Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Obamas Alaskareise: Mehr als starke Bilder, von Thomas Spang

Die Alaska-Reise Barack Obamas ist das
Ausrufezeichen hinter einem Sommer, in dem er beim Kampf gegen den
Klimawandel in die Offensive ging. In Las Vegas warf er das Gewicht
der Präsidentschaft hinter den Ausbau der Solar-Energie. In New
Orleans warnte er am zehnten Jahrestag von Hurrikan Katrina vor den
steigenden Meeresspiegeln. Beim ersten Besuch eines US-Präsidenten im
Polarkreis lieferte er nun starke Bilder von schmelzenden Gletschern
und versinkenden Orten, die illustriere

Neue Westfälische (Bielefeld): Betreuungsgeld Sinnvoll verwenden CARSTEN HEIL

Es ist sonderbar. Das Betreuungsgeld wollte in
der Großen Koalition nur die CSU. Nun hat das Verfassungsgericht das
Betreuungsgeld gekippt, und alle wollen die frei werdenden Mittel
daraus für die eigenen politischen Ziele haben. Auf wackeligstem
Boden befindet sich dabei Finanzminister Wolfgang Schäuble. Er will
die frei werdenden Summen von einer Milliarde Euro im Jahr dafür
verwenden, nicht richtig geplante Kostensteigerungen des Elterngeldes
damit auszugleichen. Da

Neue Westfälische (Bielefeld): NRW-Flüchtlingspolitik Paraderolle Florian Pfitzner, Düsseldorf

Es sind weniger die zusätzlichen Ausgaben, die
Nordrhein-Westfalen in der Flüchtlingsfrage voranbringen, als die
markanten Aussagen der Ministerpräsidentin. Es war höchste Zeit für
Hannelore Kraft, sich zu den Zuständen zu äußern und zu erklären, wie
ihre rot-grüne Landesregierung die Integrationsaufgabe angeht. Über
den Sommer ist einiges schiefgelaufen. Geflüchtete Menschen standen
vor zentralen Unterkünften, die Erstaufnah

Westfalenpost: Geflügelwirtschaft/Transparenzoffensive

Deutschland ist nach Frankreich mit rund
860 000 Tonnen im letzten Jahr der zweitgrößte Eierproduzent in
der EU gewesen. Beim Pro-Kopf-Verbrauch lag Deutschland mit 231 Eiern
auf Platz 1 vor Italien mit 206 Stück. 64 Prozent der Legehennen in
Deutschland leben in Bodenhaltung. In Großbetrieben mit Ställen, die
die Ausmaße von Industriehallen haben. So, wie beim Betrieb von Udo
Baumeister in Breckerfeld. Der öffnet als einer der ersten in NRW im

Rheinische Post: Kommentar / Die große Stunde der Politik = Von Michael Bröcker

Einen guten Seemann erkennt man nur bei
schlechtem Wetter, heißt eine maritime Losung. Das dürfte gerade
jetzt für die Politik gelten. Die Versorgung und Integration von
Millionen Flüchtlingen ist eine Herausforderung, in der sich die
Politik behaupten, ja beweisen kann. Es ist die Stunde der Exekutive.

Europas politische Eliten haben auf die Völkerwanderung bisher mit
Chaos, nationalstaatlichen Egoismen und Abschottung reagiert. Die
Bundeskanzlerin zögert

BioClinica kündigt eHealth-App xChange(TM) an

BioClinica®, Inc.
[http://www.bioclinica.com/], ein Spezialanbieter von
Dienstleistungen und Technik für klinische Studien, gab heute die
Fertigstellung der eHealth-App xChange(TM), einem gemeinschaftlichen
Kanal für revolutionäre Technikinnovationen in allen Bereichen der
Biowissenschaften und des Gesundheitswesens, bekannt. Die eHealth-App
xChange von BioClinica bietet Krankenkassen, Versorgern im
Gesundheitswesen, Forschern, Regulierungsstellen und Patienten Zugang
zu

Badische Neueste Nachrichten: Es wird ungemütlich – Kommentar von MARTIN FERBER

Denn das in Artikel 16 des Grundgesetzes
verankerte Grundrecht auf Asyl ist ein Individualrecht, das nur in
einem äußerst begrenzten Rahmen eingeschränkt werden kann, so etwa
durch die Festlegung von sicheren Herkunftsstaaten. Eine Ausweitung
auf Albanien, Serbien und das Kosovo ist überfällig und könnte
helfen, die stark angestiegene Flucht aus diesen Ländern zu stoppen.
Grundsätzlich aber hat jeder Flüchtling, der den Boden der
Bundesrepubli

Börsen-Zeitung: Alternativlos, Kommentar zu Volkswagen von Peter Olsen

So richtig überraschen kann die Nachricht nicht
mehr: Martin Winterkorn, der mittlerweile 68-jährige
Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, soll über das bisherige
Vertragsende Ende 2016 hinaus noch zwei weitere Jahre die Geschicke
des Weltkonzerns lenken. Diese Entscheidung hat das Präsidium des
Aufsichtsrats jetzt einstimmig beschlossen.

Das Signal ist klar und fatal zugleich: Der Wolfsburger Autoriese
steckt mitten im strategischen Umbruch und kämpft zugleich

Weser-Kurier:Über die Meyer-Werft schreibt Stefan Lakeband:

Nun geht sie also doch. Und irgendwie war es ja
auch abzusehen. Die Papenburger Meyer-Werft verlegt ihren
Mutterkonzern nach Luxemburg, um dem deutschen Recht zu entgehen.
Nicht dem Steuerrecht, wie das Traditionsunternehmen betont. Nein, es
geht darum, die Mitbestimmung zu umgehen. Nur ohne Aufsichtsrat könne
die Werft weiter flexibel und für die Zukunft gerüstet sein, heißt es
aus der Unternehmensleitung. Diese Ängste sind irrational und ein
Beleg dafür, wie

Rheinische Post: Kommentar / Kölner Wahl-Chaos = Von Thomas Reisener

Einen rechtssicheren Wahlzettel zu produzieren,
ist nicht schwer: Die Verwaltung verfügt über einschlägige Leitfäden,
aus denen die Muster heruntergeladen werden können. Das haben 11 418
deutsche Kommunen schon etliche Male geschafft. Aber Köln kann das
nicht. Wegen des Kölner Wahlzettel-Eigenbaus muss nun wohl die Wahl
verschoben werden, was eine Million Euro kostet.

Man könnte darüber lachen, wenn die Kölner Verwaltung nicht schon
bei d