Neue Westfälische (Bielefeld): Machtkampf im Schlacht-Konzern Tönnies Familien-Streit belastet Fleisch-Unternehmen in Ostwestfalen

Der größte Schlachtbetrieb Deutschlands, der
Tönnies-Konzern in Rheda, steht vor großen internen
Führungsproblemen. Zwischen Konzernchef Clemens Tönnies und dessen
Neffen Robert ist nach einem Bericht der Neuen Westfälischen in
Bielefeld (Mittwochausgabe) ein offener Machtkampf um die
Unternehmensspitze ausgebrochen. Nicht wenige Mitarbeiter fürchteten
eine Spaltung des Konzerns, schreibt die Zeitung unter Berufung auf
konzerninterne Quellen.

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Rheinische Post: Bayer-Aufsichtsrat will Werner Wenning am Freitag zum Vorsitzenden wählen

Am Freitag kommt der Aufsichtsrat der Bayer AG
zusammen und will Werner Wenning zum neuen Aufsichtsrats-Chef wählen
– und zwar mit den Stimmen von Kapital- und Arbeitnehmerseite. Dies
berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Mittwoch-Ausgabe) unter Berufung auf Aufsichtsratskreise. Wenning
war bis 2010 Vorstandschef der Bayer AG und hat zum 1. Oktober 2012
seine vom Aktienrecht vorgeschriebene "Abkühlperiode" hinter sich
gebracht, bev

Neue OZ: Kommentar zu Biosprit

Besser spät als nie

Als Anfang 2011 das neue E10 mit doppelt so viel Ethanol an die
Tankstellen kam und die Verbraucher streikten, warf man ihnen
Unwissenheit vor. Die Zurückhaltung habe mit völlig übertriebenen
Ängsten vor Schäden an den Autos zu tun, schimpften Politiker und
Vertreter der Wirtschaft über die dummen Bürger.

Die Verbraucher blieben aber auch noch zurückhaltend als
feststand, dass die meisten Autos E10 vertragen. Denn bei

Börsen-Zeitung: Ein wenig Glückssache, Kommentar zum Bundeshaushalt 2013, von Angela Wefers.

Eine weiter sinkende Neuverschuldung hat
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) den Deutschen zum
Auftakt der Haushaltsdebatte 2013 versprochen. Knapp 19 Mrd. Euro
sollen es im nächsten Jahr noch sein. 2016 will der Bund überhaupt
keine neuen Schulden mehr machen. Die Schuldenbremse will Schäuble
schon 2013 und damit drei Jahre früher als nötig einhalten. So weit
die Planung.

Die Opposition hält dem Minister vor, er habe versäumt, Vorsorge

Weser-Kurier: Zur Strategie der Deutschen Bank schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 12. September 2012:

Jain und Fitschen signalisieren mit ihrem neuen
Kurs: Wir haben verstanden. Die Finanzwelt hat sich durch die letzte,
längst noch nicht ganz verarbeitete Krise verändert.
Bankenregulierung und Investoren verlangen höhere Sicherheiten und
solidere Geschäftsmodelle. Auch deshalb sind eine andere Strategie
und eine andere Tonlage gefragt. Zur biederen Regionalbank wird die
Deutsche Bank dennoch nicht. Sie will weiter im internationalen
Geschäft der Großbanken mi

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Bertelsmann

Was die Generalversammlung für einen Verein, ist
das Management-Meeting für den Bertelsmann-Konzern. Zwar werden die
Weichen meist andernorts gestellt. Doch ob der Zug tatsächlich in der
gewünschten Richtung Fahrt aufnimmt, entscheidet sich zum guten Teil
auf dem Treffen. Hartmut Ostrowski gebrauchte bei seinem ersten
Auftritt auf dem Management-Meeting 2008 markige Worte, als er
ankündigte: »Wir wollen Löwen sein und keine Lämmer.« Den Umsatz

WAZ: Statt Bio pur mehrÖko in den Tank – Kommentar von Gerd Heidecke

Weg vom Erdöl aus zumeist politisch fragwürdigen
Quellen, das war das Primärziel bei der Einführung einer festgelegten
und ständig ansteigenden Beimischung von Biosprit zu Diesel und
Benzin. Der ökologische Nutzen von nachwachsenden Spritpflanzen
sollte sich wie von selbst als Beifang einstellen. Und an das böse,
aber treffende Wort von Nahrung, die im Tank statt auf dem Teller
landet, dachte noch niemand. Sehr spät versucht Brüssel jetzt, dem in

Allgemeine Zeitung Mainz: Vom Saulus zum… / Kommentar zur Deutschen Bank

Auf den ersten Blick scheint es schon ziemlich
dreist, ausgerechnet den zu beauftragen, den Ruf des Hauses wieder
herzustellen, der wie kein anderer dafür gesorgt hat, dass er –
beinahe – ruiniert worden ist. Auf den zweiten Blick indes macht die
Entscheidung der Deutschen Bank durchaus Sinn. Denn Anshu Jain, der
wohl erfolgreichste Investmentbanker, den Deutschlands führendes
Geldhaus je gehabt hat, weiß genau, wo der Hase im Pfeffer liegt. 100
Tage hat er Zeit bekommen, e

Frankfurter Neue Presse: Nahe an einer Revolution. Thomas Baumgartnerüber die Veränderungen bei der Deutsche Bank.

Dass Jain große Teile des einst von ihm
selbst geleiteten Investmentbankings in eine konzerninterne "Bad
Bank" abschiebt, ist eine kleine Sensation. (…) Keine Profite mehr
zu Lasten der Gesellschaft, lautet das Stichwort.

Ob die Bank jedoch gut beraten war, den mit Sicherheit anstehenden
Personalabbau noch nicht konkret zu beziffern, scheint fraglich. Denn
die Unsicherheit fordert Spekulationen und anhaltende
Negativ-Schlagzeilen geradezu heraus. Fragen wirft zudem auf,