Die widerliche Bluttat von London ist
zuallererst ein erschreckender Terrorakt, der sich als
menschenverachtend selbst entlarvt. Keine noch so krude politische
oder religiös verbrämte Ideologie kann rechtfertigen, was dem
britischen Soldaten in London auf offener Straße widerfahren ist.
Deshalb ist es bemerkenswert, wie eindeutig sich die muslimischen
Verbände der Stadt wie auch Premier David Cameron vor den Islam als
eine Weltreligion von Millionen Friedfertigen stel
Der Untersuchungsausschuss des Landtags, der
die Projekte des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) unter die Lupe
nimmt, hat seine Arbeit gerade erst begonnen und die umstrittenen
Objekte in Augenschein genommen. Das sündhaft teure Landesarchiv in
Duisburg hat dabei für die meisten Schlagzeilen gesorgt. Doch schon
zieht der BLB-Skandal (um einen solchen handelt es sich fraglos)
weitere Kreise. Jetzt laufen auch staatsanwaltschaftliche
Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Neubau
Vor acht Jahren ermordeten islamistische
Terroristen mit Bombenanschlägen in Londoner Bussen und der U-Bahn 52
Menschen. Nun haben zwei Männer aus denselben wirren Motiven auf
offener Straße einen Soldaten bestialisch abgeschlachtet. Sie
benutzten dafür nur Messer und hatten die Tat möglicherweise aus
eigenem Antrieb geplant und durchgeführt, ohne Hintermänner und
Befehle irgendeines Terror-Fürsten im Mittleren Osten. Aber das macht
die Sache nicht b
Deutlicher als diese beiden jungen Nigerianer kann
man gutes Gewissen nicht demonstrieren. Die Tat selbst fand in aller
Öffentlichkeit statt. Danach standen die Mörder Passanten Rede und
Antwort. Sie versteckten sich nicht. Sie wollten zeigen, dass sie
zu ihrer Tat stehen. Das Video zeigt die Menschen ringsum. Ganz
unterschiedliche Reaktionen. Man weiß von einer Frau, die einen der
Täter zur Rede stellte. Andere stehen herum und sehen sich die Leiche
und die Mör
Die Verständigung zwischen Arzt und Patient ist
manchmal nicht einfach. Viele Patienten verstehen ihren Arzt nicht.
Und das nicht (nur), weil er aus dem Ausland ist, sondern weil sich
viele Mediziner gar nicht erst bemühen, sich verständlich zu machen.
Sie benutzen Fachchinesisch statt allgemein verstehbarer Sprache.
Wenn dann ein Arzt gar nicht oder kaum Deutsch kann, könnte es sogar
gefährlich werden. Daher ist es richtig, einheitliche Sprachtests für
ausl&au
Viel Rauch um nichts. So könnte das Fazit der
seit Monaten diskutierten Punktereform unterm Strich aussehen. Schon
vor der Verabschiedung des Gesetzes im Bundestag vergangene Woche
hatte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer einige Punkte des
Punktesystems nachbessern müssen. Zu groß war der Widerstand des
Koalitionspartners FDP gegen die Pläne des vom CSU-Politiker
geführten Ressorts. Und selbst in Reihen der CDU waren die Neuerungen
nicht einhellig begeistert au
Menschen sind keine Autos. Fehlt es an
letzteren, erhöht die Industrie in der Regel in kurzer Zeit ihre
Produktion. Das Problem ist gelöst – und wenn nicht, wird eben aus
dem Ausland importiert. Fachkräfte lassen sich nicht auf Knopfdruck
produzieren. Man kann sie auch nicht von heute auf morgen in großer
Zahl importieren. Deutschland hat ein Demographieproblem. Das ist
lange bekannt. Viel zu lange aber geschah nichts. Ereignisse wie der
Fall des Eisernen Vorhangs, Ba
Niedersachsen ist das Agrarland Nummer 1 in
Deutschland – und soll es auch nach einer von der neuen rot-grünen
Landesregierung angepeilten Agrarwende bleiben. "Ökologisch und
konventionell sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden", betont
Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) im Gespräch mit
unserer Zeitung. Die Branche muss sich allerdings auf eine Kürzung
der EU-Fördermittel einstellen. Und auf eine Neujustierung. Denn der
Minister
Und jetzt ermorden zwei Männer einen jungen
Briten mitten in London und fordern Passanten auf, alles – samt
politischem Statement – mit ihren Handykameras zu filmen. Das ist
eine neue Qualität. Nicht des Terrors, sondern der terroristischen
Propaganda. Diese Bilder laufen nämlich nicht nur auf dem
Spartensender Al Dschasira; nein sie erreichen den "Feind" im
heimischen Wohnzimmer. Dagegen gibt es ein Mittel: Die Bilder nicht
senden. Den Terror als Wahnsinn benenne