Steria, führender europäischer Anbieter
IT-orientierter Dienstleistungen für Unternehmen, hat gestern
Workplace On Command (WOC) vorgestellt. Diese zentral verwalteten
aggregierten Services bieten den Nutzern einen einfachen und sicheren
Zugang zu Unternehmensanwendungen, Daten- und Cloud-Diensten –
unabhängig vom Standort und Endgerät.
Mit Workplace On Command schaffen sich Unternehmen ein
individuelles Betriebsumfeld, das Infrastruktur und Services
kombiniert
NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans hat
den Kreditbedarf in der mittelfristigen Finanzplanung nach unten
korrigiert. Der SPD-Politiker sagte der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Freitagausgabe), für 2013 sei eine
Neuverschuldung von 3,5 Milliarden Euro statt 3,9 Milliarden Euro
geplant. "Diese fallende Linie will ich fortschreiben", sagte
Walter-Borjans. 2014 soll die Neuverschuldung 2,8 Milliarden Euro
betragen, 2015 dann 2,5 Milliarde
Der Erfinder des Walkmans ist einen weiten Weg gegangen: Der
einstige Branchenprimus Sony schreibt seit vier Jahren rote Zahlen –
allein im letzten Geschäftsjahr waren es 2,2 Milliarden Euro. Die
weltweit maue Konjunktur, der gestiegene Yen und eine Überflutung der
Handy-Zulieferer in Thailand reichen dafür als Ursache nicht.
Die Probleme sind hausgemacht, zu groß ist der Spagat zwischen
Unterhaltungsgeschäft und Elektroni
Josef Ackermanns Gesten und Reden haben sich
tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt: Das Victory-Zeichen, jene
Siegesgeste, die er dem Gericht zu Beginn des Mannesmann-Prozesses
verächtlich entgegenschleuderte. Das Versprechen, die Deutsche Bank
zu aberwitzigen 25 Prozent Rendite zu führen. Nun legt der Mann, der
einst als einflussreichster Berater der Kanzlerin galt, einen
glanzlosen Abgang hin.
Das Ende der Ära Ackermann markiert zugleich einen Bruch in der
Wi
Angela Merkel ist auf ihrer mittlerweile fünften
China-Visite als Bundeskanzlerin, aber von Routinebesuch kann keine
Rede sein. Angesichts der Bedeutung der Handelsbeziehungen zwischen
zwei Exportmeistern sind solche bilateralen Treffen immer eine große
Sache und werden auch in China so wahrgenommen. Denn jegliche
atmosphärische Annäherung findet einen prompten wirtschaftlichen
Niederschlag. Die mitgereisten Spitzenvertreter deutscher Unternehmen
werden ihre Zeit nicht
Die Facebook-Idee ist genial: Millionen Nutzer
können in Echtzeit miteinander plaudern. Freundschaften über
Kontinente hinweg sind kein Problem. All das macht den Reiz des
weltweit größten sozialen Netzwerkes aus. Mit dem eingeleiteten
Börsengang beginnt ein neues Kapitel. Fortan geht es darum, die
Popularität, die Facebook bei 845 Millionen Bürgern genießt, in ein
gewinnbringendes Geschäftsmodell umzumünzen. Das geht nur über
zielg
Es gibt Begebenheiten, die sind einen Nachtrag wert.
Wie der Auftritt von Heinrich Hiesinger, der im Krefelder
Seidenweberhaus 1400 Stahlleuten das Aus ihres Edelstahlwerkes zu
erklären hatte. Buhrufe, Wut und Tränen – die Stimmung war aggressiv,
die Emotionen kochten hoch. Was allzu verständlich ist, wenn man ein
Gefühl hat für das Herzblut, das in der Arbeit der Stahlwerker am
Schmelzofen steckt. Der Auftritt war Hiesingers Rheinhausen, die
Feuertaufe eines Manage
Jetzt ist es raus: Fünf Milliarden Dollar will Mark
Zuckerberg mit dem geplanten Börsengang seines Babys einnehmen.
Bislang hatte der Facebook-Gründer dicht gehalten. Keine Zahlen,
keine Daten, keine Fakten. Doch wer an die Börse will, der muss
Auskunft geben. Das hat das weltgrößte Internet-Netzwerk nun getan.
Weil es das Gesetz so will, wenn die Zahl der Investoren die
500er-Grenze überschreitet. Dann doch lieber gleich der Gang aufs
Handelsparkett. F
Als Banker noch richtig geachtete
Persönlichkeiten waren, wäre der Abschied eines Chefs der Deutschen
Bank nach zehnjähriger Amtszeit ein staatstragender Akt gewesen. Bei
Josef Ackermann ist das anders. Das Image der Finanzbranche ist
beschädigt, Banker gelten nicht mehr als weise Wirtschaftslenker.
Auch normale Mitarbeiter, die einst fälschlich als Bankbeamte
bezeichnet wurden, haben Vertrauen verloren. Es ist schon extrem,
wenn Kundenberater in die Nähe von
Der Betriebsrat des Leipziger BMW-Werkes geht gegen
den massiven Einsatz von Leiharbeiten vor. "Über 40 Prozent der
Mitarbeiter im BMW-Werk sind Leiharbeiter. Das ist nicht mehr
hinnehmbar", sagte Betriebsratschef Jens Köhler der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Derzeit
beschäftigt BMW im Leipziger Werk laut Betriebsrat etwa 2700
Stammkräfte und 1120 Leiharbeiter. Der Betriebsrat verweigerte nun
die Zustimmung für die Ei