Das Betreuungsgeld wird niemals ein gemeinsames
Projekt der drei Regierungsparteien, auch wenn sie es zusammen
durchbringen werden. Dabei haben es einst alle unterschrieben – im
Freudentaumel des Wahlsieges der vermeintlichen Wunschregierung. Ein
Gedanke daran, welche Sprengkraft diese Geldleistung einmal haben
könnte, hielt niemand für nötig. Wie sehr allen Beteiligten das Thema
selbst zuwider ist, zeigt die aktuelle Kritik am Gesetzentwurf von
Familienministerin Kristina S
Der syrische Präsident Baschar al-Assad kann
sich auf seine Verbündeten verlassen. Viele sind es ja nicht mehr,
die sich zu dem Diktator von Damaskus bekennen, sie sind aber
einflussreich. So lässt sich der Kreml-Herrscher Wladimir Putin auch
nicht von der Kanzlerin überzeugen, auf neue Waffenlieferungen an
Syrien zu verzichten und die schützende Hand nicht länger über den
Potentaten zu halten. Moskau ist die Menschenrechtslage in Syrien
oder anderswo eg
Wer gestern bei der Pressekonferenz genau
hingehört hat, dem ist aufgefallen, dass der Name des regierenden
Präsidenten Assad von Putin nicht ein einziges Mal erwähnt wurde.
Zwar galt der Assad-Clan aus Moskauer Sicht bislang als Pfeiler der
Stabilität im multiethnischen Syrien und als treuer Käufer von Waffen
"made in Russia". Doch nach den jüngsten Massakern könnte sich der
Wind drehen, wenn der Westen auf Moskau zugehen würde und den
rus
Schlecker ist am Ende. Die noch vor wenigen
Jahren größte Drogeriekette in Europa hat keine Zukunft mehr. Gründe
für das Aus gibt es viele. Die unattraktiven Geschäfte. Die
spartanische, wenig kundenfreundliche Inneneinrichtung. Das
Billigimage, das jedoch gerade in dieser Hinsicht mehr versprach, als
es hielt. Der demotivierende Umgang der Eigentümer mit den
Mitarbeitern. Das über die längste Zeit der Unternehmensgeschichte
fehlende Controlling. Di
Dass sich die Erleichterung der europäischen Partner
über die Zustimmung in Grenzen hält, ist dennoch verständlich. Die
Zukunft des Euro wird nicht in Dublin, sondern in Rom und Madrid,
Athen und Lissabon entschieden. Das "Modell Irland" ist dabei nur
begrenzt übertragbar. Die grüne Insel hat sich aus der Krise gespart.
Das funktioniert in den anderen Ländern nicht so leicht. Umso
wichtiger wird die andere Seite der Medaille werden. Ohne
Wachstum
Fakt: Noch nie gab es so viel Randale in deutschen
Stadien. Fakt: Noch nie mussten echte Fans so ernsthaft Angst um ihre
Gesundheit haben, weil Chaoten Böller oder 2 500 Grad heiße Bengalos
durch die Gegend werfen. Fakt: Die Krawallmacher haben mit Fans
überhaupt nichts mehr zu tun, sondern sind eine Gefahr für die
Allgemeinheit. Es wäre schön gewesen, genau das in dem offenen Brief
zu lesen. Denn nur wer so viel Problembewusstsein an den Tag legt,
kämpf
Um Legendenbildungen vorzubeugen: Schlecker ist
nicht an der verweigerten Staatshilfe für eine Transfergesellschaft
gescheitert. Sicher, das Scheitern der Auffanglösung Ende April für
rund 11 000 Beschäftigte hat eine Klagewelle unter entlassenen
Beschäftigten ausgelöst. Damit sind die finanziellen Risiken für
einen potenziellen Investor zusätzlich gewachsen. Aber auch ohne
diese Risiken wäre Schlecker am Ende. Schlecker hielt sich
Das Aus für die Drogeriemarktkette Schlecker
ist alles andere als eine Überraschung. Denn, seien wir ehrlich: Eine
wirkliche Zukunft hatte der Discounter mit seinen Ramschläden auch
vor der Insolvenz nicht. Wenn Kunden die Wahl hatten, gingen sie in
aller Regel schon in der Vergangenheit bevorzugt zur nicht teureren,
aber aufgeräumteren Konkurrenz. Das miserable Image der
Schlecker-Filialen und letztlich des gesamten Konzerns ist aber nur
eine Seite der Medaille. Das l&
Lange nicht mehr hat eine sportliche
Großveranstaltung in Europa für so viel Wirbel gesorgt wie die
bevorstehende Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine.
1980 und 1984 boykottierten westliche Staaten die Olympischen Spiele
in Moskau und Sarajevo. Bald danach aber endete die
Blockkonfrontation. Nun ist plötzlich wieder von Boykott die Rede,
und der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch warnt vor einem
"neuen Kalten Krieg". Was ist da p
Das dürfte es wohl gewesen sein für den
Evonik-Börsengang: Die Schuldenkrise in Europa, die anhaltenden
Spekulationen über ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro haben
die Kapitalmärkte in eine derart desolate Verfassung versetzt, dass
nur noch hemmungslose Optimisten an einen Aktienverkauf des Essener
Chemiekonzerns glauben. Sieben Prozent hat das Börsenbarometer der 30
größten deutschen Werte im Mai verloren. Facebook-Debakel, abgesagter
Bö