Mitteldeutsche Zeitung: zur Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt

Durch die geplante Staffelung werden alle Kinder den
Ganztagesanspruch haben: Ab August 2014 – dann wird die Landtagswahl
drei Jahre her sein. Es ist eine fragwürdige Lieferung in Raten;
immerhin wird jetzt eine riesige soziale Ungerechtigkeit behoben, wie
es zumindest im Wahlkampf hieß. Und dabei können ruhig drei Jahre
ins Land gehen? Wenn die Politik Probleme wirklich für drängend
hält geht es schneller – nicht nur bei Griechenland-Rettungspaketen.
Nein

Mitteldeutsche Zeitung: zu Rentenzuverdienst

Mit dieser sinnvollen Reform schafft
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) allzu starre
Beschränkungen ab, die bisher 63- oder 64-Jährige davon abhielten,
noch arbeiten zu gehen. Denn mittlerweile sorgen der demografische
Wandel und die gute Beschäftigungslage dafür, dass ältere Menschen
zunehmend als Arbeitskraft gefragt sind. Daher müssen sie weniger als
in der Vergangenheit davor geschützt werden, aus dem Betrieb
herausgedrängt zu werden. D

NRZ: Kommentar zur Diskussion um den Soli von THEO SCHUMACHER

Für ihre Operation Machterhalt hat sich Hannelore
Kraft ein Mega-Thema zurechtgelegt: den Soli Ost und seine negativen
Folgen für die armen Schlucker in den Ruhrgebiets-Städten. Kaum hatte
sie ihre Losung "Jetzt ist der Westen dran" intoniert, stimmten rote
Rathauschefs von Oberhausen bis Dortmund ein wie bestellt.

Rein zufällig verkündete die Landesregierung dann noch die frohe
Botschaft, sie werde Zuschüsse an die Kommunen auch ohne neuen
Hausha

Deutsche Kompensation kooperiert mit euroShell

Die DKG – Deutsche Kompensationsgesellschaft mbH (DKG) und euroShell Deutschland GmbH&Co. KG (Shell) haben eine langfristige Kooperation vereinbart. euroShell räumt DKG Teilnehmern Sonderkonditionen bei der Kraftstoffversorgung von Flottenfahrzeugen ein.

WAZ: Rutschbahn in die Altersarmut. Kommentar von Christian Kerl

Ministerin von der Leyen hat sich viel Zeit gelassen
mit dem Konzept für eine neue Kombirente. Das Ergebnis kann sich
freilich sehen lassen: Die attraktiveren Zuverdienstmöglichkeiten zur
vorzeitigen Rente können manchem Arbeitnehmer die Entscheidung
leichter machen, sich vor Erreichen des regulären Rentenalters
schrittweise aus dem Job zurückzuziehen. Und auch jenen, die
unfreiwillig vorzeitig gehen, eröffnen sich bessere Möglichkeiten für
eine Teilze

Westfalenpost: Kommentar zu Soli / Finanzen / Ost Lobbyisten / Programm abschalten / Der Solidarpakt hat sein Ziel erreicht / Von Harald Ries

Dinge werden nicht nur deshalb richtig, weil ein
Bundespräsident sie äußert. Aber wenn Joachim Gauck am Tag seiner
Wahl sagt, die finanzielle Solidarität dürfe nicht nur richtungsmäßig
verortet werden, sondern es müsse dort etwas passieren, wo eklatante
Notstände seien, wenn er berichtet, er habe in NRW Zustände im
öffentlichen Raum gesehen, die er aus Ostdeutschland nicht mehr
kenne, dann dürfen sich alle bestätigt füh

WAZ: Mut zum Verbot. Kommentar von Miguel Sanches

Wenn Bund und Länder nach seriöser Prüfung auf ein
Verbot der NPD verzichten, wäre das ein Freifahrtschein für die
Partei. Wenn sie ein Verfahren riskieren und dann verlieren, sei es
in Karlsruhe, sei es in Straßburg, stehen sie auch belämmert da. Das
erklärt das Spiel auf Zeit der Innenminister. Die Skrupel von
Friedrich sind ehrenwert. Aber er und seine Kollegen können noch so
viel Material sammeln, noch so viele Experten zu Rate ziehen – mit

Mitteldeutsche Zeitung: zu Existenzgründern

Die Existenzgründung ist häufig ein verzweifelter
Versuch, der Arbeitslosigkeit zu entkommen. Dabei darf der Blick für
die Realität nicht verloren gehen. Sonst stehen solche Gründungen auf
schwachen, wackeligen Beinen. Da ist es richtig, wenn die IHK – auch
geboren aus ihrer Erfahrung – ein Nachdenken über die Förderpraxis
fordert. Denn es gilt, alles daran zu setzen, Pleiten zu vermeiden.
Darum: Je eher Gründer mit Fachwissen und Problembewusstsein v