Die Bahn will im Rahmen ihrer
Pünktlichkeits-Offensive bis 2019 knapp drei Milliarden Euro in NRW
investieren. "Wir nehmen allein in diesem Jahr rund 600 Millionen
Euro in die Hand, um unsere Infrastruktur in NRW auszubauen", sagte
Bahn-Chef Rüdiger Grube im Gespräch mit der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Das Geld fließt
aus dem Etat des 28 Milliarden Euro schweren Infrastruktur-Projektes,
das Grube in der verg
Im Streit um die Zukunft der
WestLB-Kunstsammlung begrüßt die Staatsministerin für Kultur, Monika
Grütters (CDU), das Einlenken der NRW-Landesregierung. "Es ist ein
positives Signal aus NRW, das zeigt, dass die öffentliche Debatte
ihre Wirkung nicht verfehlt", sagte Grütters im Interview mit der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Die
Sammlung gehört über die WestLB-Nachfolgerin Portigon indirekt
Der Wirtschaftsweise Christoph Schmidt hält den
Billionen-schweren Anleihe-Kauf der EZB für überflüssig. "Momentan
sehe ich keine Notwendigkeit für diesen Schritt", sagte er der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Im
Gegenteil: "Je mehr sich die Notenbank engagiert und damit die
Refinanzierungskosten für Staaten drückt, desto größer ist die
Gefahr, dass Länder wie Frankreich und It
In den USA und bei den Briten haben die
Anleihekäufe ihren Zweck erfüllt. Aber die Eurozone ist anders: 19
Staaten mit unterschiedlich hohen Schulden, 19 mehr oder weniger
reformwillige Regierungen, 19 politische Kulturen, 19 Bankensysteme.
Spätestens jetzt muss jedem klar sein: Weiteren Handlungsspielraum
hat die EZB nicht. Der Leitzins liegt nahe null, für Bankeinlagen
kassiert sie Strafzinsen, die Banken schwimmen im Geld. Erst wenn
Firmen und Verbraucher in d
In der Debatte um Mario Draghis Shopping-Tour auf
den Anleihemärkten stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: Darf der das?
Und: Bringt es was? Im deutschen Finanz-Establishment lautet die
Antwort in beiden Punkten überwiegend: Nein. Die Kritik gilt indes
mehr dem Schutz des eigenen Wohlstands vor Ansteckung als der Sorge
um das kränkelnde Gesamtsystem. Die Gegner werfen der EZB unzulässige
Staatsfinanzierung vor, Draghi beharrt darauf, die Maßnahme bleibe im
Rahmen des
60 Milliarden Euro – eine sechs mit zehn Nullen. So
viel Geld will EZB-Chef Mario Draghi in den europäischen
Wirtschaftskreislauf pumpen, um der Krise in der Eurozone zu
begegnen. Und das jeden Monat – bis September 2016. Mehr als 1,1
Billionen Euro stehen ab März für den Kauf von Staats- und
Unternehmensanleihen bereit. Reicht die Summe nicht aus, um die
Wirtschaft der Eurozone in Fahrt zu bringen, könnten sogar noch mehr
Mittel fließen, heißt es. Doch wird
Fazit: Die EZB in der Zwickmühle musste zwar
irgendwie handeln. Mit ihrem neuen Programm steigt aber das Risiko
für Preisblasen auf den Immobilien- und Wertpapiermärkten. Vor allem:
Der Reformeifer wird in den Südländern erlahmen. "Die EZB wird–s
schon richten", mag so mancher Staatenlenker denken. Die teure
Rechnung kommt später, übrigens auch für die Sozialkassen. Dadurch,
dass die EZB die Geldschleusen noch mehr öffnet, wird die pri
Man sollte mit Euphemismen oder blumigen Vergleichen
vorsichtig sein. Aber der Begriff Lebensader trifft die Bedeutung der
Sauerlandlinie für die Region Südwestfalen ziemlich genau. Wo sie
entlangführt, blühen Handel und Gewerbe, steigen Immobilienpreise und
Lebensqualität. Das war zu Planungsbeginn Anfang der sechziger Jahre
so noch gar nicht absehbar. Der sechsspurige Ausbau und die
Erneuerung der Brücken sind Voraussetzung für die Weiterentwicklung
der R