Märkische Oderzeitung: zu Iran-Abkommen

Irans oberste Führer Ajatollah Chamenei
bringt es fertig, in einem Atemzug den friedlichen Charakter seines
Landes zu unterstreichen und gleichzeitig Israel als "tollwütigen
Hund" zu bezeichnen, der "zum Scheitern und zur Vernichtung"
verurteilt sei. Seine Zuhörer skandieren dazu Parolen gegen den
"großen Satan" USA. Ob es also gelungen ist, "eine der größten
Aufgaben der Weltpolitik zu lösen", wie Russlands Au&sz

Mitteldeutsche Zeitung: zum Iran

Sicherlich gibt es noch viele Hürden, bevor der
Streit um das iranische Atomprogramm endgültig beigelegt ist. Sicher
werden sich die Vertragspartner selbst über das, was an diesem
Wochenende unterzeichnet wurde, noch heftig streiten. Das Risiko ist
groß, dass die für 2014 geplante zweite Runde der Verhandlungen
platzt. Nicht nur Israel und Saudi-Arabien sind gegen die
Vereinbarung, auch in den USA sind große Teile des Kongresses extrem
skeptisch. Und im Ir

neues deutschland: UN-Klimagipfel in Warschau

Der philippinische Delegationsleiter Yeb Sano war
einer der Protagonisten beim UN-Klimagipfel in Warschau. Zu Beginn
trat er unter dem Eindruck der Taifun-Katastrophe in seinem Land in
einen Hungerstreik, um auf ein »bedeutendes Ergebnis« bei den
Verhandlungen zu dringen. Viele Gipfelteilnehmer drückten ihm ihr
Bedauern aus. Doch nach Abschluss der Konferenz sagte Sano enttäuscht
in die Mikrofone, etwas Bedeutendes sei nicht herausgekommen. Wieder
einmal, muss man noc

Evolutionstag 2013

Evolutionstag 2013

Religiöser Supremazismus

Am 24. November jeden Jahres, dem Tag der Erstveröffentlichung von Charles Darwins The Origin of Species (dt. "Die Entstehung der Arten"), ist Evolutionstag.

Berliner Zeitung: Kommentar zum Kompromiss im Atomstreit mit Iran

Es ist bereits das zweite Mal in kurzer Zeit, dass
sich im Nahen und Mittleren Osten unerwartet etwas zum Besseren
wendet. Nicht einmal drei Monate ist es her, dass Syrien gegenüber
der Weltgemeinschaft in die Zerstörung seiner Chemiewaffen
einwilligte. Es gehört zur Ironie der Geschichte, dass Obama
ausgerechnet jetzt, wo sein Ansehen daheim und in der Welt auf einen
absoluten Tiefststand gesunken ist, seine größten außenpolitischen
Erfolge feiert. Vier Ja

NRZ: Bewährungsprobe für den Iran – ein Kommentar von DIRK HAUTKAPP

Bei Abkommen, denen das Attribut "historisch"
zugeordnet wird, ist immer Obacht geboten. Die Geschichte gerade im
Verhältnis des Westens mit dem Iran hat gezeigt, dass so manche
Verständigung in der Realität nicht lange überdauerte. Darum ist es
hilfreich, das nach langem Ringen erzielte Ergebnis von Genf nicht zu
überfrachten und nüchtern als das zu werten, was es ist. Eine
Zwischenstation. Und eine Bewährungsprobe. Das ist besser als nichts.
Un

NRZ: Zu zaghafter Vorstoß – ein Kommentar von JAN JESSEN

Der Vorstoß der Großkoalitionäre in spe in Sachen
Managergehälter mag für mehr Transparenz sorgen – das eigentliche
Problem löst er nicht. Die gewaltigen Gehaltssteigerungen in den
Vorstandsetagen werden von vielen einfachen Arbeitnehmern als
ungerecht empfunden (die sich allerdings, das gehört auch zur
Wahrheit, nicht daran stören, dass Kicker Millionen einsacken). Das
schadet der Motivation, das stört den sozialen Frieden. Zumal die
Wirtsch

Westfalen-Blatt: Audi wird vorerst keine reinen Elektrofahrzeuge bauen. Das sagte Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg dem Westfalen-Blatt.

Reine Elektrofahrzeuge von Audi wird es vorerst
nicht geben. Das berichtet das in Bielefeld erscheinende
Westfalen-Blatt in seiner Montags-Ausgabe. »Wir werden erst dann
reagieren, wenn der Markt es verlangt«, sagte Entwicklungsvorstand
Dr. Ulrich Hackenberg im Gespräch mit der Zeitung. »Bei Bedarf
können wir solche Fahrzeuge relativ schnell anbieten«, betonte er.
»Die Technik ist vorhanden.« Schließlich kämen im kommenden Jahr der

Rheinische Post: Managergehälter: Hauptversammlung hat das letzte Wort

Nach der Einigung der Rechtspolitiker von Union
und SPD über die gesetzliche Begrenzung der Managergehälter soll
künftig die Hauptversammlung eines börsennotierten Unternehmens das
letzte Wort haben. Dies geht aus dem Textentwurf der Arbeitsgruppe
Inneres und Justiz hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Montagausgabe) vorliegt. "Über die
Vorstandsvergütung wird künftig die Hauptversammlung auf Vorschlag
des Au