Rheinische Post: Meister: „ESM-Banklizenz werden wir nicht zulassen“

Unionsfraktionsvize Michael Meister hat sich
strikt gegen eine Banklizenz für den Euro-Rettungsschirm ESM
ausgesprochen. "Eine Banklizenz für den ESM hieße, dass die
Zentralbank die Staatsfinanzierung übernimmt. Das wollen wir nicht
und das werden wir nicht zulassen", sagte Meister der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). "Die Banklizenz
würde dauerhaft den Reformdruck von den Staaten nehmen." Nach

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Ihr Platz

Ohnmacht schadet

Für einen Insolvenzverwalter oder den Betriebsratschef eines
zerfallenden Unternehmens gibt es sicher viele Gründe, jedes Wort
gegenüber Angestellten oder Kollegen sehr sorgfältig abzuwägen.
Während noch über den Verkauf weiterer Ihr-Platz-Filialen verhandelt
wird, können voreilige Äußerungen bei den Betroffenen und ihren
Familien unnötige Ängste, aber auch falsche Hoffnungen wecken.

Ebenso belastend jedoc

Schwäbische Zeitung: Steiniger Weg – Kommentar

Die Deutsche Bank ist angezählt. Das neue
Führungsduo Jürgen Fitschen und Anshu Jain muss Deutschlands größtes
Geldinstitut von Grund auf renovieren. Ausgerechnet Jain, ein Brite
indischer Herkunft, der in London als Investmentbanker reich geworden
ist. Er soll die Deutsche Bank aus dem Würgegriff launischer
Spekulanten befreien und zu einem braven Geldhaus machen, in dem
solide Privatkunden im Mittelpunkt stehen.

Ein schwieriges Unterfangen für einen

Rheinische Post: Bank in der Krise

Kommmentar von Georg Winters

Die Bankbranche hat in den vergangenen Jahren viel Vertrauen
verspielt. Die besonders schwarzen Schafe der Branche haben sich
entgegen jedem Leistungsgedanken auch dann noch mit Boni überhäuft,
wenn ihr Versagen unübersehbar war. Solche Vergütungs-Automatismen
sind bei Fehlleistungen ein Skandal und nur nachzuvollziehen, wenn
man wie die Deutsche Bank über Jahre hinweg Milliarden über
Milliarden durch das Investmentbanking verd

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Banklizenz für ESM

Eine alte Weisheit unter Bankern sagt: Schicke
schlechtem Geld nicht noch gutes hinterher. Gemeint ist mit diesem
Spruch: Sollte ein Projekt nicht die beim Abschluss erwartete Rendite
abwerfen, versuche nicht unbegrenzt, es durch noch mehr Geld rentabel
zu machen. Schon mit Beginn der Finanzkrise geriet manche
Bankerweisheit in Vergessenheit. Der Trend verstärkt sich in der
Eurokrise. Das gute Geld, das uns verloren geht, ist immerhin der
Ertrag einer jahrzehntelangen harten Arbeit an

Rheinische Post: Die Täuschung ESM

Kommmentar von Martin Kessler

Im Kalten Krieg der Finanzmärkte gegen die Euro-Staaten hat ein
unkontrolliertes Wettrüsten begonnen. Weil sich die internationalen
Anleger von den Milliarden der Rettungsschirme nicht beeindrucken
lassen, denken die Finanzminister und Zentralbanker der
Schuldenstaaten über eine immer weitere Steigerung der Feuerkraft
nach. Selbst mehr als eine halbe Billion Euro, wie sie für den
Rettungsfonds ESM vereinbart wurden, reichen offenbar nic

WAZ: Imagepflege der Deutschen Bank. Kommentar von Ulf Meinke

Das Signal des neuen Duos an der Spitze der
Deutschen Bank ist unmissverständlich: Anshu Jain und Jürgen Fitschen
greifen durch. Nicht weniger als einen Kulturwandel wollen die beiden
Manager im Konzern bewirken. Vor allem das Investmentbanking haben
sie dabei im Blick. Natürlich geht es auch um Imagepflege. Jain,
lange Zeit selbst oberster Investmentbanker des Hauses, lässt all
seine Kritiker wissen, dass er keineswegs einseitig auf das schnelle
und risikoreiche Gesch&a

Börsen-Zeitung: Perpetuum mobile, Kommentar zu Forderungen nach einer Banklizenz für den künftigen Rettungsschirm ESM, von Claus Döring.

Wer hätte sie nicht gerne, eine Lizenz zum
Gelddrucken. Vor allem in den Köpfen von Regierungspolitikern in
Frankreich und Italien scheint sich nicht nur dieser Wunsch, sondern
auch eine Idee zu ihrer Umsetzung entwickelt zu haben: eine
Banklizenz für den künftigen Rettungsschirm ESM. Mit diesem Vehikel
ließen sich quasi ohne Ende Kredite bei der EZB aufnehmen. Wenn der
ESM wie eine Bank die von ihm aufgekauften Staatsanleihen bei der
Europäischen Zentralban

Allgemeine Zeitung Mainz: Deutsche Bank vor Flut von Libor-Klagen

In der Affäre um manipulierte Marktzinsen (Libor)
rollt auf die Deutsche Bank eine Flut von Klagen geschädigter Anleger
zu. Die Frankfurter Anwaltskanzlei Nieding + Barth bereitet derzeit
nach eigenen Angaben rund 600 Klagen von privaten und
institutionellen Anlegern auf Schadenersatz wegen Zinsmanipulation
vor. Die Vorwürfe richteten sich gegen verschiedene an der
Libor-Affäre beteiligte Banken, hauptsächlich jedoch gegen die
Deutsche Bank, sagte Rechtsanwalt Klau

So prüft das Finanzamt – über den Verlauf einer Außenprüfung

Die Außenprüfung stellt eines der wichtigsten Ereignisse in Bezug auf die Beziehung des Unternehmers zum Finanzamt dar. Häufig entsteht zuvor ein besorgtes Gefühl. Sind alle steuerrelevanten Daten korrekt und die Buchhaltung ordentlich geführt worden, ist jedoch nichts zu befürchten. Zudem wird die Prüfung rechtzeitig angeordnet, sodass ausreichend Zeit für die Vorbereitung zur Verfügung steht. Wie eine Außenprüfung verläuft, erkl&aum