Auch ein Bundesverfassungsgericht ist lernfähig:
Nach zwölf Jahren hat es die Entscheidung revidiert, mit der es 2003
den Ländern das Recht zuschrieb, durch Schulgesetze Kopftuchverbote
zu erlassen. Das ist ein kluger, zeitgemäßer Beschluss, der
keineswegs besagt, dass die Trennung von Kirche und Staat nun
aufgehoben ist oder die obersten Verfassungsrichter in Karlsruhe vor
dem ganz langsam wachsenden Bevölkerungsanteil von Muslimen
kapitulieren.
Die SPD-Politikerin und Buchautorin Lale Akgün
kritisiert das Urteil zum Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen
als "riesigen Schritt nach hinten" und als "Schlag ins Gesicht von
uns liberalen Muslimen«. Gegenüber der in Berlin erscheinenden
Tageszeitung "neues deutschland" erklärte Akgün, das
Bundesverfassungsgericht stelle damit Religionsfreiheit über die
Gleichstellung der Frau. Letztere werde damit ebenso unterminiert wie
Beim einflussreichen Unternehmensnetzwerk
Initiativkreis Ruhr (IR) steht ein Führungswechsel bevor. Wie die in
Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ,
Samstagausgabe) berichtet, habe sich Evonik-Vorstandschef Klaus
Engel, der den traditionsreichen Club derzeit gemeinsam mit
Signal-Iduna-Aufsichtsratschef Reinhold Schulte führt, im zuständigen
Geschäftsführenden Arbeitskreis (GAK) für RAG-Chef Bernd Tönjes und
National-Bank-Chef Thomas A.
Der Chef des Fleisch-Giganten Tönnies, Clemens
Tönnies, rechnet mit bis zu einem Jahrzehnt Familienstreit um die
Zukunft des Konzerns. "Vielleicht dauert es noch ein Jahr, vielleicht
noch fünf, vielleicht zehn Jahre, wer weiß das schon genau. Das liegt
einzig bei meinem Neffen und seinen Anwälten", sagte Tönnies der in
Bielefeld erscheinenden "Neuen Westfälischen" (Samstagausgabe).
Tönnies betonte, er sei weiter gesprächsberei
NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD)
gibt das Herz- und Diabeteszentrum (HDZ) in Bad Oeynhausen nicht auf.
"Das Land NRW wird die Anteile am Herz- und Diabeteszentrum in Bad
Oeynhausen nicht verkaufen", sagte sie der in Bielefeld erscheinenden
Neuen Westfälischen (Samstagausgabe). Die Regierungschefin reagierte
damit auf die Überlegungen im Abschlussbericht des von
NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans eingesetzten
Effizienzteams, den Verkauf der Landes
Führende Vertreter der Linkspartei haben dem
SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel den Rücktritt nahe gelegt. Grund sind
dessen Äußerungen bei der jüngsten Vorstandsklausur im
brandenburgischen Nauen, wonach die SPD bis auf weiteres keine Chance
mehr auf die Kanzlerschaft habe. Der stellvertretende Vorsitzende der
linken Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, sagte der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe): "Ein
Vorsitzender der SP
Bombardier Inc. /
Bombardier gibt Abschluss der Neuemission seiner 2018 und 2025 fälligen Senior
Notes bekannt
. Verarbeitet und übermittelt durch NASDAQ OMX Corporate Solutions.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Source: Globenewswire
MONTREAL, QUEBEC–(Marketwired – Mar 13, 2015) – Bombardier Inc. (TSX:
BBD.A)(TSX: BBD.B)(OTCQX: BDRBF) teilte heute mit, dass es die Emission neuer
Senior Notes (vorrangige Anleihen) mit einem Volumen von 2,25 Mrd. U
Der Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung
Carsten Linnemann hat angesichts des drohenden ungeordneten
Ausstiegs der Griechen aus dem Euro eine "Insolvenzordnung" für die
Euro-Zone gefordert. "Wir brauchen für die europäische Währungsunion
eine Insolvenzordnung, einen Fahrplan, wie man mit überschuldeten
Staaten umgeht", sagte Linnemann der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Darin müssten Themen w
SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider hat den Ton
von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) gegenüber der griechischen
Regierung kritisiert. "Als Finanzminister hat man gegenüber den
Finanzmärkten eine ganz besondere Funktion. Es ist immer besser, man
sagt wenig oder gar nichts, als weiter zur Eskalation der Lage
beizutragen", sagte Schneider der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samstagausgabe). "Schweigen wäre für Sch
Nach 100 Tagen im Amt hat Thüringens linker
Ministerpräsident Bodo Ramelow die Fortsetzung besonderer Förderungen
Ostdeutschlands angemahnt. "Wir verteidigen die vitalen
finanzpolitischen Interessen des Ostens. Es reicht nicht, wenn sich
Düsseldorf mit München einigt", sagte Ramelow der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) mit Blick auf die
Diskussionen um den Solidaritätszuschlag. "Der Osten braucht weit