Manchmal eröffnet Geschichte Chancen. Dass
ausgerechnet in diesen Tagen der politischen Krise um die Ukraine ein
wichtiger historischer Gedenktag zu begehen ist, kann solch eine
Chance sein. Vor 70 Jahren landeten die Alliierten in Nordfrankreich
(D-Day) und rangen unter fürchterlichem Blutzoll die deutsche
Wehrmacht nieder. Gleichzeitig setzte die Rote Armee ihren Marsch
nach Westen fort. Die Erinnerung an die Grausamkeiten des Zweiten
Weltkriegs wird wieder wach und mahnt Europ
Die Zinsentscheidungen der Europäischen
Zentralbank (EZB) sind eine bittere Pille für Sparer. Ein Ende der
niedrigen Zinsen auf sichere Anlagen ist nicht in Sicht. Wer möchte,
dass sein Erspartes nicht an Wert verliert, muss etwas mehr Risiko
wagen. Die Entscheidung der europäischen Notenbanker ist nicht ohne
Risiko. Das billige Geld begünstigt Blasen – an Aktien- wie an
Immobilienmärkten. Der Schritt wäre nicht notwendig, wenn die
EU-Staaten Investition
Die akute Finanzkrise ist zwar vorbei, doch
jetzt erleben wir ihre latenten Folgen. Ein Teil der Banken in
Europa, vor allem in den südlichen Ländern, hat immer noch zu viele
schlechte Kredite in den Büchern. Wegen der Sparmaßnahmen und der
hohen Arbeitslosigkeit geben die Leute dort kaum Geld aus. Da kann
die Europäische Zentralbank (EZB) noch so viele Milliarden Euro zur
Verfügung stellen – die Lage wird sich vermutlich nur langsam
bessern. Besondere Sorge
Deutsche Banken auf Facebook: Analyse zur Situation der Finanzbranche – Facebook-Performance von über 250 nationalen und internationalen Banken als Social Media Update verfügbar
Es ist wohl kein Zufall, dass sich Guido Wolf
genau jetzt über sein Amt als Landtagspräsident sein
europapolitisches Profil schärft. Immerhin betont Thomas Strobl, sein
Gegner um die CDU-Spitzenkandidatur zur Landtagswahl, dauernd seine
politische Weltläufigkeit. Wer den Entwurf aber als kurzes Strohfeuer
einer innerparteilichen Rivalität abtut, greift zu kurz. Und auch
wenn die in dem Entwurf skizzierten Forderungen in dieser Form wohl
nicht Realität werden, h
Die Europäische Zentralbank hat sich große
Verdienste um die Eindämmung der Finanzkrise erworben. Ihr Präsident
Mario Draghi bewahrte den Euro 2012 vor dem Zerfall und gebot den
Spekulanten Einhalt. Er zeigte Tatkraft, während viele Politiker die
Nerven verloren. Seitdem ist der EZB großer Einfluss zugewachsen. Nun
aber fällt es den Währungshütern schwer, von dieser Macht zu lassen.
Um störrische Banken zur Kreditvergabe zu zwingen, schrec
Minuszinsen – es wird immer verrückter. Banken
müssen künftig noch etwas mitbringen, wenn sie Geld bei der
Europäischen Zentralbank (EZB) parken. Und während darüber gestritten
wird, ob die Institute auch diese neuen Belastungen an ihre Kunden
weitergeben, ist man sich unter Experten einig, dass dieser Schritt
ebenfalls nicht mehr darstellt als ein Tropfen auf den heißen Stein.
Positiv formuliert betritt die EZB unter Mario Draghi auch hier
Neuland. Real
Wer die Reihen der Soldatengräber an der Küste
der Normandie sieht, wer sich das Gemetzel dort unten am Strand nur
für eine Sekunde vorstellt, der kann nicht ohne eine Schlussfolgerung
für sich selbst bleiben. Es ist zu hoffen, dass der Ort den Geist
prägen wird, wenn sich dort Putin, Obama, Merkel und Poroschenko zum
ersten Mal seit der Krim-Annexion durch Russland treffen werden, um
des 70. Jahrestages der alliierten Invasion zu gedenken. Es ist ja
nicht nur der
Autoreifen aus Löwenzahn, Aufzugseile aus Stroh –
das sind griffige Beispiele für den noch jungen Wirtschaftszweig der
Bioökonomie. Angesichts wachsender Umweltprobleme und knapper
Ressourcen ist es richtig, auf neue, nachhaltige Arten des
Wirtschaftens zu setzen. Die Fantasie der Wissenschaftler scheint
grenzenlos: Algen als Energielieferanten, Essensreste als Quelle für
Biogas, Biowaschmittel aus Palmkernöl, Aufschnitt aus Süßlupinen,
sogar eine "
An der Frage, ob Edward Snowden ein Held oder doch
eher ein Verräter ist, haben sich gefühlt Dutzende von
Fernseh-Talkrunden abgearbeitet. Die Antwort ist eine Frage des
Blickwinkels – und damit letztlich irrelevant. Heute, ein Jahr nach
den ersten Enthüllungen des abtrünnigen US-Geheimdienstlers über die
Ausspähpraxis der NSA, steht dagegen fest: Snowden hat uns die Augen
geöffnet. Und das Bild, das sich uns bietet, ist dramatisch – in der
Welt der elek