Der Ölpreis kennt scheinbar nur noch eine
Richtung. Um 40 Prozent sind die Notierungen für das schwarze Gold
seit dem Sommer gesunken, ein Ende der Talfahrt nicht in Sicht.
Autofahrer wird es freuen, Benzin ist so preiswert wie lange nicht.
Die Wirtschaftsforscher sehen im billigen Sprit einen Grund für die
Konsumlaune der Verbraucher: Geld, das beim Tanken nicht ausgegeben
wird, landet jetzt im Weihnachtsgeschäft. Was für
Autofahrer und Binnenkonjunktur so erfre
der Zweite akzeptiert fehlende Privatsphäre im Netz
Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer sind online. «Die Schweiz zählt bei der Internet-Verbreitung weltweit zu den Top-Ländern», sagt Prof. Michael Latzer von der Abteilung Medienwandel Innovation des IPMZ der Universität Zürich. Er hat mit seinem Team das «World Internet Project – Switzerland» nach 2011 zum zweiten Mal durchgeführt. Überdurchschnittlich gestiegen ist in den letzte
Netzbetreiber Tennet macht Ernst: Seit Freitag
liegt der förmliche Antrag für die Planung der umstrittenen
Südlink-Stromtrasse auf dem Tisch. Dieser Schritt kommt später als
gedacht, aber nicht unerwartet. Ein Netzausbau ist notwendig, wenn
Deutschland tatsächlich im Jahr 2022 aus der Atomenergie aussteigen
und zudem mit immer weniger Kohle- und Gaskraftwerken auskommen will.
Das gestehen selbst die schärfsten Kritiker der bisherigen
Hauruck-Planung ein. Tenn
Wie schwierig der Umgang mit
Anti-Islam-Protesten wie »Pegida« ist, macht die Reaktion von
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) deutlich. Kürzlich hielt
er sie noch für eine »Unverschämtheit«. Jetzt wirbt er um Verständnis
für besorgte demonstrierende Bürger. Dieser Widerspruch zeigt: Eine
schlichte Kategorisierung der Protestierenden funktioniert nicht.
Instrumentalisiert eine Horde Rechter besorgte Bürger? Oder ist e
Vor ein paar Monaten sagte Barack Obama, der
Charakter der Vereinigten Staaten werde nicht daran gemessen, "wie
wir handeln, wenn die Dinge einfach sind, sondern wenn die Dinge
schwierig sind". Nun sind die Dinge schwierig, doch Obama riskierte
einen gewaltigen Konflikt, stellte er die Täter und ihre Auftraggeber
vor Gericht. Der Präsident wird die Risiken abwägen müssen. Lässt er
sich von seinen Ängsten treiben, dann werden sämtliche passiven un
750 000 Euro Verlust im Jahr – das ist für ein
Wirtschaftsunternehmen wie die Deutsche Bahn nicht hinnehmbar. Die
Bahn müsste investieren in eine Strecke, die gerade mal 40 bis 60
Leute pro Tag fahren. Ohne Halt von Hamburg nach Breslau – das ist
Luxus. Nur nicht im Fernzug Wawel, der es hinter der polnischen
Grenze kilometerweit nicht über 40 Stundenkilometer schafft, an dem –
wenn man den regelmäßigen Passagieren Glauben schenken darf – ständig
irgen
Wenn es einen guten Zeitpunkt gäbe, Barack Obama
den Friedensnobelpreis abzuerkennen – dann jetzt. Was der
amerikanische Präsident nach der in seinen widerwärtigen Details
sprachlos machenden Offenlegung des CIA-Folterskandals aufführt, ist
nicht nur hasenfüßig. Sondern einer Führungsnation, die anderen
Ländern regelmäßig von hoher Warte aus die Leviten liest, schlicht
unwürdig. Mehr als lauwarme Verurteilungen der Verhörpraktike