Der Tagesspiegel: Autoindustrie weist Kretschmann-Kritik zurück

Die deutsche Autoindustrie hat den designierten
baden-württembergische Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann
(Grüne) für seine Auto-kritischen Äußerungen kritisiert. "Wenn Herr
Kretschmann grüne Autos sehen möchte, dann braucht er sich nur die
Produkte anschauen, die in seinem Heimatland vom Band laufen", sagte
Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der deutschen
Automobilindustrie, dem Berliner "Tagesspiegel" (Dientag

Neue OZ: Kommentar zu DAX-Konzerne/Standorte im Ausland

Vorgezeigt wird zu Hause

Auch für Zehntausende Beschäftigte im Ausland müsse man
Verantwortung tragen. Mit Hinweisen dieser Art hat schon mancher
DAX-Konzernchef die Kritik heimischer Belegschaften an unpopulären
Standortentscheidungen gekontert. Im Prinzip wäre dagegen wenig
einzuwenden, gäbe es nicht auch Auswüchse unternehmerischen
Nomadentums. Die sind bei deutschen Topfirmen allerdings selten.

Schon daran wird deutlich, dass Unternehmen aus de

WAZ: Bund veröffentlicht wieder Empfängerliste von EU-Agrarsubventionen

Der Bund will die Namen von Empfängern der
EU-Landwirtschaftssubventionen in den nächsten Tagen wieder im
Internet veröffentlichen. Das bestätigte ein Sprecher des
Bundeslandwirtschaftsministeriums den Zeitungen der Essener
WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Die Namensnennung war nach einem
Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGh) im vergangenen November
unterbrochen worden, nachdem zuvor mehrere Landwirte gegen die
Publikation geklagt hatten. Die Richter sah

Der Tagesspiegel: Monopolkommission: Zu wenig Wettbewerb auf dem Tankstellenmarkt

Berlin – Der kräftige Anstieg der Spritpreise vor
den Osterfeiertagen ist für Wettbewerbshüter erneut ein Indiz dafür,
dass die Mineralölkonzerne ihre Marktmacht zu Lasten der Verbraucher
ausspielen. "Der regelmäßige Anstieg der Spritpreise vor Feiertagen
spricht dafür, dass es auf dem Tankstellenmarkt einen eingeschränkten
Wettbewerb gibt", sagte Justus Haucap, Vorsitzender der
Monopolkommission, dem Berliner "Tagesspiegel"

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Apple / Datenschutz

Verapplet worden?

iPhones und iPads wissen, wo wir gerade sind, aber vor allem auch
– wo wir waren. Einige Apple-Nutzer dürfte diese Nachricht in dieser
Woche beunruhigt haben – zumindest diejenigen, die es nicht wussten.
Denn neu ist diese Erkenntnis nicht, sie blieb bislang nur der
breiten Öffentlichkeit verborgen.

Aber wie schlimm ist das eigentlich? Millionen Menschen posten auf
Facebook Fotos aus dem Urlaub, stellen bei Xing ihre kompletten
Lebensläufe und Kontak

WAZ: Die Kohle geht, der Stahl bleibt
– Kommentar von Stefan Schulte

Während das alte Ruhrgebiet dabei ist, sich selbst
abzuwickeln, bekennt sich Indiens Stahlmagnat zur Schwerindustrie im
Revier. Es hat schon etwas Surreales, was wir über die Kokerei
Prosper in Bottrop schreiben dürfen. Ein Widerspruch ist es aber
nicht. Denn die Selbsteinschätzung, aus dem Arbeiterrevier könne eine
reine Dienstleistungsmetropole werden, war genauso falsch wie die
Außenwahrnehmung vom verdreckten Kohlenpott. Die Wahrheit liegt in
der Mitte: D

Börsen-Zeitung: Strukturbruch, Kommentar zur Telekommunikation von Andreas Hippin

Den großen Telekomkonzernen ist gerade ihr
wichtigster Hoffnungsträger abhandengekommen. Das mobile Internet
sollte Stagnation und Schrumpfung in anderen Geschäftsfeldern nicht
nur ausgleichen, sondern Wachstum ermöglichen. Die niederländische
KPN demonstriert mit ihren jüngsten Geschäftszahlen, dass sich die
enorme Zunahme des mobilen Datenverkehrs keineswegs in einem höheren
Erlös widerspiegeln muss. Offenbar haben sich die Parameter für

Der Tagesspiegel: Berliner Grüne setzen auf Wirtschaft – Gespräche mit Siemens

Die Grünen gehen vor der Berlin-Wahl im September
auf einen betont wirtschaftsfreundlichen Kurs. "Ein Senat unter
grüner Führung wird darauf setzen, dass Berlin endlich langfristig
attraktiv für Investoren wird", sagte der Fraktionschef im
Abgeordnetenhaus, Volker Ratzmann, dem Tagesspiegel
(Donnerstagausgabe). "Das Land und die Bezirke müssen aber viel enger
und schneller zusammenarbeiten, um es der Wirtschaft wirklich leicht
zu machen." Die in

OV: Meine Meinung: Totes Land
Von Dirk Dasenbrock

Kernenergie ist extrem nachhaltig. Folgeschäden
nach einem Reaktorunfall wird man nicht wieder los. Ob in Tschernobyl
oder in Fukushima. Alles bleibt über Jahrzehnte verstrahlt. Man
müsste die Erde im Umkreis von 30 Kilometern mehrere Meter tief
abtragen.

Die japanischen Experten, die jetzt etwas in Tschernobyl für die
Schadensbegrenzung lernen wollen, werden wohl ziemlich resigniert
zurückkommen. Die Region Tschernobyl ist totes Land. Noch lange.

Pressekonta

Mitteldeutsche Zeitung: Braunkohle
Mibrag stellt wieder Briketts her

In der Brikettfabrik der Mitteldeutschen
Braunkohlengesellschaft (Mibrag) in Deuben (Burgenlandkreis) wird in
der ersten Maiwoche nach achtjähriger Pause die Produktion wieder
aufgenommen. Dies berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Donnerstagausgabe). Abnehmer der Briketts ist die Rheinbraun
Brennstoff GmbH, die sie in Mitteldeutschland verkaufen will, teilte
die Mibrag mit. Nach fast 70-jähriger Tradition war 2003 die
Brikettproduktion aus der sehr schwefel