Europa steht mit dem Rücken zur Wand.
Ambitioniert sollte das Modell von Demokratie und Marktwirtschaft
nach Osten exportiert werden – bestenfalls ahnend, dass man sich in
eine Falle begeben würde. Denn je näher man dem Einflussbereich
Moskaus kam, umso größer musste das Risiko sein, zum Opfer der
eigenen Abhängigkeit von Russlands gewaltigen Energiereserven zu
werden. Jetzt ist es so weit: Die Angst vor einem Griff Putins zum
Öl- oder Gas-Hahn beeinflu
Gut zwei Jahre ist es her, dass der damalige
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) mal wieder einen Vorstoß
unternahm, der Türkei in die EU zu helfen. Das Land habe im
vergangenen Jahrzehnt eine »atemberaubende Erfolgsgeschichte«
geschrieben, sagte Westerwelle 2012, zu lange schon träten die
Beitrittsgespräche auf der Stelle. Schon damals meinten viele, der
Liberale liege falsch, spätestens jetzt ist das Gewissheit geworden.
Mit seiner Anweisun
Es ist ganz einfach eine Sache der Erfahrung.
Eltern, Jugendliche und Lehrer können nach neun Jahren Schulalltag
mit G 8 ganz genau einschätzen, dass es beim so genannten
Turbo-Abitur hakt. Viele Familien können bei Geschwisterkindern
vergleichen und erkennen, dass die G 8-Schüler unter höherem Druck
stehen als die G 9-Schüler. In Niedersachsen hat die rot-grüne
Landesregierung entschieden, zur gymnasialen Schulzeit von neun
Jahren zurückzukehren. D
Am 20.03.2014 fand zum achten Mal der Wirtschaftstag der Landkreise Leipziger Land und Altenburger Land statt. Im Rahmen der Veranstaltung kamen Unternehmen miteinander sowie mit Politikern ins Gespräch. Gleichzeitig fanden die Teilnehmer eine geeignete Plattform für wirtschaftliches Netzwerken und zur Vorstellung der eigenen Produkte.
Für die Kritiker Recep Tayyip Erdogans und
seines autoritären Regierungsstil sind die sozialen Netzwerke eine
wichtige Kommunikationsplattform. Nun versucht der Regierungschef
nach Art eines Autokraten den freien Informationsfluss rigoros zu
unterdrücken. Doch was ein Befreiungsschlag sein soll, könnte sich
für Erdogan zum politischen Bumerang entwickeln. Zum einen wird die
Zahl seiner Gegner noch größer werden, die sich offen gegen den
Premier stellen.
Es ist erstaunlich, wie wortgetreu sich die EU
Angela Merkels eher abwartende Haltung gegenüber dem russischen
Präsidenten Wladimir Putin und weiteren Sanktionsschritten zu eigen
gemacht hat. Das Duell, von dem die nähere Zukunft dieses Kontinents
abhängt, heißt nun Merkel gegen Putin.
Die Kanzlerin hat sich auf eine lange Auseinandersetzung
eingestellt und will nicht zu Beginn das wenige Pulver verschießen,
das den Europäern zur Verfügung steh
Mit dem Verbot des Kurznachrichtendienstes
Twitter hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan
einen politischen Offenbarungseid geleistet. Es zeigt, dass der
60-jährige nicht mehr weiß, wie er sich vor den anhaltenden
Korruptionsvorwürfen retten kann. Statt Stärke zu zeigen, wie er es
eigentlich vorhatte, steht Erdogan als dünnhäutiger Autokrat da, der
von der Macht des Internets und dem Selbstbewusstsein der eigenen
Bevölkerung
Die jüngste WDR-Umfrage gibt zu denken: Zwei
Drittel der befragten NRW-Bürger sind für die Abkehr vom
Turbo-Abitur. Gerade die Eltern von Gymnasiasten werden ihre Gründe
haben: Ihre Kinder stehen unter einem enormen Leistungsdruck. Das
schlägt aufs Gemüt und nervt gewaltig. Kein Wunder, dass sich in den
Ländern mit G 8-Abitur längst eine Gegenbewegung gebildet hat.
Niedersachsen macht bereits einen Rückzieher. Ist das auch in NRW
denkbar? Die g
Europa weitet Einreiseverbote und Kontosperren
auf Wladimir Putins Vertraute aus und bereitet Wirtschaftssanktionen
vor. Putin bekommt eine letzte Frist. Und obwohl er gestern die
Aufnahme der Krim in die russische Föderation besiegelte und
Antworten auf die Sanktionen ankündigte, scheint Europas Strategie
aus Druck und Dialog nicht ohne Wirkung zu bleiben. Putin ließ
nämlich auch erklären, Russland wolle die Zusammenarbeit mit der
Europäischen Union und den
Drei Jahre nach der Aussetzung der Wehrpflicht
wünscht sich mehr als jeder dritte Deutsche (38 Prozent) eine
Rückkehr zu der Pflicht, in der Bundeswehr zu dienen. Das ergab eine
bundesweite Umfrage der Thüringischen Landeszeitung (TLZ,
Samstagsausgabe) zur Außen- und Sicherheitspolitik. 46 Prozent der
Befragten lehnen demnach eine Wiedereinführung ab. Gespalten sind die
Bürger auch in der Frage, ob es ein Fehler war, die Wehrpflicht
auszusetzen. 39 Prozent de