Badische Neueste Nachrichten: Die Rote Karte

Nicht einmal ein üppiges Lockangebot des
Bundesfinanzministers half etwas. Nach der Devise "Mit Speck fängt
man Mäuse" wollte Wolfgang Schäuble die klammen Länder mit
Zusatzeinnahmen in Milliardenhöhe zu einem Ja zum Steuerabkommen mit
der Schweiz ködern. Doch die SPD-Ministerpräsidenten und das
grün-rote Baden-Württemberg blieben hart und zeigten Wolfgang
Schäuble die Rote Karte. Das umstrittene Abkommen ist damit politisch

Trierischer Volksfreund: Steuerabkommen mit der Schweiz gescheitert – Leitartikel, Trierischer Volksfreund, 24.11.2012

Geld macht eigentlich gefügig. So gesehen war es
nicht unbedingt zu erwarten, dass das geplante Steuerabkommen mit der
Schweiz nun wohl endgültig Makulatur ist. Durch die Verweigerung der
Koalitionen aus SPD und Grünen verzichten die Länder nämlich auf
einige Milliarden Euro, die ihre Haushalte dringend nötig hätten.
Dabei lassen sich in der Vergangenheit genügend Beispiele finden, wie
das eine oder andere Bundesland den Verlockungen der jeweils
amtie

Schwäbische Zeitung: Symbolpolitik – Kommentar

Peter Altmaier hat es geschafft: Deutschland
diskutiert, ob Energieberatungen und neue Kühlschränke für einige
tausend Hartz-IV-Haushalte die Energiewende voranbringen. Altmaier
kann sich als Stromsparminister profilieren. Und die Öffentlichkeit
darf streiten, ob eine generelle Abwrackprämie für alle, die ein
altes Gerät haben und eine Beratung annehmen, nicht noch besser wäre.

Ein alter Kühlschrank mag zu den größten Stromfressern

Schwäbische Zeitung: Selbstbewusster Journalismus – Kommentar

Manche Zeitungen verschwinden zu Recht vom
Markt. Wenn die Frankfurter Rundschau die Herzen und Brieftaschen
ihrer Leser nicht mehr erreicht, ist sie reif für den Konkursrichter.
Wenn die Financial Times Deutschland Jahr für Jahr Millionenverluste
macht, gehört sie schweren Herzens eingestampft.

Darin unterscheidet sich eine Zeitung nicht von einer Uhr. Wenn
Japaner und Schweizer billigere oder bessere Uhren bauen, ist es
folgerichtig, die Uhrenfabriken in Schwenningen zu

Weser-Kurier: Zum Stopp des Steuerabkommens mit der Schweiz im Bundesrat schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen):

Der Stopp des Steuerabkommens mit der Schweiz fügt
sich in eine immer länger werdende Liste von Projekten, die im
Vermittlungsausschuss zwischen Bundestag und Bundesrat festhängen:
energetische Gebäudesanierung, Steuerentlastung, Meldegesetz. Nun
kommen Steuerabkommen und Steuerjahresgesetz hinzu. Doch der
Blockadevorwurf greift zu kurz. Tatsächlich gibt es ja gute Gründe,
den Vertrag mit den Eidgenossen zu kritisieren: Steuersündern wird
eine Art Amnest

Börsen-Zeitung: Die Glaskugel bleibt trübe, Marktkommentar von Christopher Kalbhenn

Same procedure as every year: Wenige Wochen vor
dem Ultimo beginnen viele Marktteilnehmer damit, die Engagements in
ihren Büchern zurückzufahren, um die im laufenden Jahr – hoffentlich
– eingefahrenen Gewinne abzusichern. Während die Marktaktivitäten
somit allmählich abebben, beschäftigen sich die Akteure mit
zunehmender Intensität mit den Aussichten für das kommende Jahr und
den damit verbundenen anlagestrategischen Implikationen. Doch das ist
derze

Spanien und Aserbaidschan bemühen sich um Vertrauensaufbau und erweiterte Zusammenarbeit zur Sensibilisierung des ungelösten Konflikts um Berg-Karabach

Die Bedeutung des Aufbaus gegenseitigen Vertrauens zwischen
Spanien und Aserbaidschan in den Bereichen Frieden und Sicherheit,
Energie und Handel wurde anlässlich einer Konferenz mit dem Titel
"Aserbaidschan im heutigen Europa" am Donnerstag in Madrid (Spanien)
angesprochen. Ferner wurde bekannt, dass im spanischen Senat bald
eine neue Resolution zu der Situation in Berg-Karabach vorgelegt
werde, um die Aufmerksamkeit auf den langandauernden Konflikt zu
lenken.

Die Konfere

Israel und Türkei nehmen wieder Gespräche auf

Israel und die Türkei haben Gespräche über eine Beendigung der diplomatischen Krise zwischen den beiden Ländern aufgenommen. Das berichtete die israelische Zeitung Haaretz am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise. Gesandte beider Regierungen sollen in der vergangenen Woche in Genf zu Gesprächen zusammengetroffen sein, nachdem der Termin schon früher geplant und um mehrere Wochen verschoben worden war. Die diplomatische Eiszeit war im Mai 2010 eingeläute