Einer Organspende aufgrund der Skandale nicht
zuzustimmen, ist eine falsche Entscheidung. Wer sie trifft, urteilt
damit über Ärzte, die das Beste für ihre Patienten wollten. Sie haben
sich nicht mithilfe von Spenderorganen bereichert, indem sie sie
meistbietend verschachert haben. Sie haben um das Leben ihrer
Patienten gekämpft. Sicher, mit unlauteren Mitteln, und das gehört
bestraft. Denn sie haben das eine Leben gegen das andere aufgewogen.
Aber jeder kann jeder
Der Import von Strategen aus Sachsen-Anhalt könnte
sich für die Bundesparteien lohnen. In der Tat unterscheidet sich die
politische Auseinandersetzung hier durchaus vom Politikstil in
größeren Ländern wie Nordrhein-Westfalen. Gestritten wird hier auch,
aber meist bleiben die Konflikte sachlich. Die großen
Ideologie-Debatten haben sich die Landespolitiker abgewöhnt.
Überbordende Versprechen ebenso. Beides wurde probiert und endete in
einer sinkende
Der türkische Ministerpräsident Erdogan ist ein
schwieriger Gast. Aber alleine drei Millionen in Deutschland lebende
Menschen mit türkischen Wurzeln sind Verpflichtung genug für Berlin,
ein aufgeschlossener Gastgeber zu sein. Es stoßen Welten
aufeinander:Noch vor 14 Jahren wurde Erdogan von einem türkischen
Gericht wegen Nähe zu militantem islamischem Gedankengut verurteilt.
Noch vor viereinhalb Jahren sagte er in Köln, Assimilierung sei ein
Verbre
Opel kommt nicht zur Ruhe. Die Verluste, die der
US-Mutterkonzern General Motors in Europa einfährt, haben
beängstigende Ausmaße angenommen. Hoffnung auf schnelle Besserung
gibt es kaum. Für den Standort Bochum verfinstern sich die
Aussichten. War gestern noch von einer "Perspektive 2022" die Rede,
rückt heute wieder das Jahr 2016 in den Vordergrund. Dann könnten in
dem Werk die Lichter ausgehen. Der Zuschnitt der Initiative, die GM
und Landesregie
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Adr
Erst der Mangel an Organen hat die Tricksereien
einiger Ärzte bei der Organvergabe ermöglicht. Derartige Skandale
zeigen, wie dringend Organe benötigt werden. Es ist völlig falsch,
sich nun verunsichern zu lassen. Jeden Tag sterben drei Patienten auf
der Warteliste, weil die Ärzte für sie kein geeignetes Organ finden.
Natürlich ist Misstrauen nach den Vorfällen berechtigt. Doch darf aus
dem Misstrauen kein stures Verweigern werden. Über eine Spend
Kurdenkonflikt, Menschenrechte, Presse- und
Meinungsfreiheit, Visastreit und EU-Beitritt: Die Liste brisanter
Themen im deutsch-türkischen Verhältnis wäre beliebig verlängerbar.
Bei der auffällig unauffälligen Visite des türkischen Premiers
Erdogan wurde vieles davon ausgeklammert; ähnlich wie bei Besuchen
von Kanzlerin Angela Merkel in China. Das zeigt: Die Türkei ist
angekommen im Kreis jener Mächte, mit denen Diplomaten im Umgang
Klarte
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