Bundesregierung und EU gehen Schritt in den Untergang

Bundesregierung und EU gehen Schritt in den Untergang
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP – die Naturschutzpartei)
 

(Würzburg/Schney) – „Wir müssen als ÖDP massiv gegen die Klima- und Naturzerstörung eintreten“, betont der Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Günther Brendle-Behnisch am Rande einer Tagung in der Franken-Akademie Schloss Schney. Dass dies eine Überlebensfrage sei, habe die Tagung und die Beiträge der Referenten deutlich gezeigt.

Brendle-Behnisch nahm an einer Tagung zum Thema „Vision Ökologisches Deutschland – ein Jahr Schwarz-Rot“, veranstaltet von der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. teil. Die Beiträge der Referenten hätten gezeigt, so der ÖDP-Bundeschef, dass die Fortschritte in der Klima- und Artenschutzpolitik der letzten Jahre zur Erreichung kurzfristiger Vorteile massiv zurückgedreht würden. „Klima- und Artenschutz sind aber keine Politikbereiche, die nach Belieben herauf- und heruntergefahren werden können“, so Brendle-Behnisch, die jetzt durch fehlerhafte Politik ausgelösten Rückschritte ließen sich nur langfristig wieder aufholen: „Die derzeitige Politik geht zu Lasten unserer Kinder und Enkel.“

Besonders gefährlich sei der Verlust an biologischer Vielfalt. Es ginge dabei um unsere Lebensgrundlagen, die massiv gefährdet würden. Die Biologische Vielfalt sichere langfristig unsere Ernährung. Wer diese gefährde, setze unsere Lebensgrundlagen aufs Spiel. Beim Klimaschutz sei das Ziel der Erhalt eines Klimas, das für menschliches Leben, die menschliche Kultur und auch die Wirtschaft erforderlich sei. Die Welt werde weiter bestehen, sagt Brendle-Behnisch. Es sei jedoch fraglich, ob die Menschen in einem veränderten Klima auch weiterhin in Wohlstand und gesund leben könnten, wie es derzeit der Fall ist: „Letztlich geht es beim Klimaschutz in erster Linie um Menschenschutz.“