Auch wenn die Zahl der Freunde des türkischen
Staatspräsidenten Erdogan in der EU überschaubar sein dürfte – die
Außenminister der Union würden sich zweifellos wünschen, einen derart
starken Ansprechpartner auch in den nordafrikanischen Ländern zu
haben. So bleibt der Versuch, die erkennbar anrollende Fluchtwelle
über Libyen zu stoppen, derzeit darauf beschränkt, sich der
Seenotrettung verunglückter Schiffbrüchiger zu widmen. F&u
Angela Merkel und Dilma Rousseff verbindet
einiges: Sie sind starke Frauen an der Spitze der jeweils größten
Volkswirtschaft Europas und Lateinamerikas. Beide sind hart im
Nehmen, die eine wuchs in der DDR auf, die andere während der
Herrschaft der Militärs. Die Deutsche wird mehr in der politischen
Mitte als bei den Konservativen verortet. Die Brasilianerin gilt als
gemäßigte Linke aus ursprünglich radikalem und unbestechlichem
Arbeitermilieu. Und b
Von Ägypten nach Italien übers Mittelmeer ist
es sehr, sehr weit. Wer diese Reise in einem kleinen Boot antritt,
muss sehr, sehr verzweifelt sein. Wieder sind Hunderte Flüchtlinge
ertrunken, so wie viele Tausende vor ihnen. Aber auch ihr Tod wird
weitere Hunderttausende nicht hindern, das Wagnis einzugehen. Sie
warten, etwa in Libyen, auf ihre Chance, die einzige, die sie haben,
und sie werden kommen. Europa führt das jüngste Drama vor Augen, dass
es wahr ist: Wenn
Angela Merkel will die Rente aus dem Wahlkampf
heraushalten. Richtig so, denn im Wahlkampf würden sich die Parteien
mit verheißungsvollen, teuren Angeboten an die 20 Millionen Rentner
übertreffen. Aber fraglich ist, ob sich der Wunsch der Kanzlerin
erfüllt. Denn CSU und SPD wollen die Rente zum Wahlkampfschlager
machen. Zudem hat Merkel kein Rentenkonzept. Dies in kurzer Zeit aus
dem Hut zu zaubern, dürfte schwerfallen. CSU und SPD dringen darauf,
das Gebäud
Ausgiebiges Grinsen an der Tankstelle,
erstaunte Blicke bei der Heizkostenabrechnung – Menschen, die Autos
mit Verbrennungsmotoren fahren oder einen Heizölkessel besitzen
gehören augenscheinlich zu den Gewinnern der aktuellen Ölpreiskrise.
Auch in anderen Bereichen kommt es aufgrund der niedrigen
Energiekosten zu Einsparungen. Insgesamt könnte eine länger
anhaltende Phase billigen Öls die Menschen aber teuer zu stehen
kommen. Denn zunächst gibt es schwer
Gut, dass es die AfD gibt. Dann weiß man
wenigstens, was gut und was böse ist. Der Islam ist böse. Sehr böse
sogar. Man sollte ihn verbieten. So einfach, so unsinnig. Menschen
können Böses tun. Und es gibt Menschen, die ihre bösen Taten mit dem
Islam begründen. Dafür den Islam als Religion pauschal in Haftung zu
nehmen, ist falsch. Zu den Pflichten eines Muslims gehören das
Glaubensbekenntnis (Schahada), das Ritualgebet (Salat), der
Faste
Zigtausende Eltern, Schüler, gerade auch Lehrer
wünschen sich vor allem eins: verlässliche Rahmenbedingungen im
Schulbereich, die Landtagswahlen überdauern. Solch Planbarkeit und
Ruhe gibt es nur, wenn Politiker vieler, im besten Fall aller Couleur
an einem Strang ziehen.
Grün-Rot hat in den vergangenen fünf Jahren – häufig kritisiert
von der CDU – viele Reformen angestoßen. Nach diesen Zeiten des
Umbruchs ist nun ein Schulfrieden zum Greifen nah.
Der Vorfall am Londoner Flughafen Heathrow, bei dem
eine Drohne mit einem Passagierflieger zusammengestoßen sein soll,
zeigt: Ganz schnell wird aus einer harmlosen Spielerei ein
gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr. Denn Drohnen sind nicht nur
das perfekte Geschenk für den technikbegeisterten Hobbypiloten,
sondern sie sind auch bestens dazu geeignet, echten Piloten
ernsthafte Probleme zu bereiten. Der Verkauf der unbemannten
Fluggeräte boomt, und zwar derart, dass
Es kostet viel Geld, unsere Umwelt zu säubern, wenn
sie erst mal durch Schadstoffe belastet ist. Ein Beleg dafür sind die
immensen Ausgaben, die Berlins Wasserbetriebe stemmen müssen, um
Phosphor aus dem Abwasser herauszufiltern. Es sind die Wasserkunden,
die letztlich mit ihren knapp fünf Euro pro Kubikmeter verbrauchten
Trinkwassers diese Investitionen finanzieren. Immerhin, so scheint
es, sind die Wasserpreise auch nach der Rekommunalisierung der
Wasserbetriebe so kal
Einigen sich die Ölförderstaaten in Doha nur auf
ein Einfrieren des gegenwärtigen Produktionsniveaus, wird die
Konferenz nichts dazu beitragen, den Ölmarkt einer ausgeglicheneren
Verfassung näher zu bringen, hat die Internationale Energieagentur
kürzlich in ihrem Monatsbericht geschrieben. Doch nicht einmal dieses
Minimalziel – ein Bekenntnis, wenigstens die Förderung nicht noch
weiter hochzufahren – haben die 18 Konferenzteilnehmer, unter ihnen
auch Staat