Kleinere Banken meist beliebter

Im Laufe der Zeit hat sich gezeigt, dass die größeren Anbieter und etablierten Banken oft mit hohen Gebühren Kunden verschrecken. Auch andere Skandale haben dabei mittlerweile ihr Übriges getan und verweisen immer wieder darauf, dass etablierte Anbieter nicht unbedingt vertrauenswürdig sein müssen.

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Terror: Die Gefahr ist real, von Christian Kucznierz

Keine Frage: Dass es gelungen ist, eine
islamistische Terrorzelle in Deutschland auszuheben, wohl noch lange
vor einer konkreten Anschlagsplanung, ist ein Erfolg. Es scheint,
dass die deutschen Ermittler den Extremisten einen Schritt voraus
sind – zumindest noch. Eines darf nicht geschehen: dass wir uns in
Sicherheit wiegen. Die gibt es nicht. Sicher ist Deutschland nur in
der Theorie. Wir stehen im Fokus des islamistischen Terrors wie
andere europäische Staaten auch. Wer an die nur

Mittelbayerische Zeitung: Ein spätes Zeichen – Die Resolution zum Völkermord an Armeniern wird das Verhältnis zu Ankara belasten. Doch sie war nötig. Von Reinhard Zweigler

Aus der Geschichte lernen? So ein Volk es tut,
geht es ohne Schmerz nicht ab. Das sagte einst Willy Brandt. Der
sozialdemokratische Bundeskanzler war ein Gegner des Naziregimes. Er
war vor der Hitler-Diktatur geflohen, in der Millionen Menschen in
den Tod getrieben, erschlagen, erschossen, vergast worden waren. Nur
weil sie anderen Ethnien angehörten, weil sie anderen Glaubens,
anderer sexueller Orientierung waren. Brandt war für diesen
Völkermord nicht verantwortlich. Denn

Badische Neueste Nachrichten: zu Armenien-Resolution Kommentar von Rudi Wais

Umso befremdlicher allerdings ist es auch, wenn
sich in einer Debatte über ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte
ausgerechnet die Kanzlerin und der Außenminister entschuldigen
lassen. Beide, das weiß man, hätten sich diese Resolution gern
erspart, weil sie natürlich die Beziehungen zur Türkei belastet. Auf
der anderen Seite zeigt Erdogans überzogene Reaktion auch, wem die
Kanzlerin sich da in der Flüchtlingskrise anvertraut, wenn nicht gar
ausg

Westfalenpost: Joachim Karpa zum vereitelten Terror-Anschlag

Sie kommt und geht. Jetzt ist sie wieder da. Die
Angst. Nach den Terroranschlägen von Paris und Brüssel dümpelte sie
im Hinterkopf vor sich hin. Vorbei. Vor unserer Haustür, in der
Düsseldorfer Altstadt, wollten mutmaßliche Terroristen im Auftrag des
Islamischen Staates Frauen und Männern, die ausgehen und sich
vergnügen, ein blutiges Ende bereiten. Die Zusammenarbeit
deutsch-französischer Sicherheitsbehörden hat dies vereitelt. Im
Vorfel

Westfalenpost: Matthias Korfmann zum Projekt „Kein Kind zurücklassen“

Jedes fünfte Kind in NRW ist auf Sozialleistungen
angewiesen. Da liegt es nahe, über Vorbeugung nachzudenken. Wenn die
armen und benachteiligten Kinder von heute nicht aufgefangen werden,
werden sie später arme und benachteiligte Erwachsene sein. Je länger
man mit der Hilfe wartet, desto teurer wird die "Reparatur" solcher
Lebenswege. So ist "Kein Kind zurücklassen" nicht nur menschlich
gesehen gut, sondern auch politisch vernünftig. In de

Börsen-Zeitung: Der Politik ausgeliefert, Kommentar zur EZB von Stephan Lorz

Die EZB hat entschieden, nichts zu tun. Das ist
in der diffizilen Lage, in die sie sich gebracht hat, wohl auch das
Beste, was sie tun konnte. Zum einen sind die Signale, die aus der
Konjunktur und von der preislichen Seite kommen, höchst
widersprüchlich: Der Wirtschaft geht es zunehmend besser, aber die
Inflation will und will nicht anspringen – trotz anziehender
Ölpreise. Zum anderen zeigen sich immer mehr die mit Negativzinsen
und Geldschwemme einhergehenden gefährl

Schwäbische Zeitung: „Beim Namen genannt“ – Kommentar zur Armenien-Resolution des Bundestages

Aus pragmatischer Sicht kann man fragen: Wozu
diese Resolution? Sie macht keines der Mordopfer wieder lebendig. Sie
vergiftet das sowieso angegiftete Verhältnis zur Türkei, sie ist also
kontraproduktiv. Wer dieser Argumentation folgt, der erkennt auch
eine gewisse Logik darin, dass sich die Kanzlerin, ihr Stellvertreter
sowie der deutsche Außenminister quasi wegducken, indem sie die
Abstimmung im Bundestag geschwänzt haben. Alle drei müssen
schließlich weiter

Allg. Zeitung Mainz: Zielort Deutschland / Kommentar zum vereitelten Düsseldorfer Anschlag von Friedrich Roeingh

Paris wird für die Terroristen des sogenannten
Islamischen Staates offenbar zur Blaupause, um ihren Krieg nach
Europa zu tragen. Und Deutschland gehört nun unstrittig zu den
bevorzugten Anschlagszielen. Das sind die ganz bitteren Wahrheiten,
die sich aus den Informationen zum vereitelten Anschlag auf die
Düsseldorfer Altstadt ergeben. Stichwort Paris: Während es Bin Laden
und Al Kaida noch auf symbolträchtige Ziele wie die New Yorker
Twin-Towers und das Pentagon a