Stuttgarter Nachrichten: zu Flüchtlingen

Deutschland legt zu Recht Wert darauf, dass die
Aufnahme von Flüchtlingen nicht dem Zufall überlassen wird oder den
wenigen Ländern, die sich überhaupt um sie kümmern. Denn für ein
Mindestmaß an Ordnung ist es notwendig, diesen Fingerabdrücke
abzunehmen und sie zu registrieren – nur dann lässt sich feststellen,
ob der Betreffende schon einmal irgendwo einen Antrag gestellt hat
und zurückgeschickt werden kann. Doch wer auf Länder wie It

Rheinische Post: Kommentar / Sicherheit geht vor = Von Detlev Hüwel

Der Unfall, der sich am Wochenende im
sauerländischen Marsberg ereignete, ist überaus tragisch. Was eine
fröhliche Feier in bewährter Schützen-Tradition hätte werden sollen,
endete gleich zum Auftakt jäh auf blutige Weise. Kanonenteile töteten
einen Menschen, den Schützenkönig. Die Gemeinde steht unter Schock.
Der traurige Vorgang wirft eine Reihe von Fragen auf: Sind die
Kanonen falsch bedient worden? Hatte der Kanonier ausreichend
Erfahru

Weser-Kurier:Über die Probleme der EU schreibt Moritz Döbler:

Die europäische Idee, die über Jahrzehnte die
deutsche, aber auch die französische und die italienische Politik
bestimmt hat, stößt an ihre Grenzen. Vordergründig geht es um
Griechenland und die Frage, wie dieses abgewirtschaftete, bankrotte,
von Korruption und Staatsversagen geprägte Land eine gute Zukunft
findet. Dabei ist die Dimension des Problems überschaubar:
Griechenland verfügt über weniger Wirtschaftskraft als Niedersachsen,
und s

Lausitzer Rundschau: Dringender Handlungsbedarf Bundespolizei von Flüchtlingsansturm überfordert

Wenn von Überforderung im Zusammenhang mit den
wachsenden Flüchtlingsströmen die Rede ist, dann geht es in aller
Regel um die Städte und Gemeinden. Sie fühlen sich von der "Großen
Politik" im Stich gelassen. Nicht minder beunruhigend ist nun diese
Nachricht vom Wochenende: Auch die Bundespolizei ist hoffnungslos
überfordert. Durch den starken Flüchtlingsandrang können die Beamten
längst nicht mehr die Fingerabdrücke von alle

Neue Westfälische (Bielefeld): Kassen sollen künstliche Befruchtung bezahlen¶ Ein Weg für alle¶ MARTIN FRÖHLICH¶

Die SPD macht in Sachen künstliche Befruchtung
Druck. Für alle Paare soll diese künftig von den Krankenkassen
bezahlt werden. Es wäre eine Rückkehr zur alten Regelung. Bis 2004
zahlten die Kassen den kompletten Betrag, seither nur die Hälfte und
nur bei den ersten drei Versuchen. Der Vorstoß macht Sinn. Nicht nur,
weil es sich um ein medizinisches Problem handelt und Krankenkassen
schon deshalb zuständig sind, wie Gesundheitsexperte Karl Lauterbach

Märkische Oderzeitung: Die Märkische Oderzeitung kommentiert die Umfragewerte der AfD:

Bisher ist es der Partei gelungen, zwei
sehr unterschiedliche Wählergruppen auf sich zu vereinen: den
wirtschaftsnahen Lucke-Flügel, der sich zwar gegen den Euro stemmt,
sich ansonsten aber international gibt. Und die Deutschnationalen um
Petry und Gauland, denen nicht nur der Euro, sondern vieles andere
Ausländische ein Graus ist. Luckes Abgang hat gezeigt: Es passt nicht
zusammen, was nicht zusammengehört. Nun will der davongejagte
AfD-Gründer offenbar eine neue

Schwäbische Zeitung: Zur Griechenland-Krise: Und sie wissen, was sie tun

Wolfgang Schäuble eignet sich gut zum Buhmann.
Weil er sehr deutsch streng sein kann, schulmeisterlich, bisweilen
arrogant und verletzend. Kein Wunder also, dass sein Vorschlag eines
Grexits auf Zeit, – der sich im Detail durchaus interessant liest –
sogleich die Linke, die Grünen und Syriza schäumen lässt. Solange man
auf Schäuble und einige Osteuropäer zeigen kann, denen Griechenlands
Reformen nicht weit genug gehen, muss man sich nicht mit den
Vorschlä

Südwest Presse: KOMMENTAR · GRIECHENLAND

Politischer Wille

Ganz gleich, zu welchem Ergebnis die Staats- und Regierungschefs
in der vergangenen Nacht gekommen sind (oder auch nicht): Dieses
Wochenende hat bewiesen, dass Europa mehr ist, mehr sein muss als
eine riesige Freihandelszone mit teilweise gemeinsamer Währung,
unterworfen dem Ziel größtmöglichen ökonomischen Wohlstands. Obwohl
zum Teil nationalistische Ressentiments in widerwärtiger Form wieder
aufleben, zeigt das verzweifelte Ringen um e