Nach langem Zaudern steht die Türkei jetzt
bereit, notfalls auch militärisch in Syrien gegen die IS-Extremisten
vorzugehen. Dieser Notfall könnte schnell eintreten, denn die
Radikalen scheinen sich allein von der Drohung einer türkischen
Intervention nicht davon abhalten zu lassen, die syrisch-kurdische
Grenzstadt Kobane zu stürmen. Jetzt richtet sich die letzte Hoffnung
der unterlegenen kurdischen Verteidiger auf den Einsatz türkischer
Truppen, um ein Massak
Kaum mehren sich die Zeichen des
Konjunkturabschwungs, häufen sich die Rufe nach staatlicher
Investitionsförderung oder anderen Instrumenten der
Konjunkturpolitik. Bei den Sozialdemokraten denkt man beispielsweise
an die steuerliche Förderung von Investitionen in die
Energieeffizienz oder etwa daran, den Prozentsatz für die degressive
jährliche Abschreibung von Firmeninvestitionen zu erhöhen. Solchen
Reflexen sollte die Koalition jedoch bis auf Weiteres wider
Der NRW-Flüchtlingsskandal ist der Kanzlerin
nicht entgangenen. Wissend, wie die Bilder von brutalen Wachleuten
das Image vom bösen Deutschen fördern, verurteilte sie selbst bei der
Einheitsfeier die "abstoßenden Angriffe". Auch Ministerpräsidentin
Kraft fand klare Worte. Nun müssen Taten folgen. Mit dem Rücktritt
des NRW-Innenministers, den die müde Opposition aus CDU und FDP
reflexhaft fordert, wäre nichts gewonnen. Not tut ehrlicher
Auf die Frage, warum es dem Kaufhof wirtschaftlich
besser geht als Karstadt, gab es in der Vergangenheit immer dieselbe
Antwort: Die personelle Kontinuität an der Spitze des Kölner
Warenhauskonzern sei einer der wichtigen Gründe.
Dieses Argument fällt nun weg. Nach über 20 Jahren gibt Lovro
Mandac den Chefsessel auf und wechselt in den Aufsichtsrat. Der
64-jährige Routinier wird durch den 38-jährigen Olivier Van den
Bossche ersetzt, der bislang das Be
Bahnkunden in Deutschland stehen vor einer schweren Woche. Die
Lokführer haben mit überwältigender Mehrheit für einen Streik
gestimmt, und GDL-Chef Claus Weselsky donnert in ziemlich überdrehter
Kriegsrhetorik, man werde "durchstreiken bis zum Ende". Nun ist es
das gute Recht jeder Gewerkschaft, ihre Forderungen mit Nachdruck zu
vertreten – selbst wenn Hunderttausende Pendler von Montag an
fluchend im Stau stehen werden. Nicht umsons
Die türkische Regierung kann jetzt Militäreinsätze
in Syrien und im Irak veranlassen und verbündeten Streitkräften die
Nutzung türkischer Militärbasen ermöglichen. Zieht Präsident Erdogan,
der in Ankara das erste und das letzte Wort hat, jetzt also gegen die
Mörderbande des so genannten "Islamischen Staats" in den Krieg? Oder
geht es ihm in erster Linie darum, eine Autonomiezone der syrischen
Kurden an der Grenze zur Türkei zu
1404 streunende Katzen sind im Jagdjahr 2013/2014
allein im Regierungsbezirk Düsseldorf von Jägern abgeschossen oder
tot aufgefunden worden. Das geht aus Angaben der Unteren Jagdbehörden
hervor. Allein im Kreis Kleve waren es zum Beispiel 654 Tiere, im
Kreis Wesel 459, in Duisburg 21, in Düsseldorf acht, in Krefeld vier
und in Essen drei. In Oberhausen und Mülheim wurden keine getöteten
Samtpfoten registriert.
Zwar hat der türkische Regierungschef Ahmet
Davutoglu den Kurden im belagerten Kobane Hilfe gegen die Islamisten
zugesichert. Doch es sollte schnell geklärt werden, wie die Hilfe
aussehen soll. Was bedeutet die Intervention für die Autonomie der
syrischen Kurden und die Friedensgespräche mit der Kurdenguerilla PKK
in der Türkei? Falls Davutoglu die Verteidigung Kobanes gemeinsam mit
den syrischen Kurden organisieren will, wäre das ein epochaler
Schritt für
Ursprünglich wollte Halle in dem teuer errichteten
Gewerbepark vor allem Industriefirmen mit hoch bezahlten
Arbeitsplätzen ansiedeln. Doch da in den letzten Jahren nur wenige
Investoren gefunden wurden, geht man andere Wege. Die
Landesregierung wird nicht müde, immer wieder die Bedeutung der
Innenstädte und deren Händler zu betonen. Online-Versandhändler
sollen künftig wohl keine Förderung mehr bekommen. Doch die
Ansiedlung des Internetriesen Ebay
Manche machen es sich an dieser Stelle leicht und
verweisen auf die Mentalität des Sachsen-Anhalters – "Nicht
gemeckert ist schon genug gelobt." Nun ja, das wird auch den
Berlinern vorgehalten und kann deshalb wohl kein Argument sein. Viel
überzeugender ist, dass die Sachsen-Anhalter sehr, sehr vorsichtig
geworden sind. Als mit der Deutschen Einheit die blühenden
Landschaften kommen sollten, war die Vorfreude groß. Doch für viele
hieß das hier