Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Desertec- Initiative ihren
neuen Zeitplan kurz vor der aktuellen Marokko-Visite des deutschen
Entwicklungsministers Dirk Niebel kundgetan hat. In vier Wochen wird
dort gewählt. Desertecs Absichtserklärung und Niebels Hilfszusagen
könnten dabei jenen Kräften helfen, die Marokko in der Nähe Europas
sehen wollen. Sie könnten zudem König Mohammed VI. ermutigen, den Weg
zu Reformen weiterzugehen, den er sei
Man kann der hämischen Kritik der SPD kaum
widersprechen, wenn sie darauf hinweist, dass 55.500.000.000 Euro
kein Betrag sind, den die schwäbische Hausfrau in der Keksdose
vergisst. Oder wenn sie süffisant insinuiert, das
Bundesfinanzministerium (BMF) habe sich vor lauter Banken-, Euro- und
Schuldnerstaaten-Rettung so an den Umgang mit Billionen gewöhnt, dass
es einen mittleren zweistelligen Milliardenbetrag schon mal übersehe.
Solche "Finanzspezialisten" haben uns
gerade noch gefehlt. Und verpassen dem Ansehen der Finanzbranche
endgültig den Gnadenstoß. Wenn es nicht einmal mehr Leuten, die
andauernd mit Aktiva und Passiva zu tun haben, gelingt, Forderungen
und Verbindlichkeiten richtig zu sortieren und sie zudem Kursgewinne
von Wertpapieren als Verluste verbuchen, dann muss man sich über
Staatshaushalte, die keinem genauen Blick standhalten, nicht mehr
wundern. Und man möchte sic
Illegale Absprachen oder Domino-Effekt: Noch ist
nicht geklärt, was hinter den durch die Hintertür erhöhten
Waschmittelpreisen steckt. Aber die Hamburger Verbraucherschützer
sind zu Recht misstrauisch. Sollte sich der Verdacht bestätigen, sind
die Verbraucher gleich doppelt gekniffen – durch das Kartell
einerseits und teurere Produkte andererseits. Die
Waschmittelunternehmen sind dabei nicht die einzigen schwarzen
Schafe. In der Cremedose ist plötzlich weniger
Das hätte was: Ausgerechnet die konservativ-liberale
Koalition schickt sich an, einen bundesweiten Mindestlohn
einzuführen. Dabei macht der CDU-Sozialflügel vieles richtig, etwa
die Einbeziehung der Tarifpartner. Dürfte der Bundestag über den
Mindestlohn entscheiden, gäbe es keinen Wahlkampf mehr ohne
Überbietungs-Wettlauf um den höchsten Mindestlohn. Dann würde er
wirklich Jobs in Massen kosten. Eine Untergrenze um die acht Euro
hätte auf
Der Bund der Steuerzahler hat die Koalition davor
gewarnt, die Pläne für eine Senkung der Einkommensteuer aufzugeben
und stattdessen den Solidaritätszuschlag zu reduzieren. "Das
Vorhaben, die kalte Progression in der Einkommensteuer abzubauen, ist
grundlegend richtig und bringt für den Steuerzahler langfristig viel
mehr als eine Senkung des Solis, weil damit künftige automatische
Steuererhöhungen verhindert werden", sagte Verbands-Vizepräsident
Agiles Projektmanagement, wie beispielsweise
SCRUM, hat viele Vorteile – führt jedoch nicht in jedem Unternehmen
zum Erfolg. Ein Drittel der Projekte scheitern. Im Finanzsektor ist
dieser Anteil noch höher. Der Grund: Die Unternehmen unterschätzen
den nötigen kulturellen Anpassungsprozess.
Agile Projektmanagement-Ansätze liegen bei IT-Projekten in
Deutschland im Trend. Doch längst nicht allen Unternehmen gelingt der
reibungslose Umstieg. Ein Drittel der agi
5 Jahre Coaching Convention – 2012 zu Gast in BerlinBerlin: Zeichen setzen, Impulse geben, Möglichkeiten bieten – so kann man das Programm der Coaching Convention in Berlin, die 2012 ihr 5-jähriges Jubiläum feiert, mit wenigen Worten umschreiben. Workshops wechseln sich mit Vorträgen und Live Coachings ab, die Pausen bieten für die Teilnehmer und Referenten die Möglichkeit zum Netzwerken und Austausch.
Die Bundestagswahlen 2013 werfen ihre Schatten voraus. Plötzlich
hat es die CDU ganz eilig, auf ihrem Parteitag Mitte November in
Leipzig das Thema Mindestlohn auf die Agenda zu setzen – auch wenn
das Kind nicht direkt beim Namen genannt wird.
Die Union will Löcher stopfen, die in der bundesdeutschen
Tariflandschaft immer deutlicher zutage treten. Dort, wo es noch
keine Mindestlöhne gibt, denkt die CDU jetzt offenbar konkret über
feste Lohnuntergren
Eigentlich besteht kein Grund zur Aufregung: Dass
sich die Bad Bank der Hypo Real Estate mal kurz um 55,5 Milliarden
Euro verrechnet hat, hat keinen Einfluss auf Gewinn oder Verlust. Bei
der Abwicklungsanstalt, in der die giftigen Wertpapiere der Hypo Real
Estate lagern, ändert sich bloß die Bilanzsumme. Man hatte halt
vergessen, eingehende und ausgehende Zahlungen mit ein und demselben
Geschäftspartner gegen zu rechnen. Der Fehler ist nun behoben – der
deutsche Steuerzahler