Westdeutsche Zeitung: Das Krim-Referendum war eine Wahl ohne Alternative – Die Angst vor einem neuen Kalten Krieg Ein Kommentar von Anja Clemens-Smicek

Die Zukunft der Krim hat begonnen, und sie ist
russisch. Nichts anderes war zu erwarten nach einer Wahl ohne
Alternative. Das Ergebnis dieser völkerrechtswidrigen Annexion ist
eine Katastrophe – für die Ukraine, die wegen ihres Wunsches nach
Anbindung an Europa zum Spielball eines globalen Kräftemessens
geworden ist. Für die EU, aber auch für Russland selbst. Denn jetzt
droht ein neuer Kalter Krieg – das Letzte, was die internationale
Staatengemeinschaft angesicht

Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Ukraine

Es geht darum, beim Namen zu nennen, was Putin,
seine Paramilitärs und die politischen Marionetten in Simferopol
derzeit auf der Krim veranstalten. Sie rauben der Ukraine einen
wichtigen Teil ihres Staatsgebietes. Es gibt dafür keine
Rechtfertigung. Deshalb darf es in Brüssel und Washington in der
Sanktionsfrage auch keine faulen Kompromisse geben. Es ist höchste
Zeit, dass der Westen gegen jene mobil macht, die das Elend in
Russland und im postsowjetischen Raum zu ver

neues deutschland: Sieger und Verlierer. Kommentar zum Referendum auf der Krim

Die Bürger der Krim haben abgestimmt. Die Mehrheit
hat gewonnen, die Minderheit wäre damit Verlierer. Davon gibt es aber
mehrere. Denn mögen seine Anhänger die Sicherung der Krim als Triumph
feiern, hat Präsident Putin doch nur einen erzwungenen Rückzug
vollzogen. Russland verliert die Ukraine an den Westen und wird
international ziemlich einsam. Noch mehr solche Siege kann der Kreml
nicht wollen. Wenn die Ukraine hilflos eine geschenkte Halbinsel
wieder verlie

Mitteldeutsche Zeitung: zu Krim-Referendum

Verzweifelt versuchen die Machthaber im Kreml,
ein vom Westen geprägtes Raster zu finden, in das die Annexion der
Krim hineinpasst. Dabei sind die Vergleiche absurd. Weder tobt am
Schwarzen Meer ein Bürgerkrieg wie in Ex-Jugoslawien, noch hat die
Ukraine die Halbinsel besetzt wie einst die Argentinier die
Falkland-Inseln. Das hastig anberaumte Referendum war auch keine
demokratische Volksabstimmung wie damals im Saarland, sondern eine
Farce. Die Bürger der Krim hatte

Mitteldeutsche Zeitung: zur Buchmesse

Literarisch bot Leipzig 2014 eine eher bescheidene,
aber gewerblich eine gute Messe. Erstmals ist der Umsatz der
Internet-Buchhändler um zwei Prozent zurückgegangen. Die
klassische Konkurrenz atmet durch. Und lernt. Immer mehr kundige
Händler alter Schule setzen auf einen eigenen Online-Vertrieb. Eine
Service, der Kunden bindet.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu Mindestlohn

Nicht jeder Einwand ist als Lobby-Geschrei von der
Hand zu weisen. So wäre es etwa absurd, wenn ein Jugendlicher durch
den Mindestlohn motiviert würde, als Spülhilfe im Restaurant zu
jobben, statt die schlechter bezahlte Koch-Lehre anzufangen. Ganze
Branchen oder alle Mini-Jobber wird Nahles nicht ausnehmen können.
Aber um passgenaue Lösungen muss sie sich bemühen. Die
Gewerkschaften können laut Radikallösungen fordern. Wenn das
Experiment &quot

Berliner Zeitung: Zum Flüchtlingscamp am Berliner Oranienplatz:

Eine spektakuläre Räumung wäre die schlechteste
Alternative. Bereits jetzt ist der Oranienplatz eine symbolisch
umkämpfte Zone, wie die gestrige Demonstration der
rechtspopulistischen Initiative Pro Deutschland auf ärgerliche Weise
zeigt. Eine weitere Eskalation ist nicht auszuschließen, schließlich
ist der 1. Mai nicht mehr weit. Es bedarf endlich einer
belastbaren politischen Lösung. Das ist nicht nur im Interesse der
Flüchtlinge,

Rheingas-Kunden: Leistungen des Unternehmens sind ausgesprochen fair

Rheingas-Kunden: Leistungen des Unternehmens sind ausgesprochen fair

Befragung der Fairness-Stiftung ermittelt hohe Kundenzufriedenheit – Qualität und Betreuung vor Ort wird von 86 Prozent als fair bezeichnet

Brühl. – Die Rheingas-Gruppe wird laut einer repräsentativen Kundenbefragung der gemeinnützigen Fairness-Stiftung positiv bewertet. 79,8 Prozent der Befragten bezeichneten die Leistungen und Angebote von Rheingas alles in allem als "sehr fair", "fair" oder "eher fair". Damit hat das bundesweit tätige Un