Wenn in einem Bundesland wichtige politische
Kennziffern so schlecht sind wie seit langem in Bremen, können die
Regierenden davon am Wahltag nicht auch noch profitieren. Sie dürfen
es auch nicht, sonst müsste man an der demokratischen
Reaktionsfähigkeit der Weser-Hanseaten zweifeln. "Rot-Grün" hat die
Quittung der zu lange geduldigen Wähler verdient. Vielen der
leistungsbereiten Bremer ist es offenbar doch peinlich, dass ihr
Zwei-Städte-Staat J
Der Witz ist einfach gut: "Probleme mit dem
Kitastreik?" Die junge Mutter winkt ab. "Nein, nein, mein Mann ist
Lokführer." Die Realität sieht anders aus. Einen Tag, nachdem sie mit
Blumen und kleinen Geschenken bedacht wurden, holt die Kita-Mütter
der Ernst des Lebens wieder ein. Wohin mit den Kleinen, wenn die
Betreuer in der Kindertagesstätte streiken? Manchmal kann Oma helfen,
ab und an springt eine Nachbarin ein, seltener bieten Firmen
Mutter-und-
Den 70. Jahrestag nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs hat die Regierung der Ukraine zum Anlass genommen, den
West-Kurs des Landes zu untermauern. Erstmals in der Geschichte der
unabhängigen Ukraine wurde nicht der Sieg über Hitler-Deutschland
gefeiert, sondern der Millionen Opfer gedacht, die der Krieg
zwischen1939 bis 1945 gefordert hat. Präsident Petro Poroschenko
setzte sich auch optisch von den früheren Feiern ab. Anstelle roter
Fahnen oder gar des orange-schwarze
Eigentlich ist alles wie immer: Die Lokführer
stellen wieder einen Rekord in Sachen Arbeitskampfdauer auf, Reisende
sind genervt, die Bahn schiebt den Schwarzen Peter Claus Weselsky zu,
Fernbusunternehmen und Autovermieter freuen sich über eine plötzliche
Auslastung. Doch ein Ende des Tarifstreits scheint noch immer nicht
in Sicht zu sein. Was ist dieses Mal anders? Das Tarifeinheitsgesetz,
das in seiner jetzigen Form grob verfassungswidrig ist, rückt immer
näher. Und
Auch wenn es in den Medien still geworden ist um
den Krisenherd Balkan, die vermeintliche Ruhe trügt. Im Grenzgebiet
Kosovo, Mazedonien und Serbien schlummert nach wie vor ein ungeheuer
großes Konfliktpotenzial, das erst jetzt wieder blutig eskaliert ist.
Viele Tote und Verwundete sind die Bilanz einer gewalttätigen
Auseinandersetzung in Kumanovo, der drittgrößten Stadt Mazedoniens,
in der vor allem die albanische Minderheit ihre Heimat gefunden hat.
Bereits 2001
Beim Sortieren der neuesten Erkenntnisse und
Enthüllungen dieses Wochenendes gerät man ins Grübeln darüber, was
nun skandalöser ist – das selbstherrliche und unkontrollierbare (wenn
auch nicht wirklich überraschende) Verhalten des amerikanischen
Geheimdienstes oder die Untätigkeit der Bundesregierung, die von
diesen Vorgängen früh Kenntnis hatte und sie weder stoppte, noch die
Öffentlichkeit darüber informierte. Im schlimmsten Fall wurd
27 Millionen Opfer, davon sieben Millionen
Zivilisten – kein Land hatte im 2. Weltkrieg so viele Tote zu
beklagen wie die Sowjetunion. Kanzlerin Merkel hat sich gestern in
Moskau vor ihnen verneigt.
Vor fünf Jahren war sie noch zur 9. Mai-Parade gekommen, doch der
Ostukraine-Konflikt hat das unmöglich gemacht. Die Lücken auf der
Ehrentribüne wurden mit Diktatoren gestopft, die, wie praktisch,
gleich das Angebot der russischen Rüstungsindustrie sichten konnten.
Der A400M sollte alles können. Und jetzt kann er
erst mal nichts. Andererseits ist das Hin und Her nicht die Ausnahme,
sondern die Regel. Ähnliche Probleme gab und gibt es bei der Drohne
Euro-Hawk und dem Sturmgewehr G36. Der Rüstungssektor ist kein Sektor
wie jeder andere. Hier produzieren einige wenige teils überforderte
Unternehmen in enger Abstimmung mit solventen Bestellerstaaten
High-Tech-Ware. Es gibt viel Filz und kaum Wettbewerb. Das wiederum
ist in diesem besond
Anlässlich der Feiern zu "50 Jahre
deutsch-israelische Beziehungen" hat der israelische Staatspräsident
Reuven Rivlin in einem exklusiven TV-Interview mit dem
ZDF-Morgenmagazin betont: "Die Beziehungen heute zwischen Israel und
Deutschland sind keine Entschädigung für den Holocaust. Der Holocaust
wird immer ein Trauma bleiben."
Rivlin weiter: "Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland,
zur Regierung und zur deutschen Kanzlerin basieren
Die Grippewelle der jetzt abgelaufenen Saison
2014/2015 hat in Nordrhein-Westfalen 44 Todesopfer gefordert. Die
Behörden registrierten landesweit mehr als 4200 Erkrankungen. Das
teilte das Landeszentrum Gesundheit auf Nachfrage der Neue Ruhr/Neue
Rhein Zeitung (NRZ, Montagausgabe) mit. Vor allem aus dem
westfälischen Raum waren zuletzt noch sporadisch Grippe-Fälle bekannt
geworden. Klar ist: Die aktuelle Grippesaison war deutlich stärker
als die des Vorjahres. Knapp 300