Wenn es um Strompreise geht, wimmelt es von
Studien – Argument jagt Gegenargument. Verantwortlich will natürlich
niemand sein, weder Stromriesen noch Regierung. Eines ist
unbestreitbar: Nur die Industriekunden profitieren von sinkenden
Einkaufspreisen. Der private Stromkunde wird nicht entlastet, zahlt
oftmals sogar drauf. Ein wirklich effektives Mittel gegen diese
Unternehmenspolitik von Energiekonzernen wäre es, sich als Bürger
zusammenzutun. Nur als Kollektiv gibt es ein
Die Hoffnung trägt nicht mehr. Elf Wochen in
Folge haben Europas Aktienkurse, gemessen am Benchmarkindex Stoxx
600, zugelegt, weil Investoren auf neue Stimuli der großen
Notenbanken für die schwächelnde Weltwirtschaft gesetzt haben. Doch
nun ist diese Serie gerissen. Selbst die unerwartet deutlichen
Hinweise im Fed-Protokoll von Mittwochabend reichten nicht dazu aus,
die Notierungen noch weiter anzutreiben. Europas Aktienmärkte suchen
nach neuer Orientierung.
Die Stromkunden werden mit ihrer Rechnung allein
gelassen. Denn ein gerechter Preis für Licht, Kühlung und warmes
Wasser lässt sich kaum verlässlich errechnen. Viele Faktoren spielen
dabei eine Rolle. Der Staat nimmt Steuern auf den
Elektrizitätsverbrauch, die Politik hat eine Umlage zur Förderung von
Ökostrom draufgeschlagen, der Transport vom Kraftwerk zum Kunden
kostet etwas und natürlich auch die Erzeugung und Investitionen in
das Gesamtsystem. I
Fünf Mark für den Liter Sprit forderten die Grünen vor gut zehn
Jahren. Da war was los: Die Titelseiten quollen über von Empörung.
Heute nähern wir uns dieser Marke zügig und es passiert – nichts. Die
Bundesregierung sieht zu, wie auch Kleinverdiener und Pendler für die
Schuldenkrise an der Tankstelle zahlen. Zur Erinnerung: Die
Hauptschuld am momentanen Rekordniveau tragen die hohe Steuerquote
und der schwache Euro. Der Ö
Ohne konkrete Ergebnisse ist auch die zweite Runde
der Verhandlungen zwischen dem Opel-Management und
Arbeitnehmervertretern über die Zukunft des Bochumer Werks über 2016
hinaus zu Ende gegangen. Der Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel
sagte nach den Gesprächen mit zwei ranghohen Opel-Vorständen in
Bochum gegenüber den Zeitungen der WAZ Mediengruppe: "Ich hatte mir
mehr erhofft. Es gab keine verbindliche Zusage." Einenkel fordert
unter anderem als Re
Zwei Drittel (67 Prozent) der Deutschen sind
dagegen, Griechenland mehr Zeit für die Umsetzung der vereinbarten
Sparvorgaben zu geben. Nur 29 Prozent befürworten den Wunsch
Griechenlands nach einem Aufschub um zwei Jahre (weiß nicht: 4
Prozent). Noch deutlicher ist die Ablehnung (72 Prozent), sollte das
Land über die bereits zugesagten Finanzhilfen hinaus weitere Hilfen
benötigen. Unterstützen würden das lediglich 22 Prozent (weiß nicht:
6 Prozent
Offene Architekturen sind vielleicht gar nicht so offen, wie wir
es aufgrund unserer Erfahrungen annehmen. Auch wenn neue Module
ausgetauscht werden und mit deutlich weniger Aufwand als in
geschlossenen Systemen integriert werden können, nutzen die offenen
Systeme oftmals immer noch geschützte Codes oder Daten-Wörterbücher,
die die Installation neuer Subsysteme durch Dritte unmöglich machen.
(http://www.ioaevent.com )
Vor 25 Jahren hat Opel seinen 125. Geburtstag noch tagelang
gefeiert. Der Marktanteil betrug mehr als 15 Prozent, die Autos
verkauften sich auch mit Blick auf die Hauptkonkurrenten VW und Ford
blendend.
Heute ist dieser Marktanteil auf weniger als die Hälfte
zusammengeschrumpft. Gestern, zum 150. Jubiläum der Firma, gab es
keine Feier: Es war ein trauriger Geburtstag, an dem das Management
und der Betriebsrat für 20 Tage Kurzarbeit verkündet
Mitten in der Schuldenkrise weist der deutsche
Staat einen Überschuss aus. Das ist schön. Doch Selbstzufriedenheit
ist nicht angebracht: Denn Deutschland wirkt wohlhabender als es
tatsächlich ist. In den Kassen von Bund, Ländern und Gemeinden
klaffen nach wie vor riesige Löcher. Der Überschuss stammt aus den
Sozialkassen – und die werden sich im nächsten Abschwung leeren, wenn
die öffentliche Hand wieder mehr für Arbeitslose, Konjunkturprogramme
Jede gute Party findet einmal ihr Ende. Bei den
allesamt staatlich dominierten chinesischen Großbanken kann man die
Jahresmitte 2012 als Wendemarke nehmen, ab der die Freude über
rauschhaften Gewinnfortschritte der letzten Jahre ihr Ende nimmt und
sich die Vorahnung der unausweichlichen Kopfschmerzen breitmacht.
Bank of China, die am Donnerstag als erste unter den chinesischen
Kreditriesen in die Ergebnisvorlage gegangen ist, zeigt noch knapp 8%
Gewinnplus für die erste