Der Insolvenzverwalter der Drogerie-Kette Schlecker, Arndt Geiwitz, tut sich offenbar schwer, einen Investor für den Fortbestand des Unternehmens zu finden. Bislang soll es nur einen Geldgeber geben, der sich das Unternehmen genauer angeschaut habe, berichtet das Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Geiwitz sprach zeitweise von mehr als 20 möglichen Interessenten, mit einer Handvoll von ihnen wolle er ab kommender Woche in ernsthafte Ve
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Einrichtung von Kontrollgremien gefordert, mit denen eine bessere Überwachung der Haushaltsdisziplin der EU-Länder ermöglicht werden soll. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Schäuble wagt mit seiner Forderung einen neuen Vorstoß für eine bessere finanzpolitische Überwachung und Koordinierung innerhalb der EU. Um dauerhaft Sparsamkeit
Die Europäische Zentralbank (EZB) mahnt den Bundestag, sich bei der Mitsprache über den Einsatz der europäischen Rettungsschirme zurückzuhalten. "Es ist wichtig, dass EFSF und ESM zur Krisenintervention Staatsanleihen auf dem Primär- und Sekundärmarkt erwerben können", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Die Notenbank befürchtet, dass durch die in der vergangenen Woche erreichte ü
Die sogenannte SPD-Troika hat eine gemeinsame Stellungnahme zum Fiskalpakt veröffentlicht. In einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" fordern der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, und der einstige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück eine Finanztransaktionssteuer sowie Investitionen in Wachstum und Beschäftigung. Sie stellen jedoch kein Junktim zwischen diesen Forderunge
Ein russisches Unternehmen hat die Übernahme des staatlichen griechischen Gaskonzerns DEPA beantragt. Dies berichten griechische Medien am Freitagabend. Um welches russisches Unternehmen es sich handeln soll, war zunächst nicht bekannt. Der russische Gasmonopolist Gazprom hatte jedoch in der jüngeren Vergangenheit Interesse am griechischen Gaskonzern bekundet. Insgesamt gebe es 17 Bieter für DEPA, hieß es am Freitagabend in Athen. Die griechische Regierung hatte Ende Fe
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat die Aufstockung des Euro-Rettungsfonds von 500 auf 700 Milliarden Euro begrüßt. Wie Lagarde in einer schriftlichen Mitteilung erklärte, werde die Kombination von Mitteln aus dem vorläufigen Rettungsfonds EFSF mit denen aus dem dauerhaften Rettungsschirm ESM die europäische "Brandmauer" stärken. Gleichzeitig betonte Lagarde, dass die Maßnahme den IWF in seinem Bemühe
In der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) müssen einem Zeitungsbericht zufolge überraschend zwei von sieben Vorstandsmitgliedern ausscheiden. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe) werden die zum 30. September auslaufenden Verträge des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Johann Berger und des Kredit-Vorstandes Gerrit Raupach nicht verlängert. Zu den Gründen hüllen sich die Eigner, die Vorstände und der Spr
Die Euroländer haben sich auf eine Ausweitung des dauerhaften Euro-Rettungsschirms ESM auf 800 Milliarden Euro geeinigt. Das teilte Österreichs Finanzministerin Maria Fekter am Freitag am Rande eines Treffens der Eurogruppe in Kopenhagen mit. Der ESM hatte nach bisherigen Vereinbarungen einen Umfang von 500 Milliarden Euro. Darin enthalten waren bislang auch bereits laufende Rettungsprogramme im Umfang von rund 200 Milliarden Euro. Nach dem am Freitag in Kopenhagen geschlossenen Kompro
Das öffentliche Finanzierungsdefizit ist im Jahr 2011 auf 12,4 Milliarden Euro gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Damit verringerte sich das Finanzierungsdefizit des öffentlichen Gesamthaushalts gegenüber dem Vorjahr um 68,3 Milliarden Euro. Dieser starke Rückgang war maßgeblich auf den Zuwachs bei den Einnahmen um 8,5 Prozent auf 1.151,8 Milliarden Euro zurückzuführen. Vor allem die Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen
Nordrhein-Westfalen hat sich hinter die Forderung des Hamburger Bürgermeisters Olaf Scholz (SPD) gestellt, den Ländern die gemeinsame Emission von Staatsanleihen mit dem Bund zu ermöglichen. NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) sagte der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe), ein einheitlicher Zinssatz käme nicht nur den finanzschwächeren, sondern allen Bundesländern zugute. "Auch diejenigen, deren Haushalte schon ausgeglichen sind,