Zum heutigen TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück erklärt der Generalsekretär der
CDU Deutschlands, Hermann Gröhe:
Mit viel Sachverstand, sympathisch im Auftritt, vor allem aber mit
großer Glaubwürdigkeit hat Angela Merkel das TV-Duell geprägt und
klar für sich entschieden. Sie hat einem Millionenpublikum unser
klares Angebot für die nächsten vier
Das war es also, das »große« TV-Duell. Mehr als
zehn Millionen Zuschauer haben die durchaus unterhaltsame, bisweilen
sogar spannende Polit-Show verfolgt. Aber wirklich viel Neues haben
wir nicht erfahren zu den Themen Steuern, Finanzkrise,
Mietpreisbremse, Energiewende und Mindestlohn. Und einen eindeutigen
Sieger hat dieses TV-Duell auch nicht hervorgebracht. Angesichts der
hohen Einschaltquoten war es das politische Fernsehereignis dieses
Sommers. Betrachtet man jedoch
Vier Interviewer, zwei Kandidaten. Das war das
größte Hindernis vor einer guten Debatte zwischen Kanzlerin und
Herausforderer. Der in den vergangenen Tagen medial heraufbeschworene
Showdown zwischen Merkel und Steinbrück blieb aus.
Wer Steinbrücks wilden Generalangriff auf Merkel erwartete, wurde
enttäuscht. Er wäre auch schlecht beraten gewesen, nur auf die
Abteilung Attacke zu setzen in einem Rededuell, das schon durch seine
formalistische Befragungsform
Und sie haben es doch getan. Der Herausforderer
und die Kanzlerin schauten sich immer wieder direkt an. Ansonsten
hielten sich die Überraschungen beim Duell in Grenzen. Klar, die
schwarz-rot-goldene Halskette Angela Merkels verblüffte.
Bemerkenswert auch, dass Stefan Raab, der Moderator mit dem
Krawall-Image, mit pointierten, aber seriösen Fragen eine
Bereicherung war. Ach ja, politische Überraschungen gab es auch, etwa
als Merkel die Pkw-Maut für Ausländer so
Nun bittet Präsident Barack Obama den
US-Kongress um dessen Zustimmung zum Angriff auf Syrien. Damit
gewinnt er etwas Zeit, aber an Raketen auf Damaskus wird das nach dem
gegenwärtigen Stand der Dinge nichts ändern. Was zunächst wie die
taktisch kluge Absicherung eines zögerlichen Staatschefs wirken mag,
ist vor allem amerikanische Innenpolitik. Außenpolitisch stellt
Obamas Erklärung am Samstagabend eine Brüskierung der Vereinten
Nationen und der We
Es gibt gute Gründe, im Fall Syriens von einem
Militärschlag Abstand zu nehmen. Denn ein wirksamer Angriff der
Amerikaner auf das Assad-Regime könnte im Nahen Osten einen
Flächenbrand auslösen. Diesen vorsichtigen Weg ist Barack Obama nicht
gegangen. Er hat klar definiert, dass bei einem Giftgas-Einsatz der
syrischen Regierung die berüchtigte rote Linie überschritten sei.
Angeblich hat der US-Geheimdienst nun die notwendigen Beweise
vorgelegt. Jetzt ist O
Der Kandidat Obama legte gesteigerten Wert auf die
Verfassungsformel, wonach der amerikanische Staatschef keine
Militärschläge anordnen darf, ohne das Parlament abstimmen zu lassen,
es sei denn, die Sicherheit der Nation wäre akut bedroht und
sofortiges Handeln unausweichliche Pflicht. Der Präsident Obama
schien eine Weile vergessen zu haben, was er noch 2007 als markante
Konstante der "checks and balances" charakterisierte, des delikaten
Kräftespiels zwi
Seine politischen Gegner und auch die
Oppositionellen in Syrien werden Barack Obama Schwäche vorwerfen.
Doch tatsächlich zeugt die Entscheidung des amerikanischen
Präsidenten, über einen möglichen Bombenangriff auf das Assad-Regime
den US-Kongress, also die gewählten Abgeordneten, abstimmen zu
lassen, von Stärke. Obama zeigt Vernunft, indem er auf breiten
Konsens setzt und nicht – mit Blick auf die von wem auch immer
grausam vergasten Kinder in Damaskus
Während des rasanten Aufstiegs der indischen
Mittelschicht haben viele Frauen Karriere gemacht. Dieses plötzliche
Ungleichgewicht löst Abwehrreaktionen aus. Nicht nur bei Männern aus
ländlicheren Gegenden. Solange die Gesellschaft nicht weiß, wie sie
grundsätzlich mit Frauen umgehen soll, brauchen diese Rückendeckung
und Gleichbehandlung. Da ist vor allem die Politik gefragt.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (0622