Neue OZ: Kommentar zu Britannien / Medien

Der lange Atem des Moguls

Es sieht danach aus, als wenn sich Rupert Murdoch bei der
Übernahme des Bezahlsenders BSkyB kräftig verzockt hat. Trog den
alten Mann der Medienbranche sein Gespür? Zu offensichtlich war die
Finte rund um das Einstampfen der "News of the World". Der Versuch,
mit dieser Radikalkur das Image des eigenen Medienimperiums
reinzuwaschen, ist gescheitert. Trotzdem ist die Übernahme des
Senders noch nicht vom Tisch.

Der Multimilliard&

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Staatsschulden

Die westliche Welt stolpert von Krise zu Krise:
Erst Griechenland, heute Italien, und nun droht den USA die
Zahlungsunfähigkeit. Sollten sich Republikaner und Demokraten nicht
bald über die Schuldenpolitik einigen, müssten die USA ihre Zahlungen
einstellen; dann würden die Zinsen steigen, die Aktien fallen und die
Weltwirtschaft leiden. Unser aller Wohlstand steht auf dem Spiel. In
Europa geht die Angst um, auch Italien könnte die EU mit dem
Schulden-Virus infiziere

Rheinische Post: Italien angesteckt

Ein Kommentar von Antje Höning:

Für viele Deutsche mag die Euro-Krise bisher nur eine theoretische
Angelegenheit gewesen sein. Doch nun, wo eines ihrer liebsten
Urlaubsländer vor der Pleite steht, kommt die Krise bedrohlich näher.
Das deckt sich mit der Einschätzung der Experten. Kleine Länder
können durch die Milliarden des Nordens gerettet werden. Wenn aber
die drittgrößte Volkswirtschaft Europas ihre Kredite nicht mehr
zahlen kann, wä

Börsen-Zeitung: Zurück am Abgrund, Kommentar zur Schuldenkrise von Detlef Fechtner

Die Stimmung ist schlecht, die Lage ernst.
Europas Schuldenkrise eskaliert erneut. Gewiss, richtig entspannt ist
es in Euroland schon seit anderthalb Jahren nicht mehr. Aber immerhin
ist es den Euro-Regierungen in den vergangenen Monaten gelungen, die
Krise auf drei kleinere Mitgliedstaaten einzugrenzen. Die
Schwergewichte Spanien und Italien konnten sich seit vergangenem
Sommer abkoppeln – bis vor kurzem.

Seit jedoch sichtbar ist, dass die Hilfen für mindestens einen der
drei Quara

Rheinische Post: Rot-Grün spart nicht

Ein Kommentar von Martin Kessler:

Die Zeiten werden härter für die nordrhein-westfälische
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). Um ihre Regierungsvorhaben
trotz fehlender Mehrheit durchzubringen, muss sie vor allem die
Linken mit weiteren millionenschweren Zusatz-Ausgaben ködern. Das
jüngste Beispiel ist das beitragsfreie dritte Kindergartenjahr. Es
ist schon grundsätzlich nicht einzusehen, dass Reiche wie Arme von
den Kindergartengebühren be

Rheinische Post: Moral muss Folgen haben

Ein Kommentar von Jürgen Stock:

Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland hat nach der
Katastrophe der Loveparade schon früher sein Bedauern über eigene
Fehlleistungen ausgesprochen. Zu einer Übernahme der moralischen
Verantwortung hat er sich jedoch erst gestern, kurz vor dem Jahrestag
des Unglücks, durchringen können. Konsequenzen zieht Sauerland nicht.
Was noch vor wenigen Monaten ein Befreiungsschlag in eigener Sache
hätte werden können,

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar zu Eurokrise Drängende Fragen MARTIN KRAUSE

Italien liefert immer Gesprächsstoff. Seit
Jahren sind es häufig die nördlich der Alpen kaum nachvollziehbaren
Eskapaden von Regierungschef Silvio Berlusconi, die für Verwunderung
sorgen und für Schmunzeln. So sind sie eben, die Nachbarn. Wenn
Italien auf den internationalen Finanzmärkten keine Kredite mehr
erhält, wird alles anders. Sollte das G-7-Land, das noch immer eine
der größten Wirtschaftsnationen der Welt ist, an den Rand einer
Staats

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Windkraft

Die Mehrheit will den Atomausstieg, glaubt man
den Umfragen. Wenn die Energiewende aber den Strompreis treiben
sollte, nimmt die Begeisterung schon ab. Das wird in NRW auch die
Landesregierung spüren, die mit ihrem Windkrafterlass Hürden abbauen
will. Was das konkret heißt, wird in wenigen Jahren sichtbar sein.
Die Räder sollen künftig eine Höhe von 150 Metern erreichen – fast so
hoch wie der Kölner Dom. Während sich am Rhein niemand an den 157,38
M

Ostthüringer Zeitung: Kommentar zu EU-Finanzminister:

Kommentar der Ostthüringer Zeitung zu
EU-Finanzminister: Zwar müssen europäische Politiker eine Krise im
Euro-Währungsraum eindämmen, die bis vor kurzem kaum jemand für
möglich gehalten hatte. Blaupausen für Rettungspläne gibt es noch
nicht. Angebracht wäre allerdings, sich nicht von
Finanzmarkt-Akteuren und Spekulanten aufscheuchen zu lassen. Und
bedächtig, aber bestimmt mitzuteilen, wie weit die Ausarbeitung von
Rettungsplänen

Mitteldeutsche Zeitung: zu Kooperation Uni/Gymnasien

Die Universität Halle kooperiert mit Gymnasien, um
Werbung für ein Studium an der Saale zu machen. Die Schüler erhalten
im Gegenzug Orientierung in Sachen Studienfachwahl. Und – wenn sie
besonders begabt sind – haben sie die Möglichkeit, im Frühstudium
erste Studienleistungen schon während der Schulzeit zu erbringen.
Beide Seiten profitieren also erheblich. Die Initiative ist aber kein
Luxus, sondern zeigt, dass die Lage ernst ist. Für die Universität