Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Obama sagt Putin ab Falsche Breitseite DIRK HAUTKAPP, WASHINGTON

Beim Gipfeltreffen in Seoul im Frühjahr 2012
raunte Barack Obama dem damals scheidenden russischen Präsidenten
Medwedew zu, er solle seinem Nachfolger etwas ausrichten. Nach der
Wahl im November habe er, Obama, "mehr Flexibilität", um mit Wladimir
Putin über die Problemzonen im amerikanisch-russischen Verhältnis zu
sprechen. Das wurde Obama im Wahlkampf als Liebedienerei vor den
Betonköpfen im Kreml um die Ohren gehauen. Mitt Romney, sein
republikani

Lausitzer Rundschau: Jedem sein Lukas Die NSA-Spähaffäre im Wahlkampf

Wenn du mit einem Finger auf jemanden zeigst,
zeigen die anderen auf dich zurück. Wie wahr diese alte Weisheit ist,
erlebt gerade die SPD. Sie hat sich in der Datenaffäre mächtig
aufgeplustert. Jedoch weniger in der Sache. Hätte sie in der Sache
völlig anders gedacht als die Union, dann hätte ihre Konsequenz zum
Beispiel nicht geheißen, dass Vorratsdaten nur drei statt sechs
Monate gespeichert werden sollen. Sondern dann hätte sie die
Vorratsdatensp

DGAP-Adhoc: Gildemeister Aktiengesellschaft: Sachkapitalerhöhung um 5,4% unter Beteiligung von Mori Seiki – Bezugsrechtskapitalerhöhung geplant

Gildemeister Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung

07.08.2013 20:35

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP – ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Bielefeld, den 7. August 2013 – Der Vorstand der GILDEMEISTER
Aktiengesellschaft, Bielefeld (ISIN DE0005878003), hat beschlossen,

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Neue Vorwürfe gegen Hoeneß Geht-mich-nichts-an-Symbol JÖRG RINNE

Sie kennen das Bild mit den drei Affen – nichts
sehen, nichts hören, nichts sagen? Im Aufsichtsrat des FC Bayern
München muss dieses Geht-mich-nichts-an-Symbol auf dem Konferenztisch
stehen. Denn die Untätigkeit, die die Herren im Fall Hoeneß an den
Tag legen, ist provokativ. Herbert Hainer (Adidas), Rupert Stadler
(Audi), Timotheus Höttges (Telekom), Helmut Markwort (Focus), Martin
Winterkorn (VW/Porsche), Dieter Rampl (ehemals UniCredit), Karl
Hopfner (Bayern-Vi

Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Fall Mollath

Kabarettist Dieter Hildebrandt sagte einmal: "Es
hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit
der Justiz rechnen." Gustl Mollath kann ein Lied davon singen. Er
wurde vor allem auf Grundlage von Ferngutachten verurteilt und sieben
Jahre in die geschlossene Psychiatrie weggesperrt. Jetzt spuckten ihn
die Mühlen der bayerischen Justiz wieder aus. Der tragische Fall
Mollath wirft ein fahles Licht auf die dunkle Seite des deutschen
Rechts – wie die forensis

Allg. Zeitung Mainz: Geisterbahn / Kommentar zum Mainzer Hauptbahnhof

Würde der Oscar in den Kategorien Volksverdummung,
Missmanagement auf Steuerzahlers Kosten und Selbstdemontage
verliehen, die Bahn hätte den Dreifachgewinn sicher. Es ist einfach
unfassbar, was sich imwegen Personalmangels mehr oder weniger zur
Geisterstation gewordenen Mainzer Hauptbahnhof abspielt. Neben den
Fahrgästen kann einem eine Gruppe dabei besonders Leid tun: viele
Bahn-Mitarbeiter, die trotzdem jeden Tag ihr Bestes geben. Das
Management und die für Öffe

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Obama/Putin

»Obama sagt Treffen mit Putin ab«: Das klingt
bedrohlicher, als es ist. Das Zerwürfnis zwischen den USA und
Russland über das Asyl für Spionage-Enthüller Edward Snowden mag
vordergründiger Anlass sein, doch zu bereden haben die Präsidenten
derzeit ohnehin nicht viel. Putin hat Obamas Abrüstungsoffensive
abgebügelt, in der Syrienfrage sind beide uneins. Obamas Stippvisite
in Moskau hätte allenfalls müdes Händeschütteln

Stuttgarter Zeitung: Gewaltspirale / Kommentar zuÄgypten

Drei Tage lang sah es so aus, als wäre in
Ägypten ein Rest an Vernunft zurückgekehrt. Seit der
Interimspräsident jedoch abrupt den Schlussstrich unter alle
internationalen Vermittlungsversuche zog, muss man für das Land das
Schlimmste befürchten. Was in den Gazetten und TV-Kanälen an
politischen Schmutzkampagnen inszeniert wird, das hat es selbst in
düsteren Mubarak-Jahren nicht gegeben. Was sich derzeit abspielt, ist
der komplette Zusammenbruch &oum

Stuttgarter Zeitung: Blessing steht stark unter Druck / Kommentar zu Commerzbank

Vorstandschef Martin Blessing gerät
offensichtlich immer stärker unter Druck. Das ist hauptsächlich
darauf zurückzuführen, dass Blessing noch immer keine zählbaren
Erfolge bei der Sanierung des Instituts vorweisen kann, während
andere Geldhäuser längst mehr oder weniger zur Normalität
zurückgekehrt sind. Der Sparkurs, den der Commerzbank-Chef dem
Institut verordnet hat, kann nach seinen Aussagen frühestens 2015
sichtbare Frü

Rheinische Post: Obamas Absage = Von Matthias Beermann

Auch im diplomatischen Geschäft gibt es
Schmerzgrenzen, und im Verhältnis zwischen Washington und Moskau war
eine solche offenbar erreicht. Barack Obama hat lange gezögert, aber
am Ende konnte er nach der Handhabung der Snowden-Affäre durch den
Kreml nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Zu sehr wurde der
Vorgang von Moskau dazu genutzt, um die Amerikaner vorzuführen. Dass
sich ausgerechnet Russland als Hort der Menschenrechte und
Meinungsfreiheit auff&uu