: Es ist an sich nur schwer hinnehmbar, dass die
Europäische Zentralbank jenseits der demokratisch legitimierten
Gremien Entscheidungen trifft, die für Deutschland (und andere
Länder) Risiken bringen kann, die den Haushalt mehr belasten können
als so manche Maßnahme, die der Bundestag verabschiedet. Trotzdem ist
schwer vorstellbar, dass das V