Die Wirtschaft erst wieder aufzubauen wie vorher, um sie dann umzustellen, wäre sinnlos verballertes Geld. Deshalb sind nun die Vordenker dieser EU gefragt, die Entwürfe dafür ausarbeiten, wie man die Lehren aus dem Lockdown mit pragmatischen Vorschlägen für einen Entwurf zukünftigen Wirtschaftens verbinden kann. Ein Beispiel dafür ist die bittere Erkenntnis, dass Globalisierung nicht für alles eine Lösung, sondern auch manchmal ein Problem sein kann
Berlin – Immer mehr Arbeitnehmer geraten auf Grund der Coronakrise in Schwierigkeiten. "Täglich erreichen mich viel Notrufe, der Mail- und Briefeingang ist riesig", sagte Frank Werneke, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, dem Tagesspiegel (Dienstagausgabe).
Der monatelange Ausfall Chinas hat den deutschen Landwirten geschadet. Zwischenzeitlich standen zwei Drittel der Entladekapazitäten in den chinesischen Häfen nicht zur Verfügung, bis heute fehlen Container, die noch in China stehen, heißt es in einer Analyse des Deutschen Bauernverbands, die dem Tagesspiegel (Sonntagsausgabe) vorliegt. Auch die Kosten für Container und Frachten seien deutlich gestiegen. Besonders betroffen seien die Milchbauern, heißt es beim Baue
Vielen Familienunternehmen droht aufgrund der Corona-Krise das Aus. Laut einer Umfrage des Verbands "Die Familienunternehmer", die der Rheinischen Post (Samstag) vorliegt, reicht die Liquidität von 56 Prozent der befragten Unternehmen unter den aktuellen Bedingungen nur noch maximal drei Monate. Nur 22 Prozent der befragten Unternehmen könnten sich demnach ein Jahr lang über Wasser halten. "Die Lage ist dramatisch", sagte Reinhold von Eben-Worlée, Pr&aum
Wegen der aktuell sehr hohen Nachfrage schlägt die Post vor, dass vorübergehend auch sonntags gearbeitet werden darf. "Hilfreich wäre beispielsweise, punktuell auch sonntags arbeiten zu können, um beispielsweise Spitzen in der Paketzustellung besser bewältigen zu können", sagte Tobias Meyer, Vorstand der Post für das deutsche Briefe und Paketgeschäft, der Düsseldorfer "Rheinischen Post( Samstag). Die Deutsche Post transportiert wegen ak
Der für Kaffee, Filtertüten und Staubsaugerbeutel bekannte Melitta-Konzern mit Sitz in Minden produziert in der Corona-Krise jetzt auch millionenfach Schutzmasken für den medizinischen Einsatz – in der Form der bekannten Filtertüte. Das berichtet das in Bielefeld erscheinende WESTFALEN-BLATT (Freitagausgabe). Melitta hat demnach Teile seiner Filtertüten-Produktion in Minden umgerüstet.
Für die Atemmasken kommt – im Gegensatz zum braunen Kaffeefilterpapier – ei
Am Aktienmarkt scheint erst einmal Ruhe eingekehrt zu sein. Seit seinem am 18. März erreichten Jahrestief von 8.256 Punkten hat der Dax 27,9% zugelegt, auch im Verlauf der alten Börsenwoche verzeichnete er deutliche Gewinne. Indes hat sich der Volatilitätsindex VDax New nach seinem Rekordstand von 93,30 Prozentpunkten vom 16. März halbiert und verlief zuletzt deutlich flacher. Dennoch: Im Vergleich zum Jahr 2019, als die Volatilität nie die Marke von 23,95 Prozentpunkten
In der Debatte um das Kurzarbeitergeld hat Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer vor einer Erhöhung gewarnt. "Je mehr wir von der Rücklage der Bundesagentur für Arbeit, die glücklicherweise gerade rund 26 Milliarden Euro beträgt, schneller auszahlen, desto schneller ist sie auch weg", sagte Kramer der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag) Kramer betonte: "Wir sind mit der bisherigen Höhe des Kurzarbeitergeldes in vergangenen Kris
Die Bayerische Staatsregierung, die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund Bayern (DGB) haben sich in einer gemeinsamen Erklärung für ein Zusammenstehen in der Corona-Krise ausgesprochen. Die Beteiligten wollen den Menschen, den Betrieben und den Beschäftigten im Freistaat Sicherheit geben.
Die vbw lobt die enge und gute Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsregierung, insbesondere ihren umfassenden Rettungsschirm, und den Sozia
Tausende Betriebe sind aufgrund staatlicher Anordnung für einige Wochen, eventuell sogar Monate geschlossen worden. Betroffen sind etwa Gaststätten, Friseurgeschäfte und Einzelhandelsunternehmen. Ein gesetzlicher Entschädigungsanspruch besteht bislang nur sehr eingeschränkt. Zu dieser Problemlage merkt Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der Alternative für Deutschland, an: „Entschädigungszahlungen stehen Unternehmern nach ? 56 Infektionsschutzgesetz nur dann zu, wenn sie selbst […]