Der Aufschrei ging von Zypern durch die Welt: Die
ursprünglich geplante Zwangsabgabe auf alle Einlagen wurde als
unsozial und dilettantisch verteufelt, noch dazu untergrabe sie das
Vertrauen in die Sicherheit der Ersparnisse. Darüber kann man
trefflich streiten. Unstrittig ist hingegen, dass das Schuldenproblem
keine Spezialität einiger Randstaaten der Eurozone darstellt.
Vielmehr muss sich die internationale Staatengemeinschaft langsam,
aber sicher Gedanken machen, wie sie die Sc
Es ist peinlich, weil die Luftwaffe so große
Hoffnungen auf ihren Euro-Habicht gesetzt hat. Endlich wollte die
Bundeswehr mit einem eigenen Exemplar ins Zeitalter der unbemannten
Luftfahrt starten. Mit großem Brimborium war der Prototyp 2011 von
Kalifornien aus ins bayerische Manching überführt worden. Der
Euro-Hawk sollte nicht nur beim Einsatz in fremden Ländern aufklären,
sondern auch das Nato-Hoheitsgebiet absichern. Und jetzt muss der
komplette Luftraum
Die Zeit drängt, weil die Europäische Zentralbank
ein Ultimatum bis Montag gesetzt hat. Dann stellt sie ihre
Notunterstützung ein, ohne die erst das Finanzsystem und dann der
Staat zusammenbrechen werden. Mit ihrem unverantwortlichen Agieren
hat die Regierung in Nikosia ihre Verhandlungsposition nicht
gestärkt. Das ist vielleicht das einzig Gute an dem Desaster. Die
Euro-Partner sollten sich nicht auf Spielchen einlassen wie dem
Versuch, Rentenkassen für den S
Übereilt dürfte nun der Ausstieg sein. Auch den
Chinesen geht im ruinösen Wettbewerb die Luft aus. Die Preise für
neue Module sind in Deutschland derart im Keller, dass Sonnenstrom
vom eigenen Dach schon billiger ist als der vom Versorger. Das Ziel,
Solar wettbewerbsfähig zu machen, ist nah. Weltweit wird die
Nachfrage in den kommenden Jahren daher rasant steigen. Ein
Technikriese wie Bosch, der nicht nur Solarzellen, sondern auch
Speicher und Haustechnik her
Es ist nur wenige Tage her, dass das
Bundesverfassungsgericht Absprachen zwischen Staatsanwaltschaft und
Verteidigern bei Strafprozessen für rechtens erklärt hat. Nicht
selten wird so ein Verfahren "schmutziger Deal" genannt. Geldstrafe
gegen Freiheit heißt es meist bei diesem juristischen Ablasshandel.
Gleiches passiert nun im Fall Wulff. 20.000 Euro soll der
Exbundespräsident für die Einstellung der Ermittlungen zahlen.
Schmutzig ist hier weniger der
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Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel
einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent
verantwortlich.
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Geschäftszahlen/Bilanz
22.03.2013
Dem Vorstand der Deutsche Balaton Aktiengesellschaft liegen
inzwischen die vorläufigen Konzernabschlusszahlen (IFRS) f
Rot-Grün hat seine neue Stärke im Bundesrat
konsequent genutzt. Zumindest bei schlagzeilenträchtigen Themen, bei
anderen blieb man eher pragmatisch. Die Länderkammer läuft damit
Gefahr, zur Wahlkampf-Bühne zu werden. Besonders konstruktiv ist das
nicht. Andererseits kann man argumentieren, dass das Grundgesetz die
Hauptaufgabe des Bundesrats darin sieht, bei der Gesetzgebung
mitzuwirken. Und genau das ist gestern passiert. Leider nur stark vom
Wahlkampf gepr&a
Cem Özdemir, Parteichef der Bündnisgrünen, wirft
in einem Gespräch mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen
Westfälischen (Samstagsausgabe) der Bundeskanzlerin vor, den Euro nur
noch halbherzig retten zu wollen. "Sie scheint die vollen
Konsequenzen nicht mehr tragen zu wollen", kritisiert der
Grünen-Politiker das Verhalten Angela Merkels in der Zypernkrise.
"Meine große Sorge ist, dass die Eurorettung zum Spielball der
deutschen Innenpoliti
Preisabsprachen bei Süßwaren und Kaffee, Kartelle
bei Bahnschienen und Drogerieartikeln, um nur ein paar Skandale der
jüngsten Zeit zu nennen. Verwundert es da, dass es ebenfalls
unlautere Absprachen zwischen Brauereien gegeben haben könnte? Kaum.
Insbesondere in dem Licht betrachtet, dass das Kartellamt die
Ermittlungen bald abschließen will – es also offenbar handfeste
Beweise für ein Braukartell gibt. Allerdings sind auch hier die
Konzerne bis zum Beweis
Angela Merkel passieren handwerkliche Schnitzer eher
selten, und schon gar nicht, weil sie ihre Emotionen nicht im Zaum
halten kann. Beim Beschluss der EU, Zypern völlig anders als alle
anderen Wackelkandidaten zu behandeln, indem man auch von Otto
Normalbürger einen Beitrag zur Sanierung verlangt, hat ihr Zorn
offenbar über ihren sonst so kühlen Verstand gesiegt. Wer mitten in
einer globalen Finanzkrise innerhalb von Minuten den Menschen die
Angst um ihr Erspartes nimm