Die Geschichte lehrt, dass die beste Waffe gegen
Extremismus und Terror immer noch der Ausbau von Demokratie,
Rechtsstaat, sozialem Fortschritt und wirtschaftlichem Wohlstand ist.
Auf diesem hürdenreichen Weg muss die Europäische Union das
tunesische Volk tatkräftig unterstützen. Denn ein Scheitern des
tunesischen Demokratieexperiments wäre ein verhängnisvolles Signal,
mit dem die Hoffnung des arabischen Frühlings in der islamischen wie
der westlichen Welt
Der Blick auf die kenianische Küste war
atemberaubend: Sandstrände, hohe Palmen und kristallklares Wasser
über Hunderte von Kilometern. Doch es gab einen Riss in der
Fototapete. In der Großstadt Mombasa, nur rund zehn Kilometer von der
Urlaubs-Idylle entfernt, war eine deutsche Touristin auf offener
Straße erschossen worden. Die örtliche Polizei sprach von einem
"gewöhnlichen Gewaltverbrechen". Das Auswärtige Amt in Berlin riet im
Anschlus
Eines muss man der neuen griechischen Regierung
lassen: Den Kampf um die Öffentlichkeit hat sie für sich entschieden.
Ministerpräsident Tsipras und sein eloquenter Finanzminister
Varoufakis brechen zwar ständig Verabredungen. Sie verpacken ihre
mangelnde Glaubwürdigkeit aber so geschickt, dass am Ende die
Geldgeber, allen voran die Deutschen, als die Schuldigen dastehen.
Gerade erst hat Tsipras ein Gesetz durchs Parlament gepeitscht, dass
den Ärmsten zugutekomm
Um ihr Klimaziel zu erreichen, will die
Bundesregierung mit einer neuen Abgabe die Abschaltung alter
Kraftwerke erzwingen, die viel Kohlendioxid ausstoßen. Das hat
durchaus Logik: Am Strommarkt gibt es große Überkapazitäten. Wieso
sollte man ausgerechnet jene Blöcke am Netz lassen, die die
Klimabilanz verderben – und diese Blöcke am besten noch durch
staatlich organisierte Hilfe fördern, wie RWE das will?
CDU-Landes-Chef Laschet sieht in der Abgabe ein
Für dieses Jahr planen die Chinesen das Budget aus dem Jahr 2014 um noch weitere 24 % zu erhöhen. Damit kann State Grid fast 60 Mrd. Euro in den Ausbau der Stromnetze zu investieren.
Ein Teil des griechischen Problems ist das
ausgesprochen seltsame Politikverständnis der neuen Führung sowie ihr
Umgang mit Verträgen und Vereinbarungen. Das zeigte sich nicht
zuletzt bei den Hoffnungen, die auf dem Krisengespräch lagen. Als ob
eine kleine Runde geltende Verträge und Beschlüsse einfach aufheben
könnte.
Tsipras, der offenkundig erwartet hatte, mehr Geld mit nach Hause
nehmen zu können, musste scheitern und erneut die Erfahrung mach
Mit den Bewertungen auf Internetportalen ist das
generell so eine Sache. Oft schwanken die Angaben zwischen himmelhoch
jauchzend bis zu Tode betrübt. Wem soll man glauben, wem nicht?
Nicht selten tauchen auch ähnlich formulierte Lobhudeleien für
unterschiedliche Objekte auf, die natürlich von jeweils anderen
Urhebern stammen – zumindest wenn man die Namen der Bewerter
vergleicht.
Ein Schelm, wer dabei an gekaufte Beurteilungen denkt. Beschwerden
darüber wird es
Nach dem Horroranschlag in Tunis, dem
touristischen und demokratischen Herzen Tunesiens, braucht Europas
Mittelmeer-Nachbar vor allem eins: massive Hilfe und breite
Solidarität. Denn es muss unter allen Umständen verhindert werden,
dass islamistische Fanatiker mit ihrem abscheulichen Massaker die
noch junge Demokratie dieses nordafrikanischen Landes von ihrem
hoffnungsvollen Weg abbringen. Jene Dschihadisten aus dem Umfeld der
Terrormilizen IS und El Kaida, denen ein islamistisc
Seitdem Matthias Zachert, vor neun Monaten bei
Lanxess das Ruder übernommen hat, hat sich viel getan. Der Abbau von
1000 Stellen in der Verwaltung ist implementiert. Im laufenden Turnus
werden dadurch schon 120 Mill. Euro eingespart, weitere 30 Mill. Euro
winken ein Jahr später. Auch die Bilanz hat Lanxess wieder
einigermaßen in Ordnung gebracht – angefangen bei der Kapitalerhöhung
im vergangenen Mai bis hin zum Abbau der Finanzschulden.
Über eines sind sich beim Blick auf Griechenland
hierzulande offenbar alle einig: Bockig sein bei der
Haushaltssanierung und gleichzeitig Forderungen stellen wegen
deutscher Verpflichtungen aus der Nazi-Zeit – das geht gar nicht.
Ganz so einfach ist die Sache indes nicht. Freilich bleibt es eine
politische Dummheit, die beiden Themen so zu verknüpfen, wie
Vertreter der griechischen Regierung das getan haben. Die Bedingungen
für Hilfsgelder sind eine europäische Angelegen