Bonn/Berlin, 13. Dezember 2010 – Oskar Lafontaine,
Fraktionsvorsitzender der Linken im saarländischen Landtag, sieht in
den Finanzschwierigkeiten von Ländern wie Irland nicht die
Hauptgefahr für die europäische Währungsunion. In der PHOENIX-Sendung
UNTER DEN LINDEN sagte Lafontaine, in Europa sei vielmehr eine
abgestimmte Lohnpolitik erforderlich. "Wenn das nicht geregelt wird,
ist der Euro nicht zu halten, dann wird die Währungsunion
auseinanderbrechen&q
Den Ruf als echte Europäerin wird sich Angela Merkel nicht mehr
erarbeiten. Zu oft widersteht die Bundeskanzlerin den verlockenden
Gelegenheiten, als Vordenkerin oder Retterin der EU aufzutreten.
Dadurch verstimmte sie zuletzt die Griechen und nun Jean-Claude
Juncker. Der Vorwurf: Deutsche Interessen seien ihr wichtiger als der
gemeinsame Erfolg Europas. Ganz so einfach macht es sich Merkel
nicht.
Richtig ist: Euro-Bonds sind nicht im deutschen Interes
Die deutschen Krämerseelen verweigern den
Partnern in Europa die Solidarität: Aufstockung des
750-Mrd.-Euro-Rettungsschirms? Nicht mit den Deutschen. Erweiterung
des Mandats des Stabilisierungsfonds auf den Kauf von Staatsanleihen
der Krisenländer? Veto aus Berlin. Begebung gemeinsamer Anleihen?
Scheitert am Widerstand der Bundesregierung. Die deutschen Egoisten
wollen ihren Zinsvorteil einfach nicht teilen.
So etwa sieht das Zerrbild aus, an dem nicht nur in Luxemburg
Für den NRW-Wirtschaftsminister dürfte es nichts
Schöneres geben als eine zum x-ten Male nach oben korrigierte
Konjunkturprognose für sein Land. Es sei denn, seine Regierung
leistet sich trotz des Aufschwungs gerade eine Rekordverschuldung und
plant für das kommende Jahr Ähnliches. Die Wirtschaft an Rhein und
Ruhr soll auch nächstes Jahr um 2,5 Prozent wachsen. Diese Zahl ist
in ihrer Nacktheit ziemlich langweilig. Bedeutsamer wird sie mit dem
Hinweis, da
Ob jetzt die Schlaglöcher noch größer ausfallen auf
den Straßen unserer klammen Kommunen? Es muss einem gewiss nicht wohl
sein bei dem Gedanken, dass sich Schuldenstädte wie Duisburg oder
Essen mit ihren Stadtwerken als Unternehmer betätigen. Stadträte und
politisch besetzte Aufsichtsräte waren noch nie Hort guten
Unternehmertums. Gleichwohl passt der fünftgrößte Stromproduzent
Steag wunderbar zu den Stadtwerken, die nun mal jede Men
Bahnchef Rüdiger Grube widersprach im Interview mit
der in Essen erscheinenden Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung
(Dienstagausgabe) Äußerungen, dass die geplanten Investitionen in
Nordrhein-Westfalen unter den immensen Kosten für das Projekt des
umstrittenen Stuttgarter Bahnhofneubaus leiden könnten.
"Nordrhein-Westfalen wird nicht darunter leiden, dass Stuttgart 21
gebaut wird", sagte Grube der NRZ. "Wir machen in Deutschland
Investitionsprojekte fü
Die Insolvenz der US-Supermarktkette A&P hat nach
Angaben von Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub "keine Konsequenzen" für
die Mülheimer Konzernzentrale. "Das haut uns nicht um", sagte der
geschäftsführende Gesellschafter des Handelskonzerns den Zeitungen
der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgabe). Nach Haubs Angaben hat A&P
rote Zahlen "im dreistelligen Millionenbereich" angehäuft. Dafür
macht er auch eigene Verfehlungen verantwo
Was haben der bayerische Märchen-König Ludwig II. und die D-Mark
gemeinsam? Sie haben selbst lange nach ihrem Ende eine ganze Menge
Anhänger – und beide kommen garantiert nie mehr zurück.
Der Euro ist das am stärksten verbindende Element Europas. Wenn
sich Deutschland als Europas Wirtschaftsmotor aus der Währungsunion
verabschieden sollte, bricht Europa auseinander. Die Folgen wären
unabsehbar. Der europäische
Berlin – Im kommenden Jahr dürften die
Energiepreise relativ stabil bleiben. "Wir haben niedrigere
Marktpreise bei Strom und Gas als vor zwei Jahren noch gedacht. Mit
einem starken Anstieg ist voraussichtlich auch 2011 nicht zu
rechnen", sagte Thomas Birr, Leiter der Konzernstrategie bei RWE, dem
Tagesspiegel (Montagausgabe). Erst nach 2011 erwarte der nach Eon
zweitgrößte deutsche Energieversorger aufgrund des
Wirtschaftswachstums "positive Impulse auf f&uum
Berlin – Beim Kauf von Kinderspielzeug sollten
Verbraucher wegen der möglichen Schadstoffbelastung der Produkte auf
der Hut sein. Von Spielzeug mit Gummi- und Kunststoffteilen, das
streng riecht, sollte man besser die Finger lassen, sagte der
Präsident des Bundesinstituts für Risikoforschung, Andreas Hensel,
dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Auch bei "sehr bunten" Spielsachen
sollte man im Handel nachfragen, welche Stoffe enthalten sind. Zum
Schutz der Kinder ford