WAZ: Kein gutes Blatt mehr für das Land – Kommentar von Michael Kohlstadt zu NRW-Spielcasinos

Der Wandel des klassischen Spielcasinos lässt sich
in Zahlen gut dokumentieren. Noch größere Anschaulichkeit gewinnt der
Bedeutungsverlust der NRW-Casinos aber mit Blick auf das in den
Spielsälen vorherrschende Promi-Niveau: 1986 konnte die Spielbank
Hohensyburg mit einem Weltstar wie Sammy Davis jr. locken. Die
Eröffnung des damals größten deutschen Spielerparadieses geriet durch
die Gala des US-Entertainers nachgerade zum gesellschaftlichen
Top-Ereigni

Stuttgarter Nachrichten: AfD/Islam

"Derzeit geht es allzu oft darum, Sätze von
AfD-Größen zu skandalisieren, auch um eine Beobachtung der Partei
durch den Verfassungsschutz herbei zu reden. Die jüngste Aussage der
AfD, der Islam sei unvereinbar mit dem Grundgesetz, ist aber
wahrlich nichts Neues. Das sagen selbst Rechtsexperten seit vielen
Jahren. Auch das von der AfD angestrebte Verbot von Minaretten
oder Burkas ist noch kein Grund, sich an Hitler-Deutschland erinnert
zu fühlen, wie

Unity schließt Privatplatzierung ab

Unity schließt Privatplatzierung ab

18. April 2016 – Unity Energy Corp. (das Unternehmen) freut sich, bekanntzugeben, dass es die ursprünglich am 8. April 2016 angekündigte Privatplatzierung ohne Broker-Beteiligung abgeschlossen hat.

Das Unternehmen erwirtschaftete einen Erlös von 445.000 $ aus dem Verkauf von 2.225.000 Einheiten zu einem Preis von 0,20 $ pro Einheit. Jede Einheit besteht aus einer (1) Stammaktie und einer Hälfte (0,5) eines Aktien

Südwest Presse: KOMMENTAR · RELIGIONSFREIHEIT

Das Bekenntnis

Die Religionsfreiheit gehört zu Deutschland. Mit dieser
Feststellung hat sich die Bundesregierung zum Grundgesetz bekannt.
Das ist erfreulich, weckte so manches Wort der Bundeskanzlerin und
ihres Vize Sigmar Gabriel zuletzt Befürchtungen, außenpolitische
Rücksichtnahme liefere dem Kabinett möglicherweise zweifelhafte
Anregungen für die Interpretation der deutschen Verfassung. Die
gestrige Erklärung der Kanzlerin ist somit gleicherma&sz

Mitteldeutsche Zeitung: zu Böhmermann

Heißt es nun also für die Rebellen dieser Welt:
Böhmermann, geh– Du voran? Man sollte die Kirche im besser Dorf
lassen. Der Satiriker, der sich einer kleinen Fangemeinde erfreute
und ansonsten weitgehend unbekannt war, hat mit der Reaktion auf
seinen Erdogan-Schmäh plötzlich eine enorme Wahrnehmungsquote
bekommen, ja. Und er hat auch Solidarität verdient, weil die Kunst
und das politische Wort frei sind und es auch bleiben müssen. Aber es
lohnt sich

Mitteldeutsche Zeitung: zu Betrug in der Pflege

So bedeutsam Leistungsstandards von
Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten also sind, so lächerlich
unwirksam erscheinen ihre Kontrollen. Das 2009 eingeführte
Benotungssystem krankte von Beginn an daran, dass schlechte
Einzelergebnisse in lebenswichtigen Punkten wie der
Flüssigkeitsversorgung mit guten Noten für Nebensächlichkeiten, etwa
für den Aushang von Speiseplänen und das Vorhandensein von
Grünflächen, ausgeglichen werden konnten. W

Mitteldeutsche Zeitung: zu Vattenfall und Braunkohle

Die künftige Eigentümer glaubt an das Geschäft mit
der Kohle. Das ist im Hinblick auf anstehende Investitionen wichtig.
Zudem hat die EPH-Holding bereits beim Erwerb des Kohleförderers
Mibrag gezeigt, dass sie verlässlich ist. Doch sollte sich auch
niemand über den Charakter des Investors Illusion machen. Die
Tschechen sind vor allem an Renditen interessiert. Sie gehen davon
aus, dass nach dem deutschen Atomausstieg die Braunkohle noch lange
Jahre gebrauch

Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Mittelmeer

So bleibt der Versuch, die erkennbar bereits
anrollende Fluchtwelle über Libyen zu stoppen, derzeit darauf
beschränkt, sich der Seenotrettung verunglückter Schiffbrüchiger zu
widmen. Für einen umfassenderen Einsatz hat Europa kein Mandat und
wird auch auf mittlere Sicht keines bekommen. Zu instabil ist die
neue Einheitsregierung in Tripolis, als dass sie ausländischer Marine
Operationen in den eigenen Hoheitsgewässern erlauben könnte. Das
Ergebnis is