Schwäbische Zeitung: Sparkassen sind falscher Adressat – Leitartikel

Wahrscheinlich leisten sich die Sparkassen das
größte Verbandswesen der Welt. Regional ausgerichtet arbeiten
bundesweit in verschiedenen Abteilungen der Sparkassenverbände rund
3300 Menschen. Im kleinen Brüsseler Büro bemüht sich dagegen
lediglich eine Handvoll Fachleute um Gehör bei den EU-Institutionen.
Ihre personellen und finanziellen Möglichkeiten gelten als
beschränkt. Das sind nicht die besten Voraussetzungen für ein
erfolgreiches

Börsen-Zeitung: Verquere Logik, Börsenkommentar „Marktplatz“, von Christopher Kalbhenn.

An den Finanzmärkten bestimmt zurzeit ein
einziges Thema die Agenda: Wann und in welchem Umfang werden die
Europäische Zentralbank (EZB) und die amerikanische Fed neue
Anleihekaufprogramme starten, um auf diese Weise die Schuldenkrise zu
bewältigen bzw. der lahmen US-Konjunktur auf die Sprünge zu helfen?
Fed-Chairman Ben Bernanke hat auf dem Notenbanker-Treffen in Jackson
Hole die von den Marktteilnehmern erhoffte Antwort nicht gegeben. Er
bekräftigte lediglich die

Westdeutsche Zeitung: Nationales Konzept für Sport und Sicherheit – Beid Seiten haben viel an sich zu arbeiten Ein Kommentar von Olaf Kupfer

Der Fußball hat sich weit von einer
Vergangenheit entfernt, die von vielen Anhängern glorifiziert wird.
In dieser Vergangenheit galt das Abbrennen von Bengalos als kaum
verfolgte, südländisch anmutende Begeisterung, stand das Spiel noch
im Mittelpunkt, war ein Spieltag nicht in fünf Termine zersplittert.
Zwischen jenen Anhängern und dem Spiel blieb nicht viel Raum.
Inzwischen trennen beide Welten. Dass der DFB und vor allem die DFL
Fußball in zunehmend

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Mitt Romneys Rede

Ohne Zorn und Bitterkeit appellierte Mitt Romney
an die große Schar enttäuschter Obama-Wähler, ging polarisierenden
Themen zumeist aus dem Weg und wirkte, als er über sich und seine
Familie sprach, nicht so reserviert wie sonst. Sein Fünf-Punkte-Plan
zur Schaffung von zwölf Millionen Arbeitsplätzen blieb zwar recht
dünn. Aber eine Wahlkampfrede ist kein Regierungsprogramm. Zudem wies
Romney nicht ungeschickt die Angriffe auf seine erfolgreiche Karrier

Web2Touch erlangt ZERTIFIKAT BEST OF 2012 eLearning beim INNOVATIONSPREIS-IT

Web2Touch erlangt ZERTIFIKAT BEST OF 2012 eLearning beim INNOVATIONSPREIS-IT

Der INNOVATIONSPREIS-IT der Initiative Mittelstand schlägt im neunten Jahr die Brücke zwischen IT-Innovationen und dem Mittelstand. Die Schirmherrschaft 2012 hat die Bundesbeauftragte für Informationstechnik der Bundesregierung und die IBM Deutschland GmbH.Die Initiative Mittelstand prämiert mit dem INNOVATIONSPREIS-IT Firmen mit innovativen IT-Lösungen und hohem Nutzwert für den Mittelstand. Die Experten-Jury zeichnete die NEURONprocessing Gesellschaft in der Kateg

Rheinische Post: Romney bleibt vage

Kommentar von Frank Herrmann

Hat Mitt Romney seine Chance nun genutzt? Ist er den Amerikanern
sympathischer geworden? Hat er sein inhaltliches Profil schärfen
können? Unterm Strich sind die Wähler kaum klüger, als sie es vor dem
republikanischen Parteikonvent in Tampa waren. Wie ein Präsident
Romney die ersehnte Wirtschaftswende herbeiführen will, das wissen
sie immer noch nicht. Gewiss, der Kandidat hat sich weichgezeichnet,
durchaus gekonnt. Geschickt hat

Rheinische Post: Bleifrei jagen?

Kommentar von Thorsten Breitkopf

Es ist gut, dass sich NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne)
um die Vergiftung von Feld und Flur durch Blei Sorgen macht. Es
besteht kein Zweifel, Blei soll nicht unnötig in die Umwelt gelangen.
Doch es stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit eines
Verbots von Bleimunition. Die Menge an Blei, die bei der Jagd in die
Natur gelangt, ist extrem gering verglichen mit dem, was durch
industrielle Abfälle oder Miner

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zuÄrztehonorare

Die niedergelassenen Ärzte lassen nicht locker.
Deutlich mehr Geld oder Streik sofort: So lautet ihr Ultimatum. Im
ewigen Verteilungswettstreit um die Versicherungsbeiträge der
Patienten haben die Ärzte dazugelernt. Sie sind besser vernetzt und
kampagnenstärker denn je. Wo Kliniken und Pharmafirmen ihre
Lobbyisten ins Rennen schicken, scharen die Ärzte ihre Patienten um
sich. Kein Politiker wird es gerne sehen, wenn seine Wähler vor
verschlossenen Praxen steh

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu jungen Menschen ohne Berufsabschluss

Der Bildungsgipfel 2008 sollte der Startschuss
auf dem Weg zur Bildungsrepublik werden. Immerhin: Es gibt weniger
Schulabbrecher – ein kleiner, sich langsam entwickelnder Erfolg. Von
einer Halbierung der Schul- sowie Berufsabbrecherquote ist
Deutschland aber weit entfernt. Das war 2008 als Ziel festgelegt
worden. Aus 17 Prozent junger Menschen ohne Berufsabschluss sollten
8,5 Prozent werden. 2010 waren es immer noch 17,2 Prozent. Jeder
Sechste unter 30 hat nichts gelernt. Gleiches gilt f&

Allgemeine Zeitung Mainz: Keine Ausnahmen / Kommentar zum Streit umÖkostrom

Es gibt im globalen Konzert der Industrienationen
wohl kaum ein Land, das wettbewerbsfähiger ist als Deutschland. Das
liegt vor allem an den exzellenten Produkten, aber auch an dem
konstruktiven Miteinander der Tarifpartner, die sich aufeinander
verlassen und die Sorgen und Nöte der anderen Seite sehr wohl
aufnehmen und berücksichtigen. Es ist neben der Produktqualität genau
dieser grundsätzliche Konsens, der das Erfolgsgeheimnis dieses Landes
ausmacht. Warum also m