Mitteldeutsche Zeitung: zur Bahn

Es könnte in der Pannen-Statistik der Deutschen Bahn
fast als Kleinigkeit verbucht werden: Ein völlig überfüllter ICE –
der statt mit zwei nur mit einem Zugteil auf den Weg geschickt wurde
– musste in Frankfurt geräumt werden. Man fürchtete um die
Gesundheit der Fahrgäste. Der Zwischenfall macht einmal mehr
deutlich, woran die Bahn leidet: Die unter dem ehemaligen Bahnchef
Hartmut Mehdorn vorangetriebenen Bemühungen, den Konzern durch
extreme S

Mitteldeutsche Zeitung: zu erneuerbaren Energien

Die Diskussion über die Förderung der erneuerbaren
Energien ist eröffnet. Ganz dringend muss sich nach der
Bundestagswahl etwas tun. Die Monopolkommission schlägt einen
Systemwechsel vor. Weg von einer festen Einspeisevergütung hin zu
einem Quotenmodell. Einspeisevergütung bedeutet, dass Betreibern
von Anlagen über 20 Jahre ein fixer Preis für ihren Strom
garantiert wird. Quotenmodell bedeutet im Prinzip, Netzbetreibern
eine bestimmte

neues deutschland: zu syrien und obama

Warten auf den Angriff. Die in Becketts »Warten auf
Godot« bis zum Schluss dieses Stücks ungeklärte Frage nach dem
eigentlichen Sinn des Wartens ist auch in Sachen Syrien durchaus
evident. Obama, zunächst offenbar fest entschlossen, den Daumen auch
ohne britische Beihilfe zu senken, richtet auf einmal den Blick in
das Rund der Arena: Der Kongress in Washington soll einen
Militärschlag gegen Assad absegnen – oder ablehnen. Der US-Präsident,
ein Demokratie

neues deutschland: US-Politologe James A. Paul: Die Strategie der USA zielt letztlich auf Teheran

Die Strategie der US-Politik folge einer
einheitlichen Linie und ziele auf einen gewaltsamen Sturz des
Assad-Regimes ab, bekäftigt gegenüber der Tageszeitung "neues
deutschland" (Montagausgabe) James A. Paul, früherer Direktor des
US-amerikanischen Think-Tanks Global Policy Forum, der die Arbeit der
UNO kritisch begleitet. "Wie auch in anderen Konflikten hat
Washington dabei den Einsatz tödlicher Mittel nie gescheut." Damit
meine er nicht nur den we

neues deutschland: Berliner Zentrale Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Spandau muss zum Jahresende schließen

Berlins Zentrale Erstaufnahmestelle für
Asylbewerber in der Spandauer Motardstraße wird zum Jahresende
schließen – höchstwahrscheinlich endgültig. Das erklärte Silvia
Kostner, Sprecherin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales
(LAGeSo), gegenüber der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues
deutschland" (Montagsausgabe). Auch die Betreiberin der Einrichtung
in der Motardstraße, die Arbeiterwohlfahrt, bestätigte die
Schl

Gedopte Chirurgen / Jeder Fünfte greift zu Aufputschmitteln

Jüngst wurde bekannt, dass immer mehr
Arbeitnehmer in Deutschland versuchen, mit Aufputschmitteln ihre
Leistung zu steigern. Auch Ärzte gehören dazu, berichtet nun die
"Apotheken Umschau": Bei einer Befragung von 1105 deutschsprachigen
Chirurgen durch die Universität Mainz gaben 20 Prozent an, bereits
mindestens einmal zu einer verschreibungspflichtigen oder illegalen
Droge gegriffen zu haben, um ihre Leistung zu steigern.

Dieser Text ist nur mit Quellenan