Gewiss, es ist nachvollziehbar, dass Firmen
wissen wollen, gegenüber wem sie in Vorleistung treten. Weniger
logisch ist, dass in die Beurteilung der Kreditwürdigkeit nicht nur
das individuelle Verhalten einbezogen wird, sondern auch Merkmale,
die lediglich auf statistische Wahrscheinlichkeiten hindeuten. Wer
Nachbarn hat, die sich übernehmen, kann auch selbst als weniger
kreditwürdig gelten – das widerspricht eklatant den Belangen des
einzelnen Verbrauchers. Wer dem Da
Der Ost-Gipfel in Riga ist eine Rückkehr zum
Ausgangspunkt. Auf einem Spitzentreffen zum EU-Projekt "Östliche
Partnerschaft" brach im Herbst 2013 die Krise aus, die seither die EU
in Atem hält und die Beziehungen zu Moskau vergiftet. Auf der
Konferenz im litauischen Vilnius weigerte sich damals der ukrainische
Präsident Janukowitsch, das Partnerschaftsabkommen mit der EU zu
unterzeichnen. In Kiew und den prowestlichen Landesteilen formierte
sich Widerstand, die
Das Patientenrechtegesetz von 2013 war eine
überfällige Ergänzung des Gesundheitssystems. Kranke, die falsch
behandelt werden, sollen im Kampf ums Recht gestärkt werden. Die Zahl
der Gutachten wegen Behandlungsfehlern ist aber im ersten Jahr mit
Gesetz nur leicht angestiegen. Kritiker sagen, das liege daran, dass
das Gesetz nicht weit genug reiche. Befürworter sagen, die
Dunkelziffer von Behandlungsfehlern sei gar nicht so hoch. Machen
Ärzte weniger Fehler? Od
Wir stehen mitten in einer digitalen
Revolution. Global, national, regional bis ganz tief ins Lokale. In
einer solchen Zeitenwende ist es richtig, wenn der Ministerpräsident
von Baden-Württemberg nach Kalifornien aufbricht, um sich vor Ort die
Ursachen für und die Treiber hinter diesen dramatischen Umwälzungen
anzuschauen.
Zwar liegen zwischen dem Silicon Valley und Oberschwaben 9400
Kilometer Luftlinie, was aber an der Westküste der USA ausgetüffelt
und e
Das Astana Economic Forum 2015 findet vom 21. bis 22. Mai in
Astana, Kasachstan, statt. Das Hauptthema des Wirtschaftsforums
lautet "Infrastruktur – ein Motor für nachhaltiges
Wirtschaftswachstum".
Der erfolgreiche Schlag eines
US-Spezialkommandos gegen die Nummer zwei des Islamischen Staats Abu
Sayyaf kam wie gerufen. Das Weiße Hause präsentierte die von
Präsident Obama persönlich abgesegnete Kommando-Aktion im Osten
Syriens als weiteren Beleg für die Fortschritte im Kampf gegen den
IS-Terror. In der Rückschau entpuppt sich die PR-Offensive vom
Wochenende als klassisches Ablenkungs-Manöver. Denn während die
Eilmeldungen den Tod Sayyafs verk&
Die jährlichen Statistiken zu Kunstfehlern
sollten kein Anlass zur allgemeinen Stimmungsmache gegen Ärzte sein.
Sie müssen aber, insbesondere für Ärzte, Pflegepersonal und
Klinik-Manager, Anlass zur Selbstvergewisserung sein. Denn die Daten
der Kassen weisen Jahr um Jahr vermeidbare Fehler nach. An zwei
Schrauben lässt sich drehen: Die Kliniken müssen personell so
ausgestattet sein, dass Ärzte und Pfleger die Chance haben, alle
Vorgaben für die
Man kann lange über Vor- und Nachteile, über
Gewinner und Verlierer einer Warenhaus-Fusion diskutieren – unter dem
Strich wäre sie vor allem für Karstadt die beste Lösung. Vom alten
Warenhauskonzern in Essen würde zunächst einmal mehr überleben als
bei dem irrwitzigen Versuch, ein Unternehmen ohne Investitionen zu
sanieren und profitabel zu machen. Insofern handelt René Benko nicht
nur in seinem eigenen, sondern auch im Interesse des Konzerns.
Ja, er macht–s und entlastet die Steuerzahler
schon ab 2016 durch den Abbau der so genannten kalten Progression. So
hat Bundesfinanzminister Schäuble jüngst seinen Kritikern in der
Koalition den Wind aus den Segeln genommen, nun folgt das Gesetz. Ein
geschickter Schachzug, denn nie war der erwünschte Ausgleich der
heimlichen Steuererhöhungen für einen Finanzminister billiger als
heute: Die Inflation ist so niedrig, dass ihn die gerechte Sache nur
etwa 1,4 Milliarde
Schon seit vielen Jahren wird über eine Fusion von
Karstadt und Kaufhof spekuliert. Ein Zusammenschluss der beiden
großen Warenhausketten beflügelte immer wieder die Fantasie
vermögender Geschäftsleute.
Die "Deutsche Warenhaus AG" ist fast schon selbst zu einer Marke
geworden – und unwahrscheinlich ist es nicht, dass irgendwann von
Horten, Hertie, Karstadt und Kaufhof nur noch ein Unternehmen übrig
bleibt. Der Kaufhof-Eigentümer Metro schei