Rheinische Post: Neuer Evonik-Chef soll Christian Kullmann werden

Der Chemiekonzern Evonik stellt die Weichen für
die Nachfolge an der Konzernspitze. Christian Kullmann, derzeit
Evonik-Strategievorstand, soll langfristig Nachfolger von Klaus Engel
werden, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Dienstagausgabe) aus Politik-Kreisen erfuhr.

Engel wird am 21. April 60 Jahre, sein Vertrag läuft 2018 aus.
Bereits jetzt übernimmt Kullmann (47) die Zuständigkeit für die
gesamte Kommunikation: externe und p

Vereinte Nationen, Weltbankgruppe und Versicherungsbranche legen Insurance Development Forum auf

Führende Vertreter der Vereinten
Nationen, der Weltbankgruppe und der Versicherungsbranche haben heute
die Gründung des Insurance Development Forum (IDF) bekanntgegeben,
das letzte Woche im Rahmen eines hochrangigen Treffens in Washington,
DC, stattgefunden hat. Das IDF hat die folgenden Ziele: 1)
Einbringen von Knowhow der Versicherungsbranche im Bereich
Risikomessung in bestehende staatliche Regelwerke für Risikoreduktion
und Risikofähigkeit und 2) Aufbau eines nachhal

Mitteldeutsche Zeitung: Heizen Sachsen-Anhalt setzt auf Gas

Heizen mit Gas ist in Sachsen-Anhalt so beliebt wie
seit vielen Jahren nicht mehr. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe) unter Hinweis
auf eine Studie des Statistischen Landesamtes. Demnach war im Vorjahr
bei 53,3 Prozent der Wohnungsneubauten Gas der bevorzugte
Energieträger. Auf Platz zwei folgen mit 37,6 Prozent erneuerbare
Energien. So kann neben der Sonne auch Erdwärme genutzt werden.
Kohle und Heizöl dagegen spielen kaum ein

Badische Zeitung: Flüchtlingskatastrophe / Nur eine Frage der Zeit Kommentar von Annemarie Rösch

Nach Schließung der Balkanroute war es nur eine
Frage der Zeit, bis erneut Flüchtlinge auf der viel gefährlicheren
Route übers Mittelmeer ertrinken. Es gibt so viele Kriege,
Krisenherde und wirtschaftlich labile Staaten, da ist es eine
Illusion zu glauben, die geschlossenen Grenzen könnten die Menschen
dazu bewegen, nicht ihr Glück in Europa zu suchen.
http://mehr.bz/khs90t

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Schlussredaktion Badische Zeitung
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Schwäbische Zeitung: Nordafrika stabilisieren – Leitartikel zu Libyen

Die Frage war nur, wie lange es dauern würde,
bis es auf der Seeroute von Nordafrika nach Europa zu einem neuen
Unglück kommt. Seit Inkrafttreten des Abkommens zwischen der EU und
der Türkei über die Rücknahme von Flüchtlingen ist die Passage über
Griechenland praktisch gesperrt. Und schon werden alte, gefährlichere
Routen wieder attraktiv. Noch sind wenige Details einer Katastrophe
mit 400 vorwiegend somalischen Flüchtlingen bekannt, von der Ita

Badische Neueste Nachrichten: zu AfD Kommentar von Martin Ferber

Der Islam ist längst Realität, auch die AfD wird
daran nichts ändern. Sollen sich die Muslime etwa in Luft auflösen?
Nötig sind Konzepte, wie das Zusammenleben geregelt, die Integration
gefördert und der gesellschaftliche Frieden gewahrt werden können,
nicht die Stigmatisierung und Diffamierung einer ganzen Volksgruppe.

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Schwäbische Zeitung: Zerrissenes Land – Kommentar zu Brasilien

Knapp vier Monate vor den Olympischen Spielen
erschüttert Brasilien die schwerste politische Krise seit Rückkehr
der Demokratie im Jahr 1985. Präsidentin Dilma Rousseff wird sich
nicht halten können. Die linke Staatschefin war ihren Gegnern schon
immer ein Dorn im Auge. Sie hat nicht das Charisma ihres Vorgängers
und Mentors Lula. Der Technokratin wurde ein Korruptionsnetz zum
Verhängnis, das maßgeblich ihrer Arbeiterpartei nutzte. Das
Absetzungsverfahr

Westfalenpost: Verhungern oder ertrinken / Kommentar von Martin Korte zur Flüchtlingskrise

Haben wir wirklich geglaubt, das Problem sei gelöst,
weil die Balkan-Route versperrt ist? Nein, mit Zäunen rund um Europa
lässt sich die Flüchtlingskrise nicht aus der Welt schaffen. Wer das
denkt, unterschätzt die Verzweiflung der Menschen, die vor Krieg und
Armut fliehen. Sie suchen sich Alternativen.

Lebensgefährliche Alternativen, wie die erneute mutmaßliche
Tragödie im Mittelmeer belegt. Zahlreiche Menschen sind
wahrscheinlich elendig ertrun

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Flüchtlingen

Je ruhiger die See im Frühjahr wird, umso mehr
Flüchtlinge und/oder Migranten werden nach Europa strömen. Die
Balkanroute mag verrammelt sein; das Mittelmeer steht offen. Helfen
gegen den Zustrom werden allenfalls – da schon so viele Chancen
verstrichen sind – langfristige, aufwendige Investitionen in Afrika
und eine Beruhigung im Nahen Osten. Bei allem, was Europa bis dahin
tut – es sollte zusehen, dass es nicht einen seiner größten
Reichtümer verliert, auf