Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Opel

Wieder eine Galgenfrist für Opel. Was sich
zunächst wie eine gute Nachricht für alle Opel-Mitarbeiter anhört –
die Produktion im Werk Bochum soll nun bis zum Jahr 2016 gesichert
sein – verlängert nur die quälende Ungewissheit der Beschäftigten
über ihre berufliche Zukunft. Vieles deutet zudem darauf hin, dass
das Werk danach schließt. Was das für die Motivation der
Beschäftigten bedeutet, kann man sich ausmalen. Die jüngeren, gut

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Niebels Teppichkauf

Dummheit muss bestraft werden. Nachdem sich
Entwicklungsminister Dirk Niebel im Bundestag öffentlich für seine
Fehler entschuldigt hat und versprochen hat, die Zollgebühren
nachzuzahlen, muss die Affäre um den fliegenden Teppich für beendet
erklärt werden. Entscheidend ist, dass der Minister nicht verlangt
hat, dass sein Teppich von Kabul nach Berlin geflogen wird. Wer
Niebel kennt, kann erahnen, wie peinlich ihm die Sache ist. Aus
seiner früheren Karrie

Rheinische Post: Netanjahus Fehler

Ein Kommentar von Matthias Beermann:

Der Vorfall liegt schon mehr als zwei Jahre zurück: Am 31. Mai
2010 waren neun Türken an Bord des türkischen Kreuzfahrtschiffes
"Mavi Marmara" von israelischen Soldaten getötet worden, als Hunderte
pro-palästinensische Aktivisten versuchten, trotz aller Warnungen
eine von Israel verhängte Seeblockade vor dem Gazastreifen zu
durchbrechen. Die israelische Armee konnte später mit Videoaufnahmen
belegen, dass

Rheinische Post: Das Euro-Endspiel

Ein Kommentar von Birgit Marschall:

Die europäische Schuldenkrise nähert sich unaufhaltsam ihrem Höhe-
und Schlusspunkt: Entweder gelingt es den Euro-Staaten in diesen
Wochen, verloren gegangenes Vertrauen doch noch zurückzugewinnen –
oder der Währungsraum bricht auseinander. Dieser Sommer wird
kritisch. Fiskalpakt und Rettungsschirm sind Schritte in die richtige
Richtung – doch überzeugen werden sie die Anleger an den
Kapitalmärkten letztlich nicht. So

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Kriminalität

Gleichzeitig sind die Nachrichten aus dem
Innenministerium wiederum nicht gut genug, um sich beruhigt
zurückzulehnen und die Jungen sich selbst zu überlassen. Die
Tatsache, dass fast jede dritte Straftat unter Alkoholeinfluss
begangen wird, ist besorgniserregend. Sie liefert einen Hinweis
darauf, welche Bedeutung häufig hochprozentig konsumierte
Rauschmittel bei Jugendlichen haben und warum Forderungen nach einem
Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen diskussionsw

Börsen-Zeitung: Durchschlagskraft gesucht, Kommentar zur Ablösung von Gabriele Hahn als oberste Versicherungsaufseherin bei der BaFin, von Thomas List.

Diese Personalie ist ein Knaller. Gabriele Hahn,
erst seit anderthalb Jahren oberste Versicherungsaufseherin
hierzulande, verliert ihren Job und kümmert sich zukünftig um
übergreifende Aufgaben und die Organisation der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Der Verlust für die Branche
ist aber begrenzt.

Hahn war vor der BaFin Präsidentin des Bundeszentralamtes für
Steuern, der BaFin-Posten war praktisch die Krönung eines durchgeh

Mitteldeutsche Zeitung: zu Entschädigung vom Heimkindern

Man könnte finanziell selbstverständlich mehr tun.
Die Vorschläge für angemessene Entschädigungen sind bekannt.
Überlebenswichtig für die Betroffenen aber ist die Anerkennung ihrer
gebrochenen Biografien und eine Rehabilitierung, die sie zurück holt
in die Mitte der Gesellschaft. Wer Berichte über die Heimerziehung
in beiden deutschen Staaten liest, muss bedauern, dass die
Aufarbeitung mit Jahrzehnten Verspätung geschieht. Es ist so
ersch

Mitteldeutsche Zeitung: zu Atomkonzernen

So könnte es zu der bizarren Pointe kommen, dass der
Ausstieg à la Schröder und Trittin verfassungskonform war – die
Rücknahme seiner industriefreundlichen Rücknahme durch Merkel und Co.
aber nicht. Auf jeden Fall wird der Spruch aus Karlsruhe von kaum zu
überschätzender Bedeutung sein für Möglichkeiten und Grenzen
politischen Handelns.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu Autobahnen in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalts Autobahnen sind immer wieder für
eine Überraschung gut: Betonkrebs. Blasen-Belag. Schlaglöcher. Und
nun auch noch das: eine einsturzgefährdete Brücke. Der stress- und
staugeplagte Autofahrer fragt sich: Wie konnte das passieren? Und was
kommt als nächstes? Deshalb ist es gut, dass das Land nun weitere
Brücken ähnlichen Bautyps auf ihre Standfestigkeit hin untersuchen
will. Das ist keine Panikmache, sondern eine Vorsichtsmaßnahme.