Die Krise um die Krim könnte am Ende zu einer
Chance für die Europäische Union werden, mit einer gemeinsamen Außen-
und Sicherheitspolitik endlich voranzukommen. Denn der
Ukraine-Konflikt zeigt: Frieden in Europa ist keine
Selbstverständlichkeit. Und die EU muss sich so aufstellen, dass sie
ihn wirksam verteidigen kann.
Es ist nicht nur die Entscheidung an sich, es ist
auch die Art und Weise, in der Recep Tayyip Erdogan sie kommuniziert.
Der türkische Ministerpräsident hat im Handstreich den
Internet-Nachrichtendienst Twitter abstellen lassen, weil dort
Meldungen kursieren, die seine Regierung kurz vor den Kommunalwahlen
in ein schlechtes Licht rücken. Willkommen in der Antike: Lasst uns
doch einfach den Überbringer der schlechten Nachrichten exekutieren.
Die Sprache, in der Erdogan se
Runder Tisch zu einem höchst unrunden Thema: Die
Frage nach gesellschaftlichem Konsens zum G8-Abitur ist wenigstens
ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Immer früher
eingeschulte Kinder legen als Teenager ein Turbo-Abitur ab. Um dann
ein Turbo-Studium anzuschließen und als 23-Jährige dem Arbeitsmarkt
bereits als Führungskräfte mit Lebenserfahrung und Rückgrat zur
Verfügung zu stehen? Wohl kaum. Die gesellschaftliche Realität hat
diese
Die Union will die Mitwirkungsrechte des
Bundestags bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr in einzelnen Fällen
begrenzen, um eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik Europas
zu erleichtern. Dazu wurde eine Kommission installiert, die über die
künftige Parlamentsbeteiligung berät. Die SPD will zwar gerne darüber
reden, aber möglichst nichts ändern. Dass die Linke die Mitarbeit
verweigert, war zu erwarten. Die Verweigerung der Grünen aber
Recep Tayyip Erdogan ist zweifellos ein Mann
mit außerordentlichen Fähigkeiten. Der türkische Ministerpräsident
beherrscht die Klaviatur des Machtpolitikers wie wenige. Alle
Proteststürme im Inland hat er überstanden, alle Mahnungen und
Warnungen aus dem Ausland konnte er folgenlos in den Wind schlagen.
Gescheitert ist er dennoch. Denn konservativer Islam und
großtürkischer Nationalismus passen auf Dauer nicht zu einer
Gesellschaft, deren Ziel erk
Ximen engagiert Investor Relations-Firma in Europa
VANCOUVER, British Columbia, 21. März 2014 — Ximen Mining Corp. (XIM.V) (das „Unternehmen“ oder „Ximen“) ist erfreut bekanntzugeben, dass es die Star Finance GmbH, eine Investor Relations-Firma mit Sitz in der Schweiz („Star Finance“), als europäischen Berater des Unternehmens im Bereich Investor Relations verpflichtet hat.
G 8 oder G 9? 12 oder 13 Schuljahre bis zum
Abitur? Endlich gibt es mal wieder ein bildungspolitisches Thema,
über das herzhaft gestritten werden darf. Jeder will mitreden, auch
die, deren Abitur Jahrzehnte zurückliegt, oder jene, die über
vermeintlichen Leistungsstress reden wie der Blinde von der Farbe.
Angesichts der Gefahr, eine ausufernde, plebiszitäre Debatte über die
Köpfe der wirklich Betroffenen hinweg zu führen, sollten jene das
entscheidende Wo
Eigentlich ist ja alles gesagt. Hart geißeln
Kanzlerin und EU die Handlungen des Potentaten, verhängen Sanktionen,
sperren Konten und stellen jegliche militärische Kooperation ein.
Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung von Minderheiten
werden durch die westliche Wertegemeinschaft nicht hingenommen.
Eigentlich. Da sich diese Worte aber nicht gegen die Türkei und deren
Diktatoren-Präsident Erdogan richten, sind sie weitgehend wertlos.
Denn das Eindres
Eine Umfrage des Instituts Allensbach brachte
jüngst Erstaunliches ans Tageslicht: Nach Jahrzehnten einer sich
beschleunigenden Politikverdrossenheit wächst das Ansehen staatlicher
Institutionen und Organe inzwischen wieder. Sogar von einer
Trendwende war die Rede. 39 Prozent der Bürger haben wieder eine gute
bis sehr gute Meinung von der Bundesregierung und dem Bundestag. Das
ist immerhin der höchste Wert seit 20 Jahren. Und nur noch 14 Prozent
der Deutschen sind mit der
Janet Yellen, die neue Chefin der amerikanischen
Notenbank Federal Reserve, hat am Mittwochabend gleich bei ihrer
ersten Pressekonferenz nach einer geldpolitischen Sitzung der Fed die
Erfahrung gemacht, dass öffentliche Auftritte dem Durchschreiten
eines Minenfeldes gleichen: Eine wohl etwas unbedachte – weil für
eine Notenbankerin zu konkrete – Äußerung hat deutliche Reaktionen an
den Finanzmärkten ausgelöst. Rund um den Globus gingen die
Aktienmärkte in