Mitteldeutsche Zeitung: zu neuen IP-Adressen

Warum auch die Chancen sehen, wenn man über Gefahren
reden kann? Natürlich sind die beim neuen Internet-Standard
hauptsächlich eingebildet. Nichts, was IPv6 möglich macht, ist mit
dem aktuellen Standard IPv4 unmöglich. Besucher wiedererkennen?
Profile bilden? Interessen erkunden? Seitenbetreiber tun es – und
Besucher lieben es! "Gefällt mir" klicken sie und von "Kunden, die
dieses Buch kauften, kauften auch…" lassen sie sich gern
in

Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlrecht

Für eine miserable Gesetzgebung genügt es nicht, das
Bundesverfassungsgericht zu brüskieren und die Oppositionsparteien
vor den Kopf zu stoßen. Das Urteil, miserabel zu sein, hat sich die
Gesetzgebung erst verdient, wenn das von ihr produzierte Gesetz seine
Verfassungswidrigkeit auf der Stirn trägt. Das neue Wahlgesetz hat
das alte zwar geändert, seine Grundübel aber nicht beseitigt –
Überhangmandate und negatives Stimmgewicht. Schwarz-Gelb war

Lausitzer Rundschau: Politik fürs Schaufenster Zum Fachkräftemangel in Deutschland

Wohl dem, der nur dieses Problem hat: Während in
großen Teilen Europas die Massenarbeitslosigkeit weiter um sich
greift, werden in Deutschland Arbeitskräfte händeringend gesucht.
Fachkräfte, um es genauer zu sagen. Mit einer wahren PR-Offensive hat
die Bundesregierung darauf jetzt erneut aufmerksam gemacht. Die
konzertierte Minister-Aktion in der Bundespressekonferenz und das
Treffen auf höchster Ebene in schöner Schloss-Kulisse wecken jedoch
die fä

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zum Fachkräftegipfel

Fachkräfteoffensive – das hört sich toll
hat. Und das soll es auch, schließlich wollen Arbeitsministerin,
Wirtschaftsminister und Bundesagentur für Arbeit ja zeigen: Wir tun
was! Aber was? Zwei Internetseiten freischalten. Auf denen lassen
sich durchaus interessante Fakten finden. Fachkräfte aber findet man
da nicht. Sondern etwa den Hinweis an Unternehmen, dass Mitarbeiter
im Alter von über 55 Jahren wertvoll sein können. Und dass nur 60
Prozent der &u

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Ärztebefragung / Mangel an Zeit für Patienten

Wenn Ärzte ihre wöchentliche Arbeitszeit
mit durchschnittlich mehr als 55 Stunden angeben und dennoch das
Gefühl haben, sich nicht ausreichend um ihre Patienten kümmern zu
können, dann kann dies im wahrsten Sinne des Wortes für beide Seiten
nicht gesund sein. Offensichtlich hat das Gesundheitssystem eine
Entwicklung genommen, die seinen eigentlichen Sinn bedrängt. Der Arzt
ist eben auch ein selbstständig wirtschaftender Unternehmer mit allen
Lasten, d