Immer öfter begegnet man Zeitungsmachern und selbst
Online-Chefs, die über die Entschleunigung ihrer Medien nachdenken.
Der Kampf um Minuten oder gar Sekunden wird zunehmend als wenig
hilfreich wahrgenommen. Beim 13. European Newspaper Congress 2012 in
Wien wird nun mit "Berlingske" aus Kopenhagen erstmals eine
entschleunigte Tageszeitung ausgezeichnet und vorgestellt.
Chefredakteurin Lisbeth Knudsen wird erklären, wie sie vom hektischen
Tabloid zu einer ruhigen Ze
»Lucas Zeise zu Lust und Risiken des
Kapitalverkehrs« – unter diesem Motto schreibt der
Wirtschaftswissenschaftler, Journalist und Publizist künftig
regelmäßig in der Tageszeitung junge Welt.
Die Kolumne erscheint am Sonnabend, den 10. März erstmalig. Der
Autor, Mitbegründer der Financial Times Deutschland, wird auf dem
3000-Zeichen-Format Ernstes und Lächerliches aus dem alltäglichen
Wahnsinn der professionellen Rendite-Jagd aufspie&szli
»Lucas Zeise zu Lust und Risiken des
Kapitalverkehrs« – unter diesem Motto schreibt der
Wirtschaftswissenschaftler, Journalist und Publizist künftig
regelmäßig in der Tageszeitung "junge Welt".
Die Kolumne erscheint am Sonnabend, den 9. März erstmalig. Der
Autor, Mitbegründer der "Financial Times Deutschland", wird auf dem
3000-Zeichen-Format Ernstes und Lächerliches aus dem alltäglichen
Wahnsinn der professionellen Re
Der Verstoß gegen grundlegende Hygienevorschriften
für die Lebensmittelherstellung war Anlass für den vorrübergehenden
Produktionsstopp in der Geflügel-Schlachterei der Wiesenhof-Gruppe in
Möckern (Jerichower Land). Das geht aus der Verfügung des Kreises
Jerichower Land vom 5. März hervor, berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Der Bericht
liegt dem Blatt vor. Wiesenhof hat die Vorwürfe zurückgewiesen
Fukushima – eine der größten Nuklearkatastrophen
jährt sich am Sonntag zum ersten Mal. Seitdem ist auch in Deutschland
vieles anders: Das Land hat sich zur Energiewende aufgemacht. Ein
Bestandteil ist die Windenergie. Sie hat – anders als die gerade
finanziell kräftig gestutzte Solarenergie – in hiesigen Breitengraden
deutlich mehr Potenzial. Das hat man in Ostwestfalen-Lippe schon vor
vielen Jahren erkannt. NRW-weit hat die Region die Nase vorn. Das
liegt vor allem an d
Die Deutsche Post lernt schnell. Das ist ihre größte Stärke. Als
vor rund fünf Jahren die Geschäfte in den USA holperten, schränkte
der Konzern seine Aktivitäten dort ein. Davon könnten andere Firmen
lernen wie der Stahlkonzern ThyssenKrupp, der verbissen an
verlustreichen Werken in Brasilien und Nordamerika festhält.
Stattdessen hat sich die Post frühzeitig auf die
vielversprechenden Märkte Asiens konzentri
Schon ziemlich früh hatte der
baden-württembergische Wirtschaftsminister Nils Schmid Unterstützung
für die insolvente Drogeriekette Schlecker angeboten. Solidarität in
allen Ehren – aber nicht an dieser Stelle.
Wer ein Unternehmen führt, streicht den Gewinn ein – muss aber
auch für den Verlust die Verantwortung tragen bis zur letzten
Konsequenz. Es kann nicht sein, dass die öffentliche Hand den Karren
aus dem Dreck zieht und der Steuerzahler als
Es ist grotesk: Bei Gesprächen mit Bundesbankern
verschiedenster Hierarchiestufen gewinnt man stets den Eindruck, die
deutschen Währungshüter stehen im Eurosystem der Zentralbanken (ESZB)
in vielen Fragen alleine da, sind isoliert. Doch dann erklärt
EZB-Präsident Mario Draghi jeden Monat auf seiner Pressekonferenz,
wie harmonisch alles zwischen ihm und Bundesbankpräsident Jens
Weidmann sei. EZB und Bundesbank sind also offenbar sogar in der
Frage uneins, ob sie
Wenn das Hackfleisch so viel Weizen-Zusatz enthält,
kann man beim Frikadellen-Braten ja getrost auf die Brötchen
verzichten. Doch Scherz beiseite. Das Beispiel von "Viva Vital" bei
Netto ist nur eines von vielen, das Verbraucher in die Irre führt.
Ähnlich ist es bei der leichten Mayonnaise von Thomy, die laut
Foodwatch zu großen Teilen aus Wasser besteht oder der
Halbfettmargarine "Lätta & luftig", die mit Stickstoff aufgeschlagen
ist
Es stimmt ja: Das zunächst heftig
angefeindete Pfand auf Dosen und Flaschen hat sich als wirtschaftlich
verkraftbar und segensreich für die Umwelt erwiesen. Nun soll das
Modell nach dem Willen der Grünen ausgeweitet werden – sie fordern
auch ein Pfand auf Handys, iPads et cetera. Doch die Idee hat einen
Haken. Allein in Deutschland sind bereits rund 180 Millionen Handys
in Gebrauch beziehungsweise liegen in der Schublade. Auf diese Geräte
träfe eine Pfandregelung ni