Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Wulff

Musste es wirklich so weit kommen? Die
ermittelnden Staatsanwälte sehen sich mit Unterstellungen
konfrontiert, sie hätten übereifrig gehandelt. Ihre Anklageschrift
steht tatsächlich in keinem Verhältnis zu dem Aufwand, mit dem diese
Ermittlungen betrieben wurden. Und diese stehen in keinem Verhältnis
zu den Konsequenzen, die sie für Christian Wulff nach sich zogen,
bevor überhaupt das erste Urteil gesprochen ist.

Dennoch ist den Staatsanwält

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Großbritannien/Cameron/Syrien

Wie schon in Konflikten zuvor stellt sich London
fest an die Seite der USA. Das mag einem besonderen Selbstbewusstsein
geschuldet sein, geprägt durch die Geschichte als Kolonialmacht. Das
markige Auftreten tut dem angeschlagenen Selbstbewusstsein des
ehemaligen Empires gut, kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass
der Glanz verblasst ist. Selbst bei der Wartung des Atomarsenals muss
inzwischen aus finanziellen Gründen mit den ungeliebten Franzosen
zusammengearbeitet w

DGAP-Adhoc: HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG: Erweiterung des Aufsichtsrats der HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG

HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG / Schlagwort(e): Personalie

27.08.2013 19:54

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP – ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Erweiterung des Aufsichtsrats der HAHN-Immobilien-Beteiligungs AG

Bergisch Gladbach, 27. August 2013 – Das Amtsgericht Köln hat am 23

Westdeutsche Zeitung: Der kesse Vorstoß des Gesundheitsministers = von Martin Vogler

Wahrscheinlich unabsichtlich hat
Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) den eher inhaltsarmen Wahlkampf
mit einem frischen Thema bereichert. Seine – bei einem Gespräch mit
Schülerreportern vorgetragene – Idee zur Krankenversicherung
verblüfft. Denn die allgemeine Stimmung bezweifelt eher das
Existenzrecht der privaten Vollversicherungen, der Trend neigt sich
in Richtung Bürgerversicherung. Bahr kehrt das kess um, wenn er die
privaten Kassen jetzt für alle öffne

Südwest Presse: KOMMENTAR · CHRISTIAN WULFF

Beweis der Stärke

Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Causa Wulff wird nach
der Entscheidung des Landgerichts Hannover wieder heftig diskutiert
werden: Rechtfertigt die Summe von 750 Euro ein Verfahren gegen ein
ehemaliges Staatsoberhaupt? War es nötig, dazu 100 Zeugen zu
vernehmen und eine rund 20 000 Seiten starke Ermittlungsakte
anzulegen? Wollten die Staatsanwälte nicht klein beigeben, um sich
nicht dem Vorwurf politischer Einflussnahme auszuse

WAZ: Mit oder ohne Rosinen, der Herr? Kommentar von Stefan Schulte

Wenn eh schon alle draufhauen, wäre es schäbig
nachzutreten. Die Entrüstungsstürme über Bahrs Vision von der
Privaten Krankenversicherung für alle stehen für sich. Den Konsens,
der Mehrheit der Deutschen eine solidarische Krankenversicherung zu
garantieren, kann kein FDP-Mann brechen, auch kein Minister. Doch
hätte die SPD genau hingesehen, sie hätte fast richtig Freude daran
finden können. Denn spannend ist nur, was Bahr nicht gesagt hat.

Steyler Bank mit dem Siegel für nachhaltige Geldanlage von ECOreporter ausgezeichnet

(DGAP-Media / 27.08.2013 / 19:13)

Das auf nachhaltige Geldanlagen spezialisierte Magazin ECOreporter
zeichnete die Steyler Bank heute mit dem –Siegel für nachhaltige
Geldanlage– in der Kategorie –Nachhaltige Bank– aus. Das Siegel wird in
diesem Jahr erstmals vergeben und soll die Nachhaltigkeit von
Finanzunternehmen für Anleger vergleichbarer und transparenter machen.

Steyler Bank besteht Nachhaltigkeitsprüfung mit Bravour

–Nachhaltigkeit ist im Geschäft der Steyler B

WAZ: Das Tor zur syrischen Hölle. Kommentar von Gudrun Büscher

Es sind Bilder, die man nicht vergessen kann und
nicht vergessen darf: tote Kinder in weißen Säcken, zu Dutzenden am
Boden aufgereiht, dazwischen panische Väter und Mütter, die
fassungslos ihren Schmerz herausschreien. Die Videos von hilflos
zuckenden Körpern, bevor der langsame Tod durch Er- sticken eintritt.
Der Giftgas-Einsatz in Syrien hat das Tor zur Hölle aufgestoßen. Und
das darf, sagt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, nicht ohne
Konsequenzen b

Mitteldeutsche Zeitung: zu Wulff

Mit Müh– und Not hatten die Verfolger eine Anklage
wegen Bestechlichkeit formuliert: Wegen eines Vermögensvorteils von
770 Euro soll er einem befreundeten Film-Produzenten zugesichert
haben, eines seiner Projekte fördern zu lassen. Der niedersächsische
Ministerpräsident gekauft für 770 Euro? Das ist lächerlich.
Entsprechend hat das Landgericht Hannover den Vorwurf der
Bestechlichkeit in der Anklage nicht zugelassen. Der Vorwurf lautet
nun: Vorteilsanna